a) Die meisten Lehrkräfte in Berlin dürften in der Lage sein, Antifeminismus zu erkennen - sie müssen ihn aber dann auch benennen und zum Thema machen.
b) Antifeminismus engegenzutreten ist unerlässlich. Mindestens ebenso Erfolg versprechend dürfte es nach der aktuellen Geschlechterforschung sein, Jungen das Thema und ihre privilegierte Position - wie auch ihre eigenen Zwänge im Patriarchat - zunächst wertneutral bewusst zu machen und ihnen ihre Wahlmöglichkeiten zu verdeutlichen: Ein "guter" und "echter" Mann muss sich nicht über "Männlichkeit" und über Abgrenzung/Abwertung von Frauen definieren, sondern kann mit seinen individuellen Fähigkeiten, Neigungen und seiner Persönlichkeit als Mensch und Mann sich mit Frauen gleichberechtigt und partnerschaftlich fühlen und sein. Dies befreit eine große vom Patriarchat ebenfalls unterdrückte Menge von Jungen und Männern und macht sie hoffentlich resistent(er) gegen die Mannosphere.