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            <title>Landesausschuss 8. November 2023: Alles</title>
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                <title>Landesausschuss 8. November 2023: Alles</title>
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                        <title>V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, für den Schutz jüdischen Lebens und ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/77990</link>
                        <author>Landesausschuss (dort beschlossen am: 09.11.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verurteilen den grauenhaften terroristischen Angriff der Hamas auf Israel, erklären uns solidarisch mit allen Opfern, ihren Angehörigen und Freund*innen. Die Geiseln müssen freigelassen werden. Dieser brutale Angriff der Hamas vom 7. Oktober zeigt einmal mehr, dass die Existenz Israels bedroht ist. Das Existenzrecht ist für uns unverhandelbar, wir werden es verteidigen. Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung. Das Völkerrecht ist dafür Grundlage und Rahmen zugleich. Es ist menschenverachtend, dass die Hamas israelische Zivilisten und bewusst auch die eigene palästinensische Zivilbevölkerung in Geiselhaft nimmt und das Leben von tausenden Unschuldigen riskiert. Leidtragend ist nun die zivile Bevölkerung in Israel und den palästinensischen Gebieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den vergangenen Wochen gab es auch in Berlin vermehrt Angriffe auf Jüdinnen und Juden und jüdische Einrichtungen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in unserer Stadt Brandanschläge auf Gemeinden verübt werden, Hauseingänge antisemitisch markiert, Steine auf jüdische Krankenhäuser geworfen oder israelische Flaggen verbrannt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Jüdinnen und Juden in unserer Stadt nicht sicher sind, sich nicht trauen ihre Kinder zur Schule zu schicken. Jüdinnen und Juden in unserer Stadt haben das Recht hier ohne Bedrohungen und Verletzungen zu leben. Wir alle nehmen die Aufgabe an, jüdisches Leben in Berlin zu schützen. Nie wieder ist jetzt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf verschiedenen Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen haben wir gemeinsam mit zehntausenden Berliner*innen Zeichen der Solidarität mit Israel gesetzt. Wir haben gezeigt: Wir stehen fest an der Seite Israels und treten ein gegen jeden Antisemitismus. Umso unerträglicher waren für uns die Bilder, in denen in unserer Stadt die Gewalttaten der Hamas gefeiert und relativiert wurden. Wir verurteilen diese Verherrlichung der schrecklichen Taten und des Hasses aufs Schärfste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind in großer Sorge um den gesellschaftlichen Frieden hier bei uns. Antisemitismus ist bis heute in vielen Köpfen tief verankert. Wir werden ihm in all seinen Formen und Facetten entgegentreten. Wer Antisemitismus jetzt als bloßes „Importproblem“ beschreibt, verharmlost den auch nach 1945 nie verschwundenen Antisemitismus in der Gesellschaft. Das ist verantwortungslos und geschichtsvergessen. Als Hauptstadt Deutschlands, in der einst der Holocaust geplant und gesteuert wurde, tragen wir besondere Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zugleich sehen wir mit großer Besorgnis, wie sich andere Formen des Antisemitismus bei uns etabliert haben. Das gewaltverherrlichende Ausmaß bei islamistischen Demonstrationen in Berlin ist inakzeptabel und braucht eine klare politische Antwort. Diese braucht es auch, wenn in Teilen der politischen Linken Antisemitismus Einzug hält, sei es in der internationalen Klimabewegung, in antikolonialen oder antiimperialen Strömungen oder anderen linken Gruppierungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr denn je ist jetzt notwendig, sich für die offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen und Hass keinen Raum zu geben. Dabei kommt der Bildungs-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit an unseren Schulen ein besonderer Stellenwert zu. Berliner Initiativen, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen und demokratische Aufklärungsarbeit leisten, müssen jetzt sofort vom Senat mehr Unterstützung erhalten. Die Koalition muss darüber hinaus die angekündigten Haushaltskürzungen für 2024 und 2025 in diesem Bereich nicht nur zurücknehmen, sondern die Mittel weiter verstärken und damit dazu beitragen, dass die gesellschaftliche Spaltung nicht weiter betrieben wird. Unsere Schulen müssen der Ort bleiben, wo über unsere Geschichte gesprochen wird, die Verpflichtungen, die daraus erwachsen und wo auch kritisch über die verschiedenen Perspektiven auf den Nahostkonflikt, die Kinder und Jugendliche zu Hause und über Social Media erreichen, reflektiert wird. Es sind schwierige Gespräche, aber sie müssen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in Berlin eine große palästinensische Community. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Auch sie haben das Recht auf Räume für ihre Trauer und politische Artikulation. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Friedliche Demonstrationen, die die zivilen Opfer in Gaza und andernorts betrauern und für eine friedliche Lösung des Konflikts werben, müssen zugelassen werden. Zugleich war und ist es richtig, dass Versammlungen, auf denen der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt wird, auf denen zu Gewalt aufgerufen, bzw. von denen aus Gewalt ausgeübt wird, oder solche Handlungen zu erwarten sind, aufgelöst, bzw. verboten werden. Der Umgang mit Demonnstrationen ist derzeit eine schwierige Abwägungsfrage. Die Versammlungsfreieheit darf nicht pauschal und dauerhaft eingeschränkt werden. Die Opfer des Konflikts dürfen niemals verhöhnt und Antisemitismus und Hass nicht folgenlos verbreitet werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:05:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, für den Schutz jüdischen Lebens und ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/77988</link>
                        <author>Landesausschuss (dort beschlossen am: 09.11.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verurteilen den grauenhaften terroristischen Angriff der Hamas auf Israel, erklären uns solidarisch mit allen Opfern, ihren Angehörigen und Freund*innen. Die Geiseln müssen freigelassen werden. Dieser brutale Angriff der Hamas vom 7. Oktober zeigt einmal mehr, dass die Existenz Israels bedroht ist. Das Existenzrecht ist für uns unverhandelbar, wir werden es verteidigen. Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung. Das Völkerrecht ist dafür Grundlage und Rahmen zugleich. Es ist menschenverachtend, dass die Hamas israelische Zivilisten und bewusst auch die eigene palästinensische Zivilbevölkerung in Geiselhaft nimmt und das Leben von tausenden Unschuldigen riskiert. Leidtragend ist nun die zivile Bevölkerung in Israel und den palästinensischen Gebieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den vergangenen Wochen gab es auch in Berlin vermehrt Angriffe auf Jüdinnen und Juden und jüdische Einrichtungen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in unserer Stadt Brandanschläge auf Gemeinden verübt werden, Hauseingänge antisemitisch markiert, Steine auf jüdische Krankenhäuser geworfen oder israelische Flaggen verbrannt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Jüdinnen und Juden in unserer Stadt nicht sicher sind, sich nicht trauen ihre Kinder zur Schule zu schicken. Jüdinnen und Juden in unserer Stadt haben das Recht hier ohne Bedrohungen und Verletzungen zu leben. Wir alle nehmen die Aufgabe an, jüdisches Leben in Berlin zu schützen. Nie wieder ist jetzt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf verschiedenen Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen haben wir gemeinsam mit zehntausenden Berliner*innen Zeichen der Solidarität mit Israel gesetzt. Wir haben gezeigt: Wir stehen fest an der Seite Israels und treten ein gegen jeden Antisemitismus. Umso unerträglicher waren für uns die Bilder, in denen in unserer Stadt die Gewalttaten der Hamas gefeiert und relativiert wurden. Wir verurteilen diese Verherrlichung der schrecklichen Taten und des Hasses aufs Schärfste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind in großer Sorge um den gesellschaftlichen Frieden hier bei uns. Antisemitismus ist bis heute in vielen Köpfen tief verankert. Wir werden ihm in all seinen Formen und Facetten entgegentreten. Wer Antisemitismus jetzt als bloßes „Importproblem“ beschreibt, verharmlost den auch nach 1945 nie verschwundenen Antisemitismus in der Gesellschaft. Das ist verantwortungslos und geschichtsvergessen. Als Hauptstadt Deutschlands, in der einst der Holocaust geplant und gesteuert wurde, tragen wir besondere Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zugleich sehen wir mit großer Besorgnis, wie sich andere Formen des Antisemitismus bei uns etabliert haben. Das gewaltverherrlichende Ausmaß bei islamistischen Demonstrationen in Berlin ist inakzeptabel und braucht eine klare politische Antwort. Diese braucht es auch, wenn in Teilen der politischen Linken Antisemitismus Einzug hält, sei es in der internationalen Klimabewegung, in antikolonialen oder antiimperialen Strömungen oder anderen linken Gruppierungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr denn je ist jetzt notwendig, sich für die offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen und Hass keinen Raum zu geben. Dabei kommt der Bildungs-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit an unseren Schulen ein besonderer Stellenwert zu. Berliner Initiativen, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen und demokratische Aufklärungsarbeit leisten, müssen jetzt sofort vom Senat mehr Unterstützung erhalten. Die Koalition muss darüber hinaus die angekündigten Haushaltskürzungen für 2024 und 2025 in diesem Bereich nicht nur zurücknehmen, sondern die Mittel weiter verstärken und damit dazu beitragen, dass die gesellschaftliche Spaltung nicht weiter betrieben wird. Unsere Schulen müssen der Ort bleiben, wo über unsere Geschichte gesprochen wird, die Verpflichtungen, die daraus erwachsen und wo auch kritisch über die verschiedenen Perspektiven auf den Nahostkonflikt, die Kinder und Jugendliche zu Hause und über Social Media erreichen, reflektiert wird. Es sind schwierige Gespräche, aber sie müssen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in Berlin eine große palästinensische Community. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Auch sie haben das Recht auf Räume für ihre Trauer und politische Artikulation. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Friedliche Demonstrationen, die die zivilen Opfer in Gaza und andernorts betrauern und für eine friedliche Lösung des Konflikts werben, müssen zugelassen werden. Zugleich war und ist es richtig, dass Versammlungen, auf denen der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt wird, auf denen zu Gewalt aufgerufen, bzw. von denen aus Gewalt ausgeübt wird, oder solche Handlungen zu erwarten sind, aufgelöst, bzw. verboten werden. Der Umgang mit Demonnstrationen ist derzeit eine schwierige Abwägungsfrage. Die Versammlungsfreieheit darf nicht pauschal und dauerhaft eingeschränkt werden. Die Opfer des Konflikts dürfen niemals verhöhnt und Antisemitismus und Hass nicht folgenlos verbreitet werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 11:04:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, für den Schutz jüdischen Lebens und ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/gemeinsam-gegen-antisemitismus-hass-und-gewalt-fur-ein-offenes-und-15498</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.11.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verurteilen den grauenhaften terroristischen Angriff der Hamas auf Israel, erklären uns solidarisch mit allen Opfern, ihren Angehörigen und Freund*innen. Die Geiseln müssen freigelassen werden. Dieser brutale Angriff der Hamas vom 7. Oktober zeigt einmal mehr, dass die Existenz Israels bedroht ist. Das Existenzrecht ist für uns unverhandelbar, wir werden es verteidigen. Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung. Das Völkerrecht ist dafür Grundlage und Rahmen zugleich. Es ist menschenverachtend, dass die Hamas israelische Zivilist*innen und bewusst auch die eigene palästinensische Zivilbevölkerung in Geiselhaft nimmt und das Leben von tausenden Unschuldigen riskiert. Leidtragend ist nun die zivile Bevölkerung in Israel und den palästinensischen Gebieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den vergangenen Wochen gab es auch in Berlin vermehrt Angriffe auf Jüdinnen und Juden und jüdische Einrichtungen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in unserer Stadt Brandanschläge auf Gemeinden verübt werden, Hauseingänge antisemitisch markiert, Steine auf jüdische Krankenhäuser geworfen oder israelische Flaggen verbrannt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Jüdinnen und Juden in unserer Stadt nicht sicher sind, sich nicht trauen ihre Kinder zur Schule zu schicken. Jüdinnen und Juden in unserer Stadt haben das Recht hier ohne Bedrohungen und Verletzungen zu leben. Wir alle nehmen die Aufgabe an, jüdisches Leben in Berlin zu schützen. Nie wieder ist jetzt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf verschiedenen Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen haben wir gemeinsam mit zehntausenden Berliner*innen Zeichen der Solidarität mit Israel gesetzt. Wir haben gezeigt: Wir stehen fest an der Seite Israels und treten ein gegen jeden Antisemitismus. Umso unerträglicher waren für uns die Bilder, in denen in unserer Stadt die Gewalttaten der Hamas gefeiert und relativiert wurden. Wir verurteilen diese Verherrlichung der schrecklichen Taten und des Hasses aufs Schärfste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind in großer Sorge um den gesellschaftlichen Frieden hier bei uns. Antisemitismus ist bis heute in vielen Köpfen tief verankert. Wir werden ihm in all seinen Formen und Facetten entgegentreten. Wer Antisemitismus jetzt als bloßes „Importproblem“ beschreibt, verharmlost den auch nach 1945 nie verschwundenen Antisemitismus in der Gesellschaft. Das ist verantwortungslos und geschichtsvergessen. Als Hauptstadt Deutschlands, in der einst der Holocaust geplant und gesteuert wurde, tragen wir besondere Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zugleich sehen wir mit großer Besorgnis, wie sich andere Formen des Antisemitismus bei uns etabliert haben. Das gewaltverherrlichende Ausmaß bei islamistischen Demonstrationen in Berlin ist inakzeptabel und braucht eine klare politische Antwort. Diese braucht es auch, wenn in Teilen der politischen Linken Antisemitismus Einzug hält, sei es in der internationalen Klimabewegung, in antikolonialen oder antiimperialen Strömungen oder anderen linken Gruppierungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr denn je ist jetzt notwendig, sich für die offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen und Hass keinen Raum zu geben. Dabei kommt der Bildungs-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit an unseren Schulen ein besonderer Stellenwert zu. Berliner Initiativen, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen und demokratische Aufklärungsarbeit leisten, müssen jetzt sofort vom Senat mehr Unterstützung erhalten. Die Koalition muss darüber hinaus die angekündigten Haushaltskürzungen für 2024 und 2025 in diesem Bereich nicht nur zurücknehmen, sondern die Mittel weiter verstärken und damit dazu beitragen, dass die gesellschaftliche Spaltung nicht weiter betrieben wird. Unsere Schulen müssen der Ort bleiben, wo über unsere Geschichte gesprochen wird, die Verpflichtungen, die daraus erwachsen und wo auch kritisch über die verschiedenen Perspektiven auf den Nahostkonflikt, die Kinder und Jugendliche zu Hause und über Social Media erreichen, reflektiert wird. Es sind schwierige Gespräche, aber sie müssen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in Berlin eine große palästinensische Community. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Auch sie haben das Recht auf Räume für ihre Trauer und politische Artikulation. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Friedliche Demonstrationen, die die zivilen Opfer in Gaza und andernorts betrauern und für eine friedliche Lösung des Konflikts werben, müssen zugelassen werden. Zugleich war und ist es richtig, dass Versammlungen, auf denen der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt wird, auf denen zu Gewalt aufgerufen, bzw. von denen aus Gewalt ausgeübt wird, oder solche Handlungen zu erwarten sind, aufgelöst, bzw. verboten werden. Der Umgang mit Demonstrationen ist derzeit eine schwierige Abwägungsfrage. Die Versammlungsfreieheit darf nicht pauschal und dauerhaft eingeschränkt werden. Die Opfer des Konflikts dürfen niemals verhöhnt und Antisemitismus und Hass nicht folgenlos verbreitet werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 21:03:01 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt - für ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.11.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verurteilen den grauenhaften terroristischen Angriff der Hamas auf Israel, erklären uns solidarisch mit allen Opfern, ihren Angehörigen und Freund*innen. Die Geiseln müssen freigelassen werden. Dieser brutale Angriff der Hamas zeigt einmal mehr, dass die Existenz Israels bedroht ist. Das Existenzrecht ist für uns unverhandelbar, wir werden es verteidigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leidtragend ist nun die zivile Bevölkerung in Israel und den palästinensischen Gebieten. Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung. Das Völkerrecht ist dafür Grundlage und Rahmen zugleich. Es ist menschenverachtend, dass die Hamas bewusst die eigene palästinensische Zivilbevölkerung in Geiselhaft nimmt und das Leben von tausenden Unschuldigen riskiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den vergangenen Wochen gab es auch in Berlin vermehrt Angriffe auf Jüdinnen und Juden und jüdische Einrichtungen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in unserer Stadt Brandanschläge auf Gemeinden verübt werden, Hauseingänge antisemitisch markiert, Steine auf jüdische Krankenhäuser geworfen oder israelische Flaggen verbrannt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Jüdinnen und Juden in unserer Stadt nicht sicher sind, sich nicht trauen ihre Kinder zur Schule zu schicken. Jüdinnen und Juden in unserer Stadt haben das Recht hier ohne Bedrohungen und Verletzungen zu leben. Wir alle nehmen die Aufgabe an, jüdisches Leben in Berlin zu schützen. Nie wieder ist jetzt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf verschiedenen Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen haben wir gemeinsam mit zehntausenden Berliner*innen Zeichen der Solidarität mit Israel gesetzt. Wir haben gezeigt: Wir stehen fest an der Seite Israels und treten ein gegen jeden Antisemitismus. Umso unerträglicher waren für uns die Bilder, in denen in unserer Stadt die Gewalttaten der Hamas gefeiert und relativiert wurden. Wir verurteilen diese Verherrlichung der schrecklichen Taten und des Hasses aufs Schärfste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind in großer Sorge um den gesellschaftlichen Frieden hier bei uns. Antisemitismus ist bis heute in vielen Köpfen tief verankert. Wir werden ihm in all seinen Formen und Facetten entgegentreten. Wer Antisemitismus jetzt als bloßes „Importproblem“ beschreibt, verharmlost den auch nach 1945 nie verschwundenen Antisemitismus in der Gesellschaft. Das ist verantwortungslos und geschichtsvergessen. Als Hauptstadt Deutschlands, in der einst der Holocaust geplant und gesteuert wurde, tragen wir besondere Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr denn je ist jetzt notwendig, sich für die offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen und Hass keinen Raum zu geben. Dabei kommt der Bildungs-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit an unseren Schulen ein besonderer Stellenwert zu. Berliner Initiativen, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen und demokratische Aufklärungsarbeit leisten, müssen jetzt sofort vom Senat mehr Unterstützung erhalten. Die Koalition muss darüber hinaus die angekündigten Haushaltskürzungen für 2024 und 2025 in diesem Bereich nicht nur zurücknehmen, sondern die Mittel weiter verstärken und damit dazu beitragen, dass die gesellschaftliche Spaltung nicht weiter betrieben wird. Unsere Schulen müssen der Ort bleiben, wo über unsere Geschichte gesprochen wird, die Verpflichtungen, die daraus erwachsen und wo auch kritisch über die verschiedenen Perspektiven auf den Nahostkonflikt, die Kinder und Jugendliche zu Hause und über Social Media erreichen, reflektiert wird. Es sind schwierige Gespräche, aber sie müssen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in Berlin eine große palästinensische Community. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Auch sie haben das Recht auf Räume für ihre Trauer und politische Artikulation. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Friedliche Demonstrationen, die die zivilen Opfer in Gaza und andernorts betrauern und für eine friedliche Lösung des Konflikts werben, müssen zugelassen werden. Zugleich war und ist es richtig, dass Versammlungen, auf denen der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt wird, auf denen zu Gewalt aufgerufen, bzw. von denen aus Gewalt ausgeübt wird, oder solche Handlungen zu erwarten sind, aufgelöst, bzw. verboten werden. Der Umgang mit Demonnstrationen ist derzeit eine schwierige Abwägungsfrage. Die Versammlungsfreieheit darf nicht pauschal und dauerhaft eingeschränkt werden. Die Opfer des Konflikts dürfen niemals verhöhnt und Antisemitismus und Hass nicht folgenlos verbreitet werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 21:00:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt - für ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933/amendment/69978</link>
                        <author>Timur Ohloff (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933/amendment/69978</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_30522_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 32 bis 33 einfügen:</h4><div><p>geschichtsvergessen. Als Hauptstadt Deutschlands, in der einst der Holocaust geplant und gesteuert wurde, tragen wir besondere Verantwortung.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Zugleich sehen wir mit großer Besorgnis, wie sich neue Formen des Antisemitismus bei uns etabliert haben. Das gewaltverherrlichende Ausmaß bei islamistischen Demonstrationen in Berlin ist inakzeptabel und braucht eine klare politische Antwort. Diese braucht es auch für den Antisemitismus in Teilen der politischen Linken - Antikolonialismus darf nicht zu Antisemitismus führen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Diese dringend notwendige Zusatz, der Antisemitismus als vielschichtiges und omnipräsentes gesellschaftliches Phänomen versteht, greift zwei Gedankenstränge aus der viel beachteten Rede unseres Vizekanzlers Robert Habeck auf: <a href="https://www.juedische-allgemeine.de/politik/robert-habecks-viel-beachtete-rede-ueber-israel-im-wortlaut/?amp">https://www.juedische-allgemeine.de/politik/robert-habecks-viel-beachtete-rede-ueber-israel-im-wortlaut/?amp</a>.</p>
<p>Zum einen: <em>&quot;Das Ausmaß bei den islamistischen Demonstrationen in Berlin und weiteren Städten Deutschlands ist inakzeptabel und braucht eine harte politische Antwort.&quot;</em></p>
<p>Zum anderen: <em>&quot;Sorge macht mir aber auch der Antisemitismus in Teilen der politischen Linken und zwar leider auch bei jungen Aktivistinnen und Aktivisten. Antikolonialismus darf nicht zu Antisemitismus führen.&quot;</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 10:14:48 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt - für ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933/amendment/69975</link>
                        <author>Timur Ohloff (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933/amendment/69975</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_30522_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 6 bis 10:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Leidtragend ist nun die zivile Bevölkerung in Israel und den palästinensischen Gebieten. </del>Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung. Das Völkerrecht ist dafür Grundlage und Rahmen zugleich. Es ist menschenverachtend, dass die Hamas <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">israelische Zivilisten und </ins>bewusst <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">auch </ins>die eigene palästinensische Zivilbevölkerung in Geiselhaft nimmt und das Leben von tausenden Unschuldigen riskiert<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Leidtragend ist nun die zivile Bevölkerung in Israel und den palästinensischen Gebieten</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Zivilbevölkerung in Israel und den palästinensischen Gebieten ist leidtragend, weil die Hamas unschuldige Menschen in Geiselhaft genommen hat. Damit nicht der falsche Eindruck entsteht, Israels Sebstverteidigungsrecht gelte eingeschränkt und sei Ursache des zivilen Leids, sollte der Eingangssatz nach hinten gerückt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 10:05:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt - für ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933/amendment/69973</link>
                        <author>Timur Ohloff (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933/amendment/69973</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_30522_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 5 einfügen:</h4><div><p>erklären uns solidarisch mit allen Opfern, ihren Angehörigen und Freund*innen. Die Geiseln müssen freigelassen werden. Dieser brutale Angriff der Hamas <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">vom 7. Oktober </ins>zeigt einmal mehr, dass die Existenz Israels bedroht ist. Das Existenzrecht ist für uns unverhandelbar, wir werden es verteidigen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>160 der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, also 85% weltweit, erkennen den Staat Israel völkerrechtlich an (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Anerkennung_Israels">https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Anerkennung_Israels</a>). Das Existenzrecht Israels ist der internationale Minimalkonsens, die deutsche Staatsräson geht über den kleinsten gemeinsamen Nenner hinaus. Sie ist partei- und regierungsübergreifend - von Angela Merkel über Olaf Scholz bis Robert Habeck - und muss an dieser Stelle genannt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 09:58:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt - für ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933/amendment/69969</link>
                        <author>Timur Ohloff (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62933/amendment/69969</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir stehen als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN solidarisch an der Seite der Menschen in Israel. Der Landesausschuss ist unser erste Berliner Parteitag seit dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober und findet fast taggenau einen Monat später statt. Wir sollten deshalb auch in der Überschrift unsere politische &quot;Solidarität mit Israel&quot; ausdrücken, anstatt uns abstrakt gegen &quot;Hass und Gewalt&quot; auszusprechen.</p>
<p>Vergleiche die Erklärung unserer Bundesvorsitzenden Omid und Ricarda gemeinsam mit unseren demokratischen Mitbewerbern aus CDU/CSU, FDP und SPD: <a href="https://www.gruene.de/artikel/gemeinsame-erklaerung-solidaritaet-mit-den-menschen-in-israel">https://www.gruene.de/artikel/gemeinsame-erklaerung-solidaritaet-mit-den-menschen-in-israel</a></p>
<p></p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 09:47:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt - für ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62763/amendment/69764</link>
                        <author>Luis Höhne (LV Grüne Jugend Berlin)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62763/amendment/69764</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_30522_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 49 bis 57:</h4><div><p>Gesellschaft. Auch sie haben das Recht auf Räume für ihre Trauer und politische Artikulation. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Friedliche<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, auch pro-Palästinensische</ins> Demonstrationen, die die zivilen Opfer in Gaza und andernorts betrauern und für eine friedliche Lösung des Konflikts werben, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">können nicht dauerhaft und pauschal verboten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">müssen zugelassen</ins> werden<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.</ins>. Zugleich war und ist es richtig, dass Versammlungen, auf denen der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt wird, auf denen zu Gewalt aufgerufen, bzw. von denen aus Gewalt ausgeübt wird, oder solche Handlungen zu erwarten sind, aufgelöst, bzw. verboten <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">werden. Der Umgang mit Demonnstrationen ist derzeit eine schwierige Abwägungsfrage. Die Versammlungsfreieheit ist ein hohes Gut und darf nicht pauschal und dauerhaft eingeschränkt </ins>werden. Die Opfer des Konflikts dürfen niemals verhöhnt und Antisemitismus und Hass nicht folgenlos verbreitet werden.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Friedliche Demos, auf denen keine Straftaten zu erwarten sind, können nicht nur eingeschränkt zugelassen werden, sondern sind von der Versammlungsfreiheit vollumfänglich gedeckt. Auch die pro-Palästinensische Stimme verdient es, wahrgenommen und nicht von vornherein kriminalisiert zu werden. Menschen haben das Recht, im Rahmen der Meinungsfreiheit und des GG zu demonstrieren, auch wenn wir vielleicht eine andere Meinung vertreten. Der palästinensische Protest ist nicht gleichzusetzen mit Hamas, auch wenn es sicher ideologische Überschneidungen gibt. Das wurde im oberen Abschnitt bereits richtigerweise verurteilt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 06 Nov 2023 12:09:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1: Gemeinsam gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt - für ein offenes und solidarisches Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62763</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 03.11.2023)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2023-5/motion/62763</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verurteilen den grauenhaften terroristischen Angriff der Hamas auf Israel, erklären uns solidarisch mit allen Opfern, ihren Angehörigen und Freund*innen. Die Geiseln müssen freigelassen werden. Dieser brutale Angriff der Hamas zeigt einmal mehr, dass die Existenz Israels bedroht ist. Das Existenzrecht ist für uns unverhandelbar, wir werden es verteidigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leidtragend ist nun die zivile Bevölkerung in Israel und den palästinensischen Gebieten. Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung. Das Völkerrecht ist dafür Grundlage und Rahmen zugleich. Es ist menschenverachtend, dass die Hamas bewusst die eigene palästinensische Zivilbevölkerung in Geiselhaft nimmt und das Leben von tausenden Unschuldigen riskiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den vergangenen Wochen gab es auch in Berlin vermehrt Angriffe auf Jüdinnen und Juden und jüdische Einrichtungen. Es ist nicht hinnehmbar, dass in unserer Stadt Brandanschläge auf Gemeinden verübt werden, Hauseingänge antisemitisch markiert, Steine auf jüdische Krankenhäuser geworfen oder israelische Flaggen verbrannt werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass Jüdinnen und Juden in unserer Stadt nicht sicher sind, sich nicht trauen ihre Kinder zur Schule zu schicken. Jüdinnen und Juden in unserer Stadt haben das Recht hier ohne Bedrohungen und Verletzungen zu leben. Wir alle nehmen die Aufgabe an, jüdisches Leben in Berlin zu schützen. Nie wieder ist jetzt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf verschiedenen Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen haben wir gemeinsam mit zehntausenden Berliner*innen Zeichen der Solidarität mit Israel gesetzt. Wir haben gezeigt: Wir stehen fest an der Seite Israels und treten ein gegen jeden Antisemitismus. Umso unerträglicher waren für uns die Bilder, in denen in unserer Stadt die Gewalttaten der Hamas gefeiert und relativiert wurden. Wir verurteilen diese Verherrlichung der schrecklichen Taten und des Hasses aufs Schärfste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind in großer Sorge um den gesellschaftlichen Frieden hier bei uns. Antisemitismus ist bis heute in vielen Köpfen tief verankert. Wir werden ihm in all seinen Formen und Facetten entgegentreten. Wer Antisemitismus jetzt als bloßes „Importproblem“ beschreibt, verharmlost den auch nach 1945 nie verschwundenen Antisemitismus in der Gesellschaft. Das ist verantwortungslos und geschichtsvergessen. Als Hauptstadt Deutschlands, in der einst der Holocaust geplant und gesteuert wurde, tragen wir besondere Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr denn je ist jetzt notwendig, sich für die offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen und Hass keinen Raum zu geben. Dabei kommt der Bildungs-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit an unseren Schulen ein besonderer Stellenwert zu. Berliner Initiativen, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen und demokratische Aufklärungsarbeit leisten, müssen jetzt sofort vom Senat mehr Unterstützung erhalten. Die Koalition muss darüber hinaus die angekündigten Haushaltskürzungen für 2024 und 2025 in diesem Bereich nicht nur zurücknehmen, sondern die Mittel weiter verstärken und damit dazu beitragen, dass die gesellschaftliche Spaltung nicht weiter betrieben wird. Unsere Schulen müssen der Ort bleiben, wo über unsere Geschichte gesprochen wird, die Verpflichtungen, die daraus erwachsen und wo auch kritisch über die verschiedenen Perspektiven auf den Nahostkonflikt, die Kinder und Jugendliche zu Hause und über Social Media erreichen, reflektiert wird. Es sind schwierige Gespräche, aber sie müssen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben in Berlin eine große palästinensische Community. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Auch sie haben das Recht auf Räume für ihre Trauer und politische Artikulation. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Friedliche Demonstrationen, die die zivilen Opfer in Gaza und andernorts betrauern und für eine friedliche Lösung des Konflikts werben, können nicht dauerhaft und pauschal verboten werden. Zugleich war und ist es richtig, dass Versammlungen, auf denen der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt wird, auf denen zu Gewalt aufgerufen, bzw. von denen aus Gewalt ausgeübt wird, oder solche Handlungen zu erwarten sind, aufgelöst, bzw. verboten werden. Die Opfer des Konflikts dürfen niemals verhöhnt und Antisemitismus und Hass nicht folgenlos verbreitet werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Nov 2023 14:28:23 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>