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            <title>Landesausschuss Juni 2023: Alles</title>
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                <title>Landesausschuss Juni 2023: Alles</title>
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                        <title>V-2: Für eine konstruktive Diskussion und eine geeinte Position zur Europäischen Asylpolitik - Antrag auf außerordentliche Bundesdelegiertenkonferenz</title>
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                        <author>Yannick Brugger (LV Grüne Jugend Berlin), Elina Schumacher  (LV Grüne Jugend Berlin), Katinka Wellnitz (LV Grüne Jugend Berlin), Jenny Laube (KV Berlin Friedrichshain-Kreuzberg)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-3/fur-eine-konstruktive-diskussion-und-eine-geeinte-position-zur-europai-2059</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Landesverband beantragen wir eine außerordentliche Bundesdelegiertenkonferenz, um offen und konstruktiv über unsere Parteiposition zur Europäischen Asylpolitik zu diskutieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor wenigen Tagen stimmte die Bundesregierung einem Kompromiss zur Asylpolitik im Rat der EU zu. Als Landesverband blicken wir besorgt auf diese Entscheidung, die von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen, innerhalb unserer Partei<sup>[1][2][3][4][5]</sup> und nicht zuletzt von unserer Fraktion im Europäischen Parlament<sup>[6][7]</sup> scharf kritisiert wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele unserer Mitglieder kommen mit dieser Entscheidung an die Grenze dessen, was sie bereit sind, politisch mitzutragen. Als Bündnisgrüne haben wir stets vehement für das Grundrecht auf Asyl gekämpft. Eine humane Asylpolitik, die mit Menschenrechten vereinbar ist, ist Grundkonsens unserer Partei und seit Jahrzehnten unser Wahlversprechen. Wir befürchten, Parteimitlieder und Wähler*innen zu verlieren, denn nur mit ihnen ist unsere politische Arbeit möglich. Wir wollen nicht, dass diese Entscheidung unsere Partei spaltet. Um dies zu verhindern, brauchen wir eine geordnete Debatte, die unsere Mitglieder einbezieht. Auf einer außerordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) wollen wir deshalb konstruktiv und offen über dieses Thema, die Entscheidung der Bundesregierung und unseren weiteren Umgang damit debattieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir ermutigen andere Landesverbände, sich unserem Antrag anzuschließen. Eine außerordentliche Bundesdelegiertenkonferenz wird einberufen, wenn mindestens drei Landesverbände sie beantragen. Wir unterstützen Mitglieder und Kreisverbände, die eine außerordentliche Bundesdelegiertenkonferenz über das Quorum für Mitglieder und Kreisverbände beantragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem Antrag stellen wir als Landesverband Bündnis 90 / Die Grünen Berlin den Antrag auf eine außerordentliche Bundesversammlung gemäß § 14 Absatz 6 Nummer 5 unserer Bundessatzung.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Pläne für die europäische Asylpolitik brechen mit dem Koalitionsvertrag und unserem Grundsatzprogramm und zu Beschlüssen der BDK aus dem letzten Jahr. Als 2018 Kinder an der US-Mexianischen Grenze inhaftiert wurden, hat uns das zurecht erschüttert. Sind wir nun bereit, ähnliche Szenarien an den europäischen Außengrenzen zu akzeptieren?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Absatz 432 unseres Grünen Grundsatzprogramms<sup>[8]</sup> ist hier eindeutig:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;Nicht jede*r hat das Recht auf Asyl, aber jede*r hat das Recht auf ein rechtsstaatliches Verfahren mit individueller Prüfung sowie auf eine würdige Unterbringung und Behandlung. Zugang zu unabhängiger, rechtlicher Beratung und zu Widerspruchsmöglichkeiten zeichnet den Rechtsstaat aus. Ärztliche Versorgung und Zugang zu Bildung muss in dieser Zeit und auch unabhängig vom Status gewährleistet sein. Ziel ist ein gemeinsames EU-Asylrecht mit hohen Standards.&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der Bundesdelegiertenkonferenz im Oktober 2022 forderten wir im Leitantrag<sup>[9]</sup> des Bundesvorstandes zur Wertegeleiteten Außenpolitik eine “menschenwürdige, gesamteuropäische Asyl- und Einwanderungspolitik”, Asylverfahren innerhalb der EU und dass “alle Asylanträge inhaltlich geprüft werden”. Wir lehnten “[m]enschenunwürdige Lager und geschlossene Einrichtungen” ebenso wie “europäische Außenlager in Drittstaaten ab.” In einem weiteren einstimmig beschlossenen Antrag<sup>[10]</sup> stellten wir uns außerdem gegen “Asylschnellverfahren an den EU-Außengrenzen, die [...] eine systematische Inhaftierung von Asylsuchenden [...] vorsehen”. Auch die BDK-Beschlüsse zeigen die eindeutige Position unserer Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist offensichtlich, dass viele unserer Mitglieder Probleme mit der Entscheidung unserer Bundesregierung zur Gemeinsamen Europäischen Asylpolitik (GEAS) haben. Sie wurde inzwischen von vielen Mitgliedern, Kreisverbänden und ganzen Landesverbänden kritisiert und stattdessen ein uneingeschränktes Recht auf Asyl gefordert. Vergleichbare Beschlüsse wurden in den vergangenen Wochen unter anderem in Bayern<sup>[11]</sup>, Berlin<sup>[12]</sup>, Bremen<sup>[13]</sup>, Niedersachsen<sup>[14]</sup> und Nordrhein-Westfalen<sup>[15]</sup> gefasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Den Koalitionsvertrag und unser Grundsatzprogramm sehen wir in den letzten Monaten auch in anderen Bereichen bedroht: Das Klimaschutzgesetz wird voraussichtlich aufgeweicht werden, die Kindergrundsicherung wird blockiert und das Gebäudeenergiegesetz verschleppt. Diese und weitere Entwicklungen waren für uns als Partei nicht leicht zu ertragen. Mit der Entscheidung zur Asylpolitik wird die Liste schmerzlicher Entwicklungen noch länger.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politik lebt von Kompromissen, gerade in Zeiten großer Krisen. Doch Kompromisse dürfen nicht dazu führen, dass wir uns als Partei bis zur Unkenntlichkeit verbiegen. Es ist wichtig, unseren Koalitionspartner*innen stark entgegenzutreten und klare Grenzen aufzuzeigen. Als Bündnisgrüne sind wir nicht bereit, unsere Grundsätze über Bord zu werfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist eindeutig, dass wir als Partei Redebedarf haben. Denn in unserer Partei gibt es verschiedene Meinungen zu dieser Regierungsentscheidung und zum weiteren Vorgehen. Interne Spannungen können nur geklärt werden, wenn die unterschiedlichen Meinungen im Rahmen geordneter, demokratischer Prozesse ausgesprochen und nicht totgeschwiegen werden. Wenn wir als Partei erfolgreich mit unseren Koalitionspartner*innen verhandeln wollen, müssen wir ein gemeinsames Ziel haben und mit geeinter Stimme sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Antrag auf eine außerordentliche BDK wurde bereits vom Kreisverband Cloppenburg gestellt: <a href="https://sonder-bdk.de/meldung-des-kv-cloppenburg/"><span class="underline">https://sonder-bdk.de/meldung-des-kv-cloppenburg/</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[1] <a href="https://twitter.com/gruene_jugend/status/1667085573515870209"><span class="underline">https://twitter.com/gruene_jugend/status/1667085573515870209</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[2] <a href="https://twitter.com/JTrittin/status/1668193875817639937"><span class="underline">https://twitter.com/JTrittin/status/1668193875817639937</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[3] <a href="https://gruene-bag-migration.de/userspace/BV/bag_migration_flucht/PM_Basis_Gruene_und_SPD_Nancy_Faeser_und_Annalena_Baerbock_riskieren_historischen_Fehler_.pdf"><span class="underline">https://gruene-bag-migration.de/userspace/BV/bag_migration_flucht/PM_Basis_Gruene_und_SPD_Nancy_Faeser_und_Annalena_Baerbock_riskieren_historischen_Fehler_.pdf</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[4] <a href="https://twitter.com/SaraNanni/status/1666952551927881731"><span class="underline">https://twitter.com/SaraNanni/status/1666952551927881731</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[5] <a href="https://twitter.com/J_Pahlke/status/1666933053220966401"><span class="underline">https://twitter.com/J_Pahlke/status/1666933053220966401</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[6] <a href="https://www.greens-efa.eu/de/artikel/positionpaper/for-a-fair-and-efficient-asylum-system-in-europe"><span class="underline">https://www.greens-efa.eu/de/artikel/positionpaper/for-a-fair-and-efficient-asylum-system-in-europe</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[7] <a href="https://www.greens-efa.eu/de/artikel/press/greens-efa-group-reject-councils-inhuman-asylum-deal"><span class="underline">https://www.greens-efa.eu/de/artikel/press/greens-efa-group-reject-councils-inhuman-asylum-deal</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[8]: <a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/20200125_Grundsatzprogramm.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/documents/20200125_Grundsatzprogramm.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[9]: <a href="https://antraege.gruene.de/48bdk/wertegeleitet-multilateral-handlungsfahig-grune-friedens-und-siche-33565"><span class="underline">https://antraege.gruene.de/48bdk/wertegeleitet-multilateral-handlungsfahig-grune-friedens-und-siche-33565</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[10] <a href="https://antraege.gruene.de/48bdk/zivile-seenotrettung-auf-dem-mittelmeer-starken-und-verantwortung-fur-45822"><span class="underline">https://antraege.gruene.de/48bdk/zivile-seenotrettung-auf-dem-mittelmeer-starken-und-verantwortung-fur-45822</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[11] Beschluss Landesdelegiertenkonferenz Grüne Bayern 21.05.2023: &quot;Als bayerische Grüne setzen wir uns weiterhin für das Grundgesetz und das uneingeschränkte Recht auf Asyl ein. Wir fordern die bayerische Staatsregierung dazu auf, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegen den Beschluss der Asylverfahrensverordnung einzusetzen.&quot; (<a href="https://www.gruene-bayern.de/humane-migrationspolitik/">https://www.gruene-bayern.de/humane-migrationspolitik/</a>)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[12] Beschluss Landesausschuss Bündnis 90/Die Grünen Berlin 10.05.2023: &quot;Bündnis 90/Die Grünen Berlin lehnen die Pläne der Bundesregierung ab, sogenannte verpflichtende Grenzverfahren unter haftähnlichen Bedingungen für Asylsuchende einzuführen&quot; (<a href="https://gruene.berlin/beschluesse/sicherer-hafen-berlin-zugangswege-ermoeglichen-asylrecht-bewahren_3222">https://gruene.berlin/beschluesse/sicherer-hafen-berlin-zugangswege-ermoeglichen-asylrecht-bewahren_3222</a>)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[13] Beschluss Landesmitgliederversammlung Bündnis 90/Die Grünen Bremen 27.05.2023: &quot;Bündnis 90/Die Grünen Bremen lehnen die Pläne der Bundesregierung ab, sogenannte verpflichtende Grenzverfahren unter haftähnlichen Bedingungen für Asylsuchende einzuführen&quot; (<a href="https://gruene-bremen.de/sicherer-hafen-bremen-zugangswege-ermoeglichen-asylrecht-bewahren/">https://gruene-bremen.de/sicherer-hafen-bremen-zugangswege-ermoeglichen-asylrecht-bewahren/</a>)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[14] Erklärung Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen 05.05.2023: „Haftlager an den EU-Außengrenzen sind inakzeptabel“ (<a href="https://www.gruene-niedersachsen.de/haftlager-an-den-eu-aussengrenzen-sind-inakzeptabel/">https://www.gruene-niedersachsen.de/haftlager-an-den-eu-aussengrenzen-sind-inakzeptabel/</a>)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[15] Beschluss Landesdelegiertenkonferenz Nordrhein-Westfalen 03.-04.06.2013: &quot;Das individuelle Recht auf Asyl muss weiter und uneingeschränkt gelten.&quot; (<a href="https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/andere-reden-uber-zaune-wir-reden-uber-losungen-gemeinsam-solidaris-28767">https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/andere-reden-uber-zaune-wir-reden-uber-losungen-gemeinsam-solidaris-28767</a>)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Jun 2023 09:49:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1: Ausbildung statt Abschiebung - Perspektive Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-3/ausbildung-statt-abschiebung-perspektive-berlin-60935</link>
                        <author>Hanno Kress (KV Berlin-Kreisfrei)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Recht auf Bildung ist ein zentrales Gut, das allen Kindern und Jugendlichen<br>
gleichberechtigte Bildungschancen gewährleistet und in der Verfassung verankert<br>
ist. In Berlin kommen unbegleitete geflüchtete Jugendliche an, die lange<br>
Wartezeiten in Einrichtungen ohne Beschäftigung und Informationen zu ihren<br>
Perspektiven verbringen müssen. Die Jugendlichen sind hoch motiviert und viele<br>
verfügen über eine mittelschulische Allgemeinbildung; für Jugendliche ohne einen<br>
Schulabschluss in ihren Heimatländern und ab einem Alter von 16. Jahren ist der<br>
Zugang sowohl zu Allgemeinschulen als auch zu Oberstufenzentren oft erschwert.<br>
Wie die schulische ist auch die berufliche Bildung für geflüchtete Jugendliche<br>
entscheidend für ihre erfolgreiche Teilhabe und Integration/ Teilnahme in der<br>
Gesellschaft. Gleichzeitig stellen sie eine Chance für Berlin dar, wenn sie als<br>
Auszubildende, Nachwuchsfachkräfte und Mitbürger:innen einen schnellen Zugang<br>
zum Bildungssystem bekommen. Gerade im Bildungs- und Gesundheitsbereich oder bei<br>
den energie- und klimarelevanten Berufen stellt der zunehmende Fachkräftemangel<br>
eine ernste gesellschaftliche Herausforderung dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Wir fordern nach der sofortigen Ersterfassung der Jugendlichen bei der<br>
Erstaufnahme- und Clearingstelle (EAC) die Gewährleistung einer<br>
umfassenden Betreuung der Jugendlichen durch die Träger der Jugendhilfe/<br>
Hilfen zur Erziehung und schnellere Verfahren für die Alterseinschätzung,<br>
damit die Jugendlichen so schnell wie möglich den für sie geeigneten<br>
Zugang zum Bildungssystem bekommen. Dafür soll eine Task Force bei der<br>
Senatsjugendverwaltung eingerichtet werden, um die Clearingsmaßnahmen<br>
sowie die eingeleiteten Maßnahmen zur Teilhabe von unbegleiteten<br>
geflüchteten Jugendlichen in den Bildungs- und Berufsweg steuert und<br>
regelmäßig überprüft. Die Möglichkeit, Maßnahmen und später Prüfungen ggf.<br>
in der Herkunftssprache oder auf Englisch mitzumachen bzw. abzulegen, muss<br>
mit den zuständigen Stellen geprüft werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Wir sehen die Notwendigkeit, die Nutzung von Werkstätten in<br>
Ausbildungszentren und Oberstufenzentren für geflüchtete Jugendliche auch<br>
außerhalb der Geschäftszeiten zu ermöglichen, um ihnen z. B: über<br>
Teilqualifikationen oder Einstiegsqualifikationen in Ergänzung von<br>
vorhandenen Maßnahmen von Trägerorganisationen den Einstieg in die<br>
berufliche Bildung zu erleichtern.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Die Geflüchteten brauchen einen sicheren Aufenthaltsstatus,<br>
ausbildungsbegleitende Sprachkurse und schnellere Anerkennung ihrer<br>
vorhandenen Qualifikationen. Wir wollen Unternehmen motivieren und<br>
unterstützen, die geflüchteteJugendliche als Auszubildende aufnehmen oder<br>
die Vorbereitung für eine Ausbildung begleiten. Dies kann beispielsweise<br>
durch finanzielle Anreize, Förderprogramme oder Beratungsangebote<br>
geschehen. Viele Betriebe haben aber auch noch großen Nachholbedarf bei<br>
den Themen Antidiskriminierung und Diversity. So müssen gerade KMU noch<br>
vertiefter über vorhandene Möglichkeiten in den Bezirken informiert<br>
werden.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf Grund von Abstimmungsfragen zum Antrag stelle ich als Co-Sprecherin der LAG Bildung folgenden Antrag.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Jun 2023 07:18:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B Bericht des Landesvorstands zur Wahl(kampf)analyse</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-3/bericht-des-landesvorstands-zur-wahl-kampf-analyse-65105</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 09.06.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Bericht</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LA2023-3/bericht-des-landesvorstands-zur-wahl-kampf-analyse-65105/embeddedpdf?file=%2FLA2023-3%2Fbericht-des-landesvorstands-zur-wahl-kampf-analyse-65105%2Fviewpdf%3FsectionId%3D28133"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 12 Jun 2023 17:31:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-1: Bündnisgrüne Oppositionsführung - kritisch und konstruktiv</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-3/bundnisgrune-oppositionsfuhrung-kritisch-und-konstruktiv-40537</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 09.06.2023)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-3/bundnisgrune-oppositionsfuhrung-kritisch-und-konstruktiv-40537</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir nehmen unsere Aufgabe der Oppositionsführung an und werden in den nächsten drei Jahren die Regierung kritisch begleiten und uns entschieden gegen eine Politik des Rückschritts wenden. Berlin hat eine Politik verdient, bei der alle Gruppen in den Fokus genommen werden; wir werden darauf achten, dass der schwarz-roten Klientelpolitik eine Politik entgegengestellt wird, die alle Menschen berücksichtigt. Wir werden auch in der Opposition für das kämpfen, für das wir im Wahlkampf angetreten sind und fühlen uns dabei nicht nur unseren Wähler*innen, sondern allen Berliner*innen verpflichtet. Wir werden die verbleibende Wahlperiode nutzen, um konstruktiv bündnisgrüne Alternativen aufzuzeigen und die besseren Konzepte für Berlin vorzulegen und öffentlich Druck gegenüber der schwarz-roten Regierung aufzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei bleiben wir unserem Motto treu, eine Politik zu machen, die der ganzen Stadt zugutekommt. Ganz gleich ob für Stadtrandlagen mit Hochhaussiedlungen oder Einfamilienhäusern oder für innerstädtische Bereiche, ganz gleich ob für jüngere oder ältere Generationen. Wir werden den anderen Parteien in keinem Politikfeld die Deutungshoheit überlassen. Wir werden die Zeit nutzen, um unsere Ansprache adressat*innengerecht weiterzuentwickeln. Dabei werden wir den unterschiedlichen regionalen und soziodemographischen Bedarfen noch gerechter werden und dafür Sorge tragen, dass bei den notwendigen Anpassungen hin zu einer klimaneutralen und klimaresilienten Stadt niemand unter die Räder gerät. Und unser Angebot wird immer eines sein, dass vulnerable Gruppen schützt und geschlechter- und sozial gerecht ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen in den nächsten Jahren auch weiterhin eng mit der Zivilgesellschaft, den Communities, den Vereinen, Verbänden, Gewerkschaften und Unternehmen zusammenarbeiten. Gemeinsam mit ihnen wollen wir Bündnisse schmieden und an einem ökosozialen Berlin arbeiten. Geht es um den Fortschritt anstatt einem Rückschritt, stehen wir für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen demokratischen Parteien bereit. Strategische Bündnisse schließen wir immer dann, wenn sie sich mit den bündnisgrünen Werten und ökosozialen Zielen verbinden lassen und diese voranbringen. Beispielsweise bei der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre oder einer ernstgemeinten und substanziellen Reform der Berliner Verwaltung. Mit dieser klaren Haltung blicken wir selbstbewusst auf 2026.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die großen Herausforderungen, mit denen Berlin konfrontiert ist, werden wir nur im Zusammenspiel meistern können. Wenn es jetzt und in Zukunft keine ehrliche gemeinsame Verständigung unter den demokratischen Parteien bezüglich der anstehenden Herausforderungen unserer Stadt gibt, werden die notwendigen Transformationsschritte nicht rechtzeitig eingeleitet werden. Dabei geht es um ein gutes Leben in Zukunft, aber auch immer um die konkreten Verbesserungen für die Berliner*innen im Hier und Jetzt.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 12 Jun 2023 16:05:46 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>