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            <title>Landesausschuss 16. Oktober 2024: Alles</title>
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                <title>Landesausschuss 16. Oktober 2024: Alles</title>
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                        <title>V-2: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
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                        <author>Landesausschuss (dort beschlossen am: 17.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Volksrepublik China ist Deutschlands wichtigster Handelspartner und ein Wettbewerber. Die Zusammenarbeit mit China ist essentiell für die globalen Bemühungen zur Bekämpfung der Klimakrise. Darüber hinaus existieren zahlreiche Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Kultureinrichtungen. Für Berlin ist China der zweitgrößte Handelspartner. Das Land Berlin ist seit April 2018 mit einer Wirtschaftsvertretung, dem “Business Liaison Desk China” in Peking vertreten und seit 1994 unterhält die Stadt Berlin eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Peking. 2024 steht im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums dieser Partnerschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig ist China für Deutschland auch systemischer Rivale. In den letzten 30 Jahren seit Abschluss der Berliner Partnerschaft mit Beijing wurde die chinesische Innenpolitik immer autoritärer und Chinas Außenpolitik zunehmend aggressiver. Die Volksrepublik richtet ihre Kooperationsbeziehungen so aus, dass sie selbst in strategisch wichtigen Bereichen immer unabhängiger wird, während ihre Partner immer abhängiger von ihr werden. Erzwungener Technologietransfer dient, unter anderem, der Marktverdrängung von wirtschaftlichen Wettbewerbern. Auch lokale Kooperationskanäle in Wirtschaft, Forschung und Kultur werden von der chinesischen Regierung explizit dazu genutzt, um ihre politische Agenda durchzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lange haben Naivität und die bewusste Priorisierung von intensiven Handelsbeziehungen die deutsche Chinapolitik dominiert. Eine offizielle Kurskorrektur erfolgte auf Bundesebene erstmalig 2023 mit der China-Strategie der Bundesregierung. Auch auf Landes- und Bezirksebene muss ein risikobewusster, strategischer Umgang mit chinesischen Partnern Einzug halten, um wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten zu reduzieren und politische Aktivist*innen in Berlin zu schützen. Sogenannte subnationale Verflechtungen auf landes- und bezirkspolitischer Ebene sind bisher ein politischer blinder Fleck. Dem möchten wir entgegenwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>FÜR MENSCHENRECHTE UND DEMOKRATIE EINSTEHEN</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weltoffenes, demokratisches Berlin muss bei seiner Kooperation mit China für Menschenrechte einstehen. Der Regierende Bürgermeister und der Berliner Senat dürfen die Menschenrechtsverbrechen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) nicht ignorieren. In Berlin kommt es immer wieder zu Fällen von Einschüchterung und Bedrohung von Regimekritiker*innen. Der Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen und Unterstützer*innen der chinesischen Demokratiebewegung muss Priorität haben. Deswegen sollte Berlin bei der Bekämpfung von transnationaler Repression bundesweit eine Vorreiterrolle einnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Berliner Senat sollte in seiner Kommunikation zur Städtepartnerschaft mit Peking stets auf die Menschenrechtslage in China hinweisen. Dies tut z.B. Köln – ebenfalls Partnerstadt von Peking – auf seiner Website.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Regierende Bürgermeister sollte sich regelmäßig (mind. einmal pro Jahr) und öffentlichkeitswirksam mit NGOs, die sich mit Menschenrechtsfragen zu China beschäftigen, treffen, um sich über die Menschenrechtslage in Peking/China zu informieren (siehe Köln).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bei Reisen der Senatsspitze nach China sollten China-Expert*innen und Menschenrechts-NGOs vorab informiert und konsultiert werden (siehe Köln).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Berliner Senat sollte die Staatsschutz-Stelle des LKA oder das Berliner Landesamt für Verfassungsschutz finanziell ausstatten, um Fälle transnationaler Repression besser zu erfassen und zu bekämpfen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem sollte sich Berlin solidarisch an die Seite derjenigen Länder, Städte und Regionen stellen, die von China außenpolitisch bedroht und deren demokratische Systeme von China destabilisiert werden. Dies betrifft neben den chinesischen Drohgebärden im südchinesischen Meer auch wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen gegen Staaten wie Litauen und Australien und den Widerstand Chinas gegen eine Städtepartnerschaft zwischen Prag und Taipei. Insbesondere gilt dies aber für die Destabilisierung des demokratischen Taiwan. Das Land Berlin muss deutlich machen, dass eine Änderung des Status Quo in der Taiwan-Straße nicht gegen den Willen der Menschen in Taiwan erfolgen darf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus sollten den Austausch zu anderen Städten und Regionen suchen, in Deutschland und weltweit, die sich chinesischen Drohungen und Zwangsmaßnahmen ausgesetzt sehen, und sich solidarisch positionieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Berliner Senat, das AGH und die Bezirke sollten im Rahmen der deutschen Ein-China-Politik einen engen Austausch mit Städten, Gemeinden und Landkreisen in Taiwan sowie der taiwanesischen Zivilgesellschaft und Wirtschaft anstreben. Dies beinhaltet den Abschluss neuer Partnerschaften mit Counterparts in Taiwan</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>WIRTSCHAFTLICHE RISIKEN MINIMIEREN</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Deutschland und Berlin einerseits sowie China andererseits haben in manchen Bereichen zu einseitigen Abhängigkeiten geführt, die nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische und gesellschaftliche Risiken bergen. Das wird insbesondere im Automobilsektor oder auch bei Komponenten für die Energiewende wie etwa Batterien, Solarmodulen, Mikrochips und Seltenen Erden deutlich. In einigen Fällen besteht die Gefahr von Technologietransfers, die auch für militärische Zwecke genutzt werden können. Um unsere wirtschaftliche Sicherheit und Resilienz zu stärken, bedarf es deshalb einer klaren Strategie zur Risikominimierung, die nicht allein den Unternehmen überlassen werden darf. Nicht jede Investition in oder Handel mit China ist systemkritisch oder erhöht unsere wirtschaftliche und politische Abhängigkeit. Durchaus sinnvoll ist es jedoch, strategische Bereiche gemeinsam zu identifizieren, die zu einseitigen Abhängigkeiten oder zu einem handfesten Sicherheitsrisiko für Deutschland werden können, insbesondere im Bereich der kritischen Infrastruktur, der Gesundheit oder bei Dual-Use-Gütern. Solche strategischen Abhängigkeiten müssen systematisch abgebaut werden, auch durch eine gezielte Diversifizierung der Berliner Außenhandelsbeziehungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein Sachverständigenrat, der sich aus Expert*innen, Vertreter*innen von Ministerien und Parlament, der Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden zusammensetzt, könnte ein erster Schritt sein, um das Thema breit zu verankern und zu diskutieren und gemeinsam statt gegeneinander einen einheitlichen Umgang zur weiteren wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit China zu etablieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Strategie zur Minimierung des Risikos einseitiger Abhängigkeiten von China muss auch alternative Märkte und Anreize für Unternehmen anbieten. Daher sollte Berlin mittelfristig seine Aktivitäten im Rahmen des “Berlin Business Desk China” zurückfahren und die Kategorisierung von China als eines von zehn Zielländern für die Berliner Akteure der Internationalen Wirtschaftskooperation auf den Prüfstand stellen. Stattdessen sollten das Land Berlin und die Berliner Bezirke Unternehmen gezielt dabei unterstützen, ihre Außenhandelsbeziehungen zu diversifizieren. Dafür sollten relevante Länder u.a. im Indopazifik-Raum als neue Zielländer der Berliner Wirtschaftskooperation definiert werden und neue Business Desks in relevanten Märkten aufgebaut werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Um die eigene wirtschaftliche Stärke und Resilienz zu fördern, sind ein attraktives Investitionsklima sowie Innovation und positive Forschungsbedingungen entscheidend. Hier sollte Berlin zeigen, dass es in der Lage ist, wichtige Industrien und Wissenschaftler*innen vor Ort zu halten und zu fördern.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das Land Berlin sollte seine öffentliche Beschaffung so ausrichten, dass die genannten strategischen Überlegungen, soziale und ökologische Fragen sowie menschenrechtliche Bedenken berücksichtigt werde. Dies betrifft explizit auch alle Beschaffungen die im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Verwaltung stehen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>FORSCHUNG &amp; AUSBILDUNG UNABHÄNGIG HALTEN</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>China-Expertise wird von der Politik bis hin zu Wirtschaft und Wissenschaft oft beschworen, muss jedoch auch gefördert und strategisch aufgebaut werden. Wir brauchen dazu vor allem junge Menschen, die Chinesisch sprechen, Aufenthalte in China absolvieren, das Land und die Kultur kennen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Verständigung und Annäherung. Gleichzeitig ist unabhängige China-Expertise unabdingbar, um aktuelle Entwicklungen in China zu analysieren und einzuordnen, problematische Trends zu identifizieren und die Politik zu beraten. Die risikobehaftete Beziehung zur Volksrepublik muss so gesteuert werden, dass illegitime Aktivitäten der KPCh erkannt und angegangen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zu diesem Zweck sind unabhängige China-Forschung, Sprach- und Austauschprogramme erforderlich. Sprachkurse und Austauschprogramme müssen unabhängig von chinesischen Trägern absolviert werden können, um die politische Unabhängigkeit zu gewährleisten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus unterhalten Berliner Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Kooperationsprojekte mit Institutionen in China. Diese können dem Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse dienen und im beidseitigen Interesse sein. Allerdings nutzt die chinesische Regierung solche Forschungskooperationen auch für Wissenstransfers zu Chinas Gunsten und für technologische Fortschritte in kritischen - auch militärischen - Bereichen. Kooperationen von Berliner Wissenschaftseinrichtungen mit Institutionen in China dürfen nicht zu Technologietransfers in kritischen Bereichen führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Forschungseinrichtungen und Hochschulen sollten das finanzielle Ausmaß, das von chinesischer Seite über Kooperationen getragen wird, anonymisiert transparent machen und ins Verhältnis zur Gesamtfinanzierung sowie anderweitiger Drittmittelfinanzierung stellen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Berliner Senat sollte Universitäten bei Kooperationen mit autoritären Regimen wie China zu maximaler Transparenz verpflichten. Sämtliche Kooperationen - mit oder ohne Zahlungsflüssen - sollten anonymisiert zentral erfasst werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Berliner Senat soll im Dialog mit den Berliner Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen, zentrale beratende Stellen einrichten und bereits bestehende Strukturen festigen, welche potentielle Kooperationen mit autoritären Regimen wie China vor deren Beginn überprüfen - insbesondere in Hinblick auf Dual-Use-Technologien.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Berliner Senat sollte außerdem auf Berliner Hochschulen sensibilisieren, ihre bestehenden Kooperationen mit problematischen parteistaatlichen oder staatsnahen Organisationen Chinas zu beenden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dazu gehört insbesondere die Rolle des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität Berlin. Konfuzius-Institute sind Teil der Einheitsfront-Strategie der Kommunistischen Partei. In der Vergangenheit sind an deutschen Konfuzius-Instituten Fälle von Selbstzensur aufgetreten, kritische Veranstaltungen finden quasi nicht statt. Der Berliner Senat sollte mit der Freien Universität Berlin unter Wahrung der Hochschulautonomie in den Dialog über die Zukunft der Konfuzius-Institute treten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Berliner Senat sollte gemeinsam mit den Berliner Universitäten und Forschungseinrichtigungen Strategien zur alternativen Finanzierung des potentiellen Doktorand*innenpools erarbeiten, um Abhängigkeiten vom China Scholarship Council (CSC) auszuschließen. Die Rückkehrpflicht der CSC-Stipendiat*innen nach China ist aufgrund des Technologietransferrisikos (u.a) problematisch. Sie sind vertraglich dazu verpflichtet, der chinesischen Botschaft über ihre Aktivitäten zu berichten. Dies führt zu einem hohen Risiko hinsichtlich des Abflusses von Wissen zu kritischen Technologien sowie Spionage-Aktivitäten für chinesische Sicherheitsbehörden sowie sozialer Kontrolle unter den Stipendiat*innen, die hier eigentlich frei forschen, arbeiten und leben wollen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>SENSIBILISIEREN &amp; EXPERTISE ZUGÄNGLICH MACHEN</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kooperationsgeflechte mit China finden sich breitgefächert in Forschung, Wirtschaft und Kultur. An den entsprechenden Stellschrauben bedarf es der weiteren Sensibilisierung von Bezirks- sowie Senatsmitarbeiter*innen im Umgang mit ihren chinesischen Partnern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Mitarbeiter*innen in den Bezirken, im Senat und in Berliner Forschungseinrichtungen sollten hinsichtlich der Zusammenarbeit mit chinesischen Pendants sensibilisiert und geschult werden. Ein sinnvoller Anknüpfungspunkt ist hier die Ausbildung vor dem Antritt des Arbeitsverhältnisses, unter anderem in den Beamtenhochschulen. Wir empfehlen eine solche Sensibilisierung grundsätzlich für den Umgang mit autoritären Staaten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hierfür ist es wichtig, Best Practices zu sammeln und in entsprechenden Lehrformaten zu vermitteln. Hier bietet sich die Einrichtung eines “China-Desk” als eigenständige Einheit aufgehangen im Senat, aber unabhängig von den einzelnen Senatsverwaltungen an, wo potentielle Fälle der Einflussnahme oder anderweitiger illegitimer Aktivitäten wie Spionageversuche, Propaganda und repressives Verhalten sowie Einschränkungen bei der unabhängigen Veröffentlichung in wissenschaftlichen Publikationen gemeldet werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein solches China-Desk könnte ebenfalls als Expertisehub für die Verwaltungsmitarbeiter*innen dienen, wo China-Expertise von Sinolog*innen, Politikwissenschaftler*innen, Jurist*innen und Wirtschaftswissenschaftler*innen gebündelt wird. Es sollte für alle Senatsverwaltungen eine Konsultationsempfehlung mit dem China-Desk ausgesprochen werden. Über eine solche Konsultationsempfehlung hinaus sollte das China-Desk anhand einer “Open-Door-Policy” arbeiten - bei Zweifeln sollten Mitarbeiter*innen aus den Bezirken sowie den Senatsverwaltungen explizit angehalten werden, jederzeit an die Expert*innen des Desks heranzutreten. Jene Dienste sollen explizit auch für Vereine und Firmen in Berlin geöffnet werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine solche dezidierte Stelle sollte Anfragen von chinesischer Seite bündeln, koordinieren und gemeinsam beantworten. Ein Beispiel hierfür ist die Hansestadt Hamburg, wo jede chinesische Anfrage von einer Behörde gesammelt und koordiniert wird, um so sicherzustellen, dass der Hamburger Senat eine einheitliche Antwort gibt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>VERNETZUNG ZWISCHEN LÄNDERN UND KOMMUNEN FÖRDERN</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die 2023 entwickelte China-Strategie der Bundesregierung war ein großer und wichtiger Schritt auf bundespolitischer Ebene. Ein entscheidender Teil der Umsetzung dieser Strategie hat jedoch auf Landes-, Bezirks- sowie Kommunalebene zu erfolgen. Hier lässt sich leider beobachten, dass ein Mangel an Koordination unter Ländern und Kommunen zu einer risikoerhöhenden Konkurrenzsituationen um chinesische Investitionen und Kooperationsmöglichkeiten führt. Die chinesischen Behörden nutzen dies ganz bewusst, indem Anfragen und Ansuchen an mehrere Landes- und Kommunalbehörden geschickt werden und somit künstlich die Konkurrenzsituation noch angeheizt wird. Dadurch wird gleichzeitig auch das Ausmaß subversiver Aktivitäten oftmals nicht deutlich, da sich Länder, Kommunen, aber auch entsprechende Sicherheitsbehörden auf Bundes- und Landesebene nicht ausreichend über ihre Erfahrungen austauschen. Aus solchen Erfahrungen lassen sich jedoch Strategien entwickeln. Gerade für kleinere Kommunen, wo es schwieriger ist, dezidierte China-Kompetenz in den eigenen Strukturen zu verankern, ist ein Austausch mit größeren und ressourcenstärkeren Kommunen entscheidend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wie oben erwähnt, sollte ein neu eingerichtetes China-Desk entsprechende Anfragen aus Bezirken und Senat bündeln. Bis dahin sollten grün-geführte Bezirke mit gutem Beispiel vorangehen und gezielt Erfahrungen austauschen. Hierfür könnten Arbeitsgruppen gebildet werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Berlin sollte als Vorreiter den Austausch unter den Landesregierungen suchen, fördern und an der Systematisierung und Verstetigung in den geeigneten Foren arbeiten. In bestehenden Foren im bundesdeutschen, europäischen und internationalen Kontext sollte Berlin das Thema China immer wieder auf die Tagesordnung bringen und proaktiv eigene Best-Practices und Erfahrungen aus dem Senat und den Bezirken mit anderen Ländern und Kommunen teilen. Berlin sollte explizit auf andere Bundesländer und Kommunen (auch im Ausland) zugehen, die an einer Professionalisierung ihrer Zusammenarbeit mit China arbeiten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Berlin sollte sich für die Einrichtung eines Kompetenzzentrums analog zum niederländischen „China Knowledge Network“ einsetzen, das die Kommunal- und Städteverwaltungen in ihren Beziehungen zu China unterstützt. Hier könnten man auch auf niederländische Partner*innen zugehen und explizit den Austausch suchen.</p></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 11:28:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-3: Für eine vorausschauende, evidenzbasierte und grundrechtsorientierte Sicherheits- und Kriminalpolitik</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/Fur-eine-vorausschauende-evidenzbasierte-und-grundrechtsorientierte-S-62466</link>
                        <author>Landesausschuss (dort beschlossen am: 16.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/Fur-eine-vorausschauende-evidenzbasierte-und-grundrechtsorientierte-S-62466</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesausschuss fordert die Mitglieder des Bundestags von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Berlin auf, für eine vorausschauende, evidenzbasierte und grundrechtsorientierte Sicherheits- und Kriminalpolitik zu sorgen. Die Eingriffe des Staates in die bürgerlichen Freiheitsrechte müssen stets gut begründt und in ihrer Gesamtwirkung betrachtet werden. Flächendeckende Videoüberwachung und den Einsatz von biometrischer Erfassung zu Überwachungszwecken lehnen sie ab. Das Recht auf Anonymität sowohl im öffentlichen Raum als auch im Internet wird durch sie verteidigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Allgemeine Überwachungspflichten, Maßnahmen zum Scannen privater Kommunikation und eine Identifizierungspflicht lehnen sie ab. Gemeinsam mit den Ländern soll die Sicherheitsarchitektur in Deutschland einer Gesamtbetrachtung unterzogen und die Zusammenarbeit der Institutionen für die Sicherheit der Menschen effektiver und wirksamer gestaltet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Einsatz der globalen Zivilgesellschaft für digitale Bürgerrechte unterstützen sie und fordern ein Völkerrecht des Netzes.<br><br>
Der im Rahmen des Entwurfs der Ampel-Fraktionen für ein Gesetz zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems (Bundestags-Drucksache 20/12805 vom 09.09.2024) sowie des Antrags der Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein (Bundesrats-Drucksache 464/24 vom 25.09.2024) geplante Ausschluss von Soziallleistungen für sogenannte Dublin-Fälle ist evident verfassungswidrig und verstößt gegen die Beschlusslage von Bündnis 90/Die Grünen auf Bundesebene (Europawahlprogramm 2024, S. 103). Jeder Mensch hat ein Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums.<br><br>
Darüber hinaus bekräftigen wir unsere Forderung als Landesverband Berlin nach einem ausdrücklichen gesetzlichen Verbot von Racial Profiling (LDK-Beschluss vom 04.05.2024). Die im Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems enthaltenen Vorschläge für erweiterte Befugnisse etwa der Polizei Berlin zur Durchführung anlassloser Kontrollen in Waffen- und Messerverbotszonen sehen wir kritisch, da anlasslose Kontrollen erwiesenermaßen in besonderem Maße anfällig sind für willentliches oder unwillentliches Racial Profiling.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 22:35:41 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1: Berlin wetterfest machen: Klimaresistenz stärken und Lebensqualität für alle Berliner*innen nachhaltig verbessern</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/berlin-zukunftsfahig-machen-klimaresistenz-starken-und-lebensqualitat-32992</link>
                        <author>Landesausschuss (dort beschlossen am: 16.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/berlin-zukunftsfahig-machen-klimaresistenz-starken-und-lebensqualitat-32992</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Oberste Bündnisgrüne Priorität ist es, die menschengemachte Klimakrise schnell und effektiv einzudämmen. Gleichzeitig haben sich aber bereits jetzt klimatische Veränderungen eingestellt, die uns vor massive Herausforderungen stellen und klimaanpassende Maßnahmen erfordern. Die Klimaanpassung ist eine der wichtigsten Aufgaben zum Schutz der Gesundheit der Berliner Bevölkerung, unserer Umwelt, Wirtschaft und Infrastruktur, denn die negativen Auswirkungen des Klimawandels nehmen nachweislich zu. Es gibt zu wenig kühle grüne Erholungsräume in der Stadt, unsere Bäume verdursten aufgrund von immer häufiger auftretenden Dürrejahren, das Wasser schwindet und die Zahl der Hitzetoten steigt stetig an. Es gibt also dringenden Handlungsbedarf - insbesondere in den mehrfach durch Verdichtung, fehlendem Grün und hohe Verkehrsdichte belastete Gebieten. Lokale Klimafolgen können erheblich zu einer Verschärfung sozialer Ungleichheiten führen. Dem gilt es entgegenzutreten. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit Berlins bzw. seiner Bevölkerung gegenüber den Auswirkungen der Klimakrise zu steigern und einen Beitrag zu nationalen und internationalen Klimaanpassungsstrategien zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Bündnisgrünen haben in den vergangenen Jahren im Land und in den Bezirken den Weg hin zu einer klimaresilienten Stadt eingeschlagen. Die schwarz-rote Koalition darf nicht weiterhin eine Klimabremse sein, sondern muss den Pfad wieder aufnehmen. Und wenn die schwarz-rote Koalition nicht handelt, müssen die Berliner*innen selbst es in die Hand nehmen. Als Bündnis 90/Die Grünen begrüßen und unterstützen wir deshalb das Volksbegehren BäumePlus-Gesetz der Initiative BaumEntscheid. Wir rufen daher alle Berlinerinnen und Berliner auf, diesen wichtigen Schritt auch zu tun und mit ihrer Stimme ein starkes Zeichen für Klimaschutz und mehr Stadtgrün zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das von der Initiative vorgelegte Gesetz zeigt einen Weg auf, Berlin klimaresistent umzugestalten und die Lebensqualität der Berliner*innen nachhaltig zu verbessern. Es sieht eine gezielte Kühlung der Stadt mittels Bäumen, Grünflächen, Wassermanagement und Kühlinseln vor. So soll die Anzahl der im Stadtgebiet zu pflanzenden Bäume erheblich erweitert und hierfür die vielfältigen Nutzungsansprüche im öffentlichen Stadtraum zugunsten der Klimaanpassung priorisiert werden. Diese Maßnahmen der Entsiegelung und Begrünung sollen mit einer Förderung der Biodiversität und des Artenschutzes in der Stadt verbunden werden. Der Gesetzentwurf berücksichtigt, dass Menschen mit geringen Einkommen vom Klimawandel<br>
mehr als andere betroffen sind. Deswegen werden Stadtteile begünstigt, in denen viele Menschen auf engem Raum leben und die laut Umweltgerechtigkeitsatlas von gesundheitsschädlichen Umweltbelastungen besonders betroffen sind.<br>
Wir halten es für wichtig und richtig, dass mit Maßnahmen der Klimaanpassung insbesondere die Lebensqualität und der Gesundheitsschutz in den besonders durch Verdichtung, fehlendes Grün und Verkehrsbelastung betroffenen Kieze verbessert werden und begrüßen diese Fokussierung. Das BäumePlus-Gesetz liegt außerdem auf der Linie des kürzlich auf europäischer Ebene beschlossenen Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur und hat auch aus diesem Grund eine besondere Aktualität und Berechtigung. Das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur nimmt urbane Räume wie Berlin besonders in die Pflicht, Verantwortung für die Wiederherstellung der Natur und den Schutz der Biodiversität zu übernehmen. Städtische Gebiete müssen als Schlüsselakteure agieren.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 22:28:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-155: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82745</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82745</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 154 bis 158:</h4><div><ul><li value="1"><p>deutschen Konfuzius-Instituten Fälle von Selbstzensur aufgetreten, kritische Veranstaltungen finden quasi nicht statt. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Berliner Universitäten sollten einer solchen Institution keine Legitimität durch Kooperation verleihen, Konfuzius-Institute sollten universitätsunabhängig organisiert werden.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Berliner Senat sollte mit der Freien Universität Berlin unter Wahrung der Hochschulautonomie in den Dialog über die Zukunft der Konfuzius-Institute treten.</ins></p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir begrüßen den vorliegenden Antrag zu risikobewusster Kooperation mit China in Berlin. Kooperation betrifft auch den Wissenschaftsbetrieb. Wir sind uns bewusst, dass wir uns hier mit China (und auch anderen autokratischen Ländern) in einem Spannungsfeld befinden. Wir möchten mit den Änderungsvorschlägen lediglich sichergehen, dass einzelne Wissenschaftler*innen nicht pauschal in einen Topf geworfen werden (auch nicht jede Forschung ist Dual-Use-relevant), und die Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie nicht ohne Not gefährdet werden.</p>
<p>Wissenschaftsfreiheit ist das Recht und die Möglichkeit von Wissenschaftler*innen, ihre Forschung und Lehre ohne äußere Einflüsse, Zensur oder Einschränkungen durchzuführen. Sie ist ein grundlegendes Prinzip in demokratischen Gesellschaften und Voraussetzung für Innovation, kritische Diskussion und Erkenntnisgewinn. Wissenschaftsfreiheit ist aber auch mit einer großen Verantwortung verbunden: Forscher*innen müssen u.a. sicherstellen, dass ihre Arbeit ethischen Standards entspricht. Hierfür sind sie auf gute Strukturen an den Forschungseinrichtungen und Hochschulen angewiesen und wir unterstützen, dass der Berliner Senat in die Pflicht genommen wird, bereits bestehende bewährte Strukturen zu verstetigen oder neue erfolgsversprechende Strukturen mitaufzubauen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 19:05:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-139: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82744</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82744</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 138 bis 139 löschen:</h4><div><ul><li value="1"><p>und ins Verhältnis zur Gesamtfinanzierung sowie anderweitiger Drittmittelfinanzierung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zu </del>stellen.</p></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 141 bis 143:</h4><div><ul><li value="1"><p>Regimen wie China zu maximaler Transparenz verpflichten. Sämtliche Kooperationen - <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">finanzieller und nicht finanzieller Natur</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">mit oder ohne Zahlungsflüsse</ins> - sollten zentral erfasst werden.</p></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 146 bis 149:</h4><div><ul><li value="1"><p>Kooperationen mit autoritären Regimen wie China vor deren Beginn überprüfen - insbesondere in Hinblick auf <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">kritische </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dual-Use-</ins>Technologien.</p></li></ul><ul><li value="1"><p>Der Berliner Senat sollte außerdem auf Berliner <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen</ins> sensibilisieren, ihre bestehenden Kooperationen mit problematischen </p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die überwiegend redaktionellen Änderungen berücksichtigen den wissenschaftspolitischen Sprachgebrauch, begradigen einzelne redaktionelle Fehler, und sollen auch gegen die Vermutung vorbeugen, die Hochschulen seien in der Vergangenheit schon abhängig gewesen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 19:04:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-144: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82743</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82743</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 144 bis 146:</h4><div><ul><li value="1"><p>Der Berliner Senat <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">sollte</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">soll im Dialog mit den</ins> Berliner Wissenschaftseinrichtungen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">verpflichten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Hochschulen </ins>, zentrale <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">beratende </ins>Stellen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">einzurichten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">einrichten und bereits bestehende Strukturen festigen</ins>, welche potentielle Kooperationen mit autoritären Regimen wie China vor deren Beginn </p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Das BAFA informiert über die EU-Dual-Use-VO (Verordnung (EU) 2021/821). Bei den AUFs gibt es beispielsweise bereits etablierte Informations-, Beratungs- und Anlaufstellen, die mit dem BAFA und anderen Stellen in Kontakt stehen. Diese können mithilfe des Senats zielorientiert ausgebaut werden. Wo es keine gibt, kann aufgebaut werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 19:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-128: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82742</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82742</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 128 bis 129:</h4><div><p>Darüber hinaus unterhalten Berliner Universitäten<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> und</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> Hochschulen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen </ins>Kooperationsprojekte mit Institutionen in China. Diese können dem Gewinn neuer </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Siehe benachbarte Änderungsanträge</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:58:45 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-116: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82741</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82741</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 115 bis 118:</h4><div><p>beschworen, muss jedoch auch gefördert und strategisch aufgebaut werden. Wir brauchen dazu vor allem junge Menschen, die Chinesisch <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">lernen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sprechen</ins>, Aufenthalte in China absolvieren, das Land und die Kultur <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">kennenlernen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">kennen</ins>. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Verständigung und Annäherung. Gleichzeitig ist </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:56:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-113: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82740</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82740</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 113:</h4><div><h2>FORSCHUNG &amp; AUSBILDUNG UNABHÄNGIG <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">MACHEN</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">HALTEN</ins></h2></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Siehe benachbarte Änderungsanträge</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:55:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-136: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82739</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82739</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 136 bis 138 einfügen:</h4><div><ul><li value="1"><p>Forschungseinrichtungen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Hochschulen </ins>sollten das finanzielle Ausmaß, das von chinesischer Seite über Kooperationen getragen wird, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">anonymisiert </ins>transparent machen und ins Verhältnis zur Gesamtfinanzierung sowie anderweitiger </p></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 141 bis 143 einfügen:</h4><div><ul><li value="1"><p>Regimen wie China zu maximaler Transparenz verpflichten. Sämtliche Kooperationen - finanzieller und nicht finanzieller Natur - sollten <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">anonymisiert </ins>zentral erfasst werden.</p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wissenschaftler*innen dürfen nicht öffentlich an den Pranger gestellt werden, wenn sie mit Kolleg*innen aus China kooperieren. Nicht jede Forschung ist Dual-Use-relevant oder Technologie-kritisch. Eine anonymisierte Erfassung schützt Einzelpersonen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:54:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-004: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82738</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82738</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 5:</h4><div><p>Bemühungen zur Bekämpfung der Klimakrise. Darüber hinaus existieren zahlreiche Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Universitäten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen</ins> sowie Kultureinrichtungen. Für Berlin ist China der zweitgrößte Handelspartner. Das </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Siehe benachbarte Änderungsanträge</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:54:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-107: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82737</link>
                        <author>LAG Wissenschaft (dort beschlossen am: 09.10.2024)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82737</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 106 bis 107 einfügen:</h4><div><ul><li value="1"><p>Forschungsbedingungen entscheidend. Hier sollte Berlin zeigen, dass es in der Lage ist, wichtige Industrien <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Wissenschaftler*innen </ins>vor Ort zu halten und zu fördern.</p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Da von Forschungsbedingungen die Rede ist, dürfen die Wissenschaftler*innen hier nicht fehlen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:52:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1-001: Berlin zukunftsfähig machen: Klimaresistenz stärken und Lebensqualität für alle Berliner*innen nachhaltig verbessern</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82736</link>
                        <author>Julia Schneider (KV Berlin-Pankow)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82736</guid>
                        <description><![CDATA[]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 18:03:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-3-001: Für eine vorausschauende, evidenzbasierte und grundrechtsorientierte Sicherheits- und Kriminalpolitik</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74218/amendment/82735</link>
                        <author>Peter Schaar (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74218/amendment/82735</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 8:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Landesausschuss fordert die Mitglieder des Bundestags von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Berlin auf, für eine vorausschauende, evidenzbasierte und grundrechtsorientierte Sicherheits- und Kriminalpolitik zu sorgen. Die Eingriffe des Staates in die bürgerlichen Freiheitsrechte müssen stets gut begründt und in ihrer Gesamtwirkung betrachtet werden. Flächendeckende Videoüberwachung und den Einsatz von biometrischer Erfassung zu Überwachungszwecken lehnen sie ab. Das Recht auf Anonymität sowohl im öffentlichen Raum als auch im Internet wird durch sie verteidigt.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Globalalternative<br><br>Der Landesausschuss tritt für eine vorausschauende, evidenzbasierte und grundrechtsorientierte Sicherheits- und Kriminalpolitik ein. Staatliche Eingriffe in die bürgerlichen Freiheitsrechte müssen stets verhältnismäßig, transparent und gut begründet sein, um den Schutz der Grundrechte zu gewährleisten und den Konflikt zwischen öffentlicher Sicherheit und Freiheit zu entschärfen. Er erwartet von den Berliner Abgeordneten unserer Partei im Deutschen Bundestag, sich für entsprechende Lösungen einzusetzen.<br><br>Das von der Bundesregierung vorgelegte „Sicherheitspaket“ greift erheblich in Grundrechte ein. Deshalb ist es uns wichtig, dass es verhältnismäßig ausgestaltet ist und nicht im Schnelldurchgang beschlossen wird. Jede Maßnahme bedarf einer gründlichen Prüfung und Diskussion, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Ein Schnellverfahren könnte dazu führen, dass das Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht scheitert, was weder den Sicherheitsbehörden noch dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger dienen würde. Zudem halten wir es für nicht hinnehmbar, dass das Bundesinnenministerium es versäumt hat, bei der Formulierung des Sicherheitspakets die Expertise der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit einzuholen.<br><br>Wir setzen uns für den gezielten Einsatz digitaler Technologien ein, die die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger verbessern, ohne die Privatsphäre unnötig zu beeinträchtigen. Damit unvereinbar wäre etwa eine flächendeckende Videoüberwachung oder der umfassende Einsatz biometrischer Gesichtserkennungstechnologien. Insbesondere verweisen wir auf die Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), die ein grundsätzliches Verbot der biometrischen Echtzeitüberwachung enthält und biometrische Methoden nur in engen Grenzen erlaubt.<br><br>Die vorgesehenen Maßnahmen müssen nicht nur dem Grundgesetz, sondern auch dem EU-Recht entsprechen. Bei der Anhörung im Bundestagsinnenausschuss am 23. September 2024 äußerten mehrere Expert:innen erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der geplanten Regelungen, insbesondere hinsichtlich der weitreichenden neuen Befugnisse, die über die in der Gesetzesbegründung angeführten Ereignisse hinausgehen.<br><br>Das Recht auf Anonymität, sowohl im öffentlichen Raum als auch im Internet, bleibt ein hohes Gut, das verteidigt werden muss. Wir erkennen die Notwendigkeit an, neue Bedrohungsszenarien wie Cyberkriminalität zu bekämpfen. Deshalb lehnen wir umfassende Identifizierungspflichten für die Nutzer:innen digitaler Dienste ab, ebenso wie allgemeine Überwachungspflichten der Diensteanbieter und das unterschiedslose Scannen privater Kommunikation.<br><br>In Zusammenarbeit mit den Ländern soll die Sicherheitsarchitektur in Deutschland modernisiert werden, um eine effektive und rechtssichere Zusammenarbeit der Institutionen zu ermöglichen, die den Schutz der Bevölkerung sicherstellt und gleichzeitig die Grundrechte wahrt. Zugleich müssen Polizei und Strafverfolgungsbehörden personell und technisch besser ausgestattet werden, damit sie ihre gewachsenen Aufgaben bewältigen können. Dies gilt auch für den Einsatz moderner Informationstechnologien. Dabei ist zu gewährleisten, dass insbesondere risikobehaftete Technologien (etwa auf KI basierende Verfahren) grundrechtskonform ausgestaltet und eingesetzt werden (Privacy by Design).<br>Wir unterstreichen das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Bekenntnis zu einer evidenzbasierten Sicherheitspolitik. Gerade in schwierigen Zeiten ist es entscheidend, nicht in zweifelhaften Aktionismus zu verfallen. Wir begrüßen den Einsatz der globalen Zivilgesellschaft für digitale Bürgerrechte und setzen uns aktiv für ein internationales Völkerrecht des Netzes ein, das Menschenrechte im digitalen Raum stärkt und. schützt</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Bei dem Änderungsantrag handelt es sich um eine Globalalternative zum vorgelegten Text. Ziel der Änderungen ist es, den aktuellen Herausforderungen im Bereich der Sicherheits- und Kriminalpolitik gerecht zu werden. Das geplante Sicherheitspaket greift erheblich in verschiedene Grundrechte ein und erfordert eine besonders sorgfältige Prüfung sowie eine klare Positionierung gegen übermäßige staatliche Überwachung.</p>
<p>Im ursprünglichen Antrag wurde die Notwendigkeit einer evidenzbasierten und grundrechtsorientierten Sicherheits- und Kriminalpolitik angesprochen, jedoch fehlen konkrete Forderungen zur sorgfältigen Prüfung und Diskussion des Sicherheitspakets. Der Änderungsantrag hebt die Bedeutung einer transparenten und angemessenen Ausgestaltung der Maßnahmen hervor, um sicherzustellen, dass sie nicht in einem Schnelldurchgang verabschiedet werden. Dies ist besonders wichtig, um das Vertrauen in die Sicherheitsbehörden und den Schutz der Bürgerrechte zu wahren.</p>
<p>Zusätzlich wird im Änderungsantrag betont, dass die vorgesehenen Maßnahmen nicht nur dem Grundgesetz, sondern auch dem EU-Recht entsprechen müssen, insbesondere in Anbetracht der neuen EU-Verordnung zur KI, die biometrische Echtzeitüberwachung grundsätzlich verbietet. Diese rechtlichen Rahmenbedingungen sind im ursprünglichen Antrag nicht ausreichend behandelt worden.</p>
<p>Die Ablehnung von allgemeinen Überwachungspflichten, Maßnahmen zum Scannen privater Kommunikation und einer Identifizierungspflicht wird im Änderungsantrag klarer formuliert. Dies ist entscheidend, um den unverhältnismäßigen Eingriffen in die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger entgegenzuwirken und das Recht auf Anonymität zu verteidigen.</p>
<p>Darüber hinaus stellt der Änderungsantrag klar, dass die Sicherheitsarchitektur in Deutschland modernisiert werden soll, um eine effektive und rechtssichere Zusammenarbeit der Institutionen zu gewährleisten, ohne die Grundrechte zu gefährden. Diese präzisere Formulierung verdeutlicht unser Bekenntnis zu einer evidenzbasierten Sicherheitspolitik, die den Schutz der Freiheitsrechte stets in den Vordergrund stellt.</p>
<p>Insgesamt stärkt der Änderungsantrag die Position von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, indem er die Notwendigkeit einer differenzierten und sorgfältigen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspaket betont und die Grundlage für eine effektive, grundrechtsorientierte Politik legt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 17:37:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-2-159: Für eine risikobewusste Kooperation mit China in Berlin!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82730</link>
                        <author>Henrik Rubner (KV Berlin-Kreisfrei)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74206/amendment/82730</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 159 bis 172:</h4><div><ul><li><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Berliner Universitäten sollten mittelfristig vom China Scholarship Council (CSC) finanzierte Doktorand*innen nicht weiter beschäftigen. Der Berliner Senat sollte gemeinsam mit den Forschungseinrichtigungen Strategien zur alternativen Finanzierung des potentiellen Doktorand*innenpools erarbeiten. Die Rückkehrpflicht der CSC-Stipendiat*innen nach China ist aufgrund des Technologietransferrisikos (u.a) problematisch. Sie sind vertraglich dazu verpflichtet, der chinesischen Botschaft über ihre Aktivitäten zu berichten. Dies führt zu einem hohen Risiko hinsichtlich des Abflusses von Wissen zu kritischen Technologien sowie Spionage-Aktivitäten für chinesische Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig geraten Universitäten durch die hohe Anzahl an chinesischen Stipendiat*innen in problematische Abhängigkeitsverhältnisse (aktuell studieren allein an der FU Berlin mehr als 500 durch den CSC finanzierte Doktorand*innen; dies ist bei der FU vertraglich mit dem CSC verankert).</del></p></li></ul><ul><li><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Berliner Senat sollte gemeinsam mit den Berliner Universitäten und Forschungseinrichtigungen Strategien zur alternativen Finanzierung des potentiellen Doktorand*innenpools erarbeiten, um Abhängigkeiten vom China Scholarship Council (CSC) auszuschließen. Die Rückkehrpflicht der CSC-Stipendiat*innen nach China ist aufgrund des Technologietransferrisikos (u.a) problematisch. Sie sind vertraglich dazu verpflichtet, der chinesischen Botschaft über ihre Aktivitäten zu berichten. Dies führt zu einem hohen Risiko hinsichtlich des Abflusses von Wissen zu kritischen Technologien sowie Spionage-Aktivitäten für chinesische Sicherheitsbehörden sowie sozialer Kontrolle unter den Stipendiat*innen, die hier eigentlich frei forschen, arbeiten und leben wollen.</ins></p></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Mit dem ÄA wird deutlicher, dass mit den Hochschulen/Einrichtungen zusammen darauf hingewirkt werden soll, Alternativen zu schaffen un Abhängigkeiten auszuschließen. Auch sollten wir der FU an dieser Stelle nicht in einem Beschluss Abhängigkeit von China unterstellen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 14:48:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-3-015: Für eine vorausschauende, evidenzbasierte und grundrechtsorientierte Sicherheits- und Kriminalpolitik</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74218/amendment/82726</link>
                        <author>Jonathan Philip Aus (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/74218/amendment/82726</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 14 bis 15 einfügen:</h4><div><p>Den Einsatz der globalen Zivilgesellschaft für digitale Bürgerrechte unterstützen sie und fordern ein Völkerrecht des Netzes.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Der im Rahmen des Entwurfs der Ampel-Fraktionen für ein Gesetz zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems (Bundestags-Drucksache 20/12805 vom 09.09.2024) sowie des Antrags der Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein (Bundesrats-Drucksache 464/24 vom 25.09.2024) geplante Ausschluss von Soziallleistungen für sogenannte Dublin-Fälle ist evident verfassungswidrig und verstößt gegen die Beschlusslage von Bündnis 90/Die Grünen auf Bundesebene (Europawahlprogramm 2024, S. 103). Jeder Mensch hat ein Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums.<br><br>Darüber hinaus bekräftigen wir unsere Forderung als Landesverband Berlin nach einem ausdrücklichen gesetzlichen Verbot von Racial Profiling (LDK-Beschluss vom 04.05.2024). Die im Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems enthaltenen Vorschläge für erweiterte Befugnisse etwa der Polizei Berlin zur Durchführung anlassloser Kontrollen in Waffen- und Messerverbotszonen sehen wir kritisch, da anlasslose Kontrollen erwiesenermaßen in besonderem Maße anfällig sind für willentliches oder unwillentliches Racial Profiling.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Vgl. dazu im Einzelnen</p>
<p>- Gesetzentwurf der Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP: <em>Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems,</em> Berlin: Deutscher Bundestag, Drucksache 20/12805 vom 09.09.2024, <a href="https://www.bundestag.de/ausschuesse/a04_inneres/anhoerungen/1018990-1018990">https://www.bundestag.de/ausschuesse/a04_inneres/anhoerungen/1018990-1018990</a></p>
<p>- Antrag der Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein: <em>Entschließung des Bundesrates: Ordnung, Steuerung, Begrenzung und Humanität in der Migrationspolitik sicherstellen,</em> Berlin: Bundesrat, Drucksache 464/24 vom 25.09.2024, <a href="https://www.bundesrat.de/drs.html?id=464-24">https://www.bundesrat.de/drs.html?id=464-24</a></p>
<p>- Bündnis 90/Die Grünen: <em>Europawahlprogramm 2024</em>, <a href="https://cms.gruene.de/uploads/assets/20240306_Reader_EU-Wahlprogramm2024_A4.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/assets/20240306_Reader_EU-Wahlprogramm2024_A4.pdf</a></p>
<p>- Bündnis 90/Die Grünen, Landesverband Berlin: <em>Demokratie sichern, Diskriminierung bekämpfen,</em> Beschluss auf der Landesdelegiertenkonferenz vom 04.05.2024, <a href="https://gruene.berlin/beschluesse/demokratie-sichern-diskriminierung-bekaempfen_3367">https://gruene.berlin/beschluesse/demokratie-sichern-diskriminierung-bekaempfen_3367</a></p>
<p>- Gesellschaft für Freiheitsrechte: <em>Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung am 23. September 2024 zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems (BTDrs. 20/12805), Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Terrorismusbekämpfung (BTDrs. 20/12806)</em>, Berlin: Deutscher Bundestag, Ausschuss für Inneres und Heimat, Ausschussdrucksache 20(4)493 G, <a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1019810/c91da0697a19863161ddb9501f17c568/20-4-493-G.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/1019810/c91da0697a19863161ddb9501f17c568/20-4-493-G.pdf</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 13:21:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1-035: Berlin zukunftsfähig machen: Klimaresistenz stärken und Lebensqualität für alle Berliner*innen nachhaltig verbessern</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82711</link>
                        <author>Julia Schneider (KV Berlin-Pankow)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82711</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 34 bis 35 einfügen:</h4><div><p>europäischer Ebene beschlossenen Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur und hat auch aus diesem Grund eine besondere Aktualität und Berechtigung.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> <em>Das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur nimmt urbane Räume wie Berlin besonders in die Pflicht, Verantwortung für die Wiederherstellung der Natur und den Schutz der Biodiversität zu übernehmen. Städtische Gebiete müssen als Schlüsselakteure agieren.</em></ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 22:24:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1-015: Berlin zukunftsfähig machen: Klimaresistenz stärken und Lebensqualität für alle Berliner*innen nachhaltig verbessern</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82710</link>
                        <author>Julia Schneider (KV Berlin-Pankow)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82710</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 14 bis 15:</h4><div><p>und unterstützen wir deshalb das Volksbegehren BäumePlus-Gesetz der Initiative <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Baumentscheid</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">BaumEntscheid. </ins><em><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir rufen daher alle Berlinerinnen und Berliner auf, diesen wichtigen Schritt auch zu tun und mit ihrer Stimme ein starkes Zeichen für Klimaschutz und mehr Stadtgrün zu setzen</ins>.</em></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 22:22:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1-008: Berlin zukunftsfähig machen: Klimaresistenz stärken und Lebensqualität für alle Berliner*innen nachhaltig verbessern</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82709</link>
                        <author>Julia Schneider (KV Berlin-Pankow)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82709</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 7 bis 8 einfügen:</h4><div><p>Es gibt also dringenden Handlungsbedarf - insbesondere in den mehrfach durch Verdichtung, fehlendem Grün und hohe Verkehrsdichte belastete Gebieten.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> <em>Lokale Klimafolgen können erheblich zu einer Verschärfung sozialer Ungleichheiten führen. Dem gilt es entgegenzutreten. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit Berlins bzw. seiner Bevölkerung gegenüber den Auswirkungen der Klimakrise zu steigern und einen Beitrag zu nationalen und internationalen Klimaanpassungsstrategien zu leisten.</em></ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 22:19:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-1-004: Berlin zukunftsfähig machen: Klimaresistenz stärken und Lebensqualität für alle Berliner*innen nachhaltig verbessern</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82708</link>
                        <author>Julia Schneider (KV Berlin-Pankow)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LA2024-4/motion/73651/amendment/82708</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37125_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 5 einfügen:</h4><div><p>Veränderungen eingestellt, die uns vor massive Herausforderungen stellen und klimaanpassende Maßnahmen erfordern. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><em>Die Klimaanpassung ist eine der wichtigsten Aufgaben zum Schutz der Gesundheit der Berliner Bevölkerung, unserer Umwelt, Wirtschaft und Infrastruktur, denn die negativen Auswirkungen des Klimawandels nehmen nachweislich zu. </em></ins>Es gibt zu wenig kühle grüne Erholungsräume in der Stadt, unsere Bäume verdursten aufgrund von immer häufiger auftretenden </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 22:18:25 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>