| Antrag: | Den Klimasschutz sozial und gerecht gestalten |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Landesvorstand (dort beschlossen am: 11.03.2026) |
| Status: | Geprüft |
| Verfahrensvorschlag: | Modifizierte Übernahme |
| Eingereicht: | 11.03.2026, 15:25 |
V-1-024: Den Klimasschutz sozial und gerecht gestalten
Verfahrensvorschlag: Titel
Ändern in:
Den Klimaschutz sozial und gerecht gestalten
Verfahrensvorschlag: Antragstext
Von Zeile 23 bis 34:
auszublenden und ungerechte Härten zu kreieren. Klimaschutzpolitik hat auch für mehr Verteilungsgerechtigkeit im Land zu sorgen. Als ersten Schritt sprechen wir uns für eine Mindeststeuer für Personen mit mehr als 100 Millionen Euro Vermögen nach dem Modell des französischen Ökonomen Gabriel Zucman aus. Mit ihr zahlen Vermögende im Besitz von mindestens 100 Mio Euro darauf eine Mindeststeuer von 2% jährlich. In Deutschland ergibt das eine jährliche Summe von geschätzt 25 Mrd. €, die für Ausgaben der Zukunftssicherung, also insbesondere auch für Klimaschutzmaßnahmen zu nutzen sind. Des weiteren sprechen wir uns auf Bundesebene für eine Reform der Erbschaftssteuer zur Schließung von Gerechtigkeitslücken und Verhinderung unbegrenzt steigender Vermögenskonzentration aus, sowie für die Einführung einer jährlich zu erhebenden Vermögenssteuer.Wir setzen uns auf Bundesebene für eine Vermögensteuer ein, die die Superreichen der Gesellschaft dazu verpflichtet, einen kleinen Teil ihres Vermögens abzugeben. So entstehen neue Einnahmen, die für die Zukunftssicherung, insbesondere auch für Klimaschutzmaßnahmen, genutzt werden können. Vorschläge wie das Steuerkonzept des französischen Ökonomen Gabriel Zucman sind gut und wichtig, denn sie finden in verschiedenen europäischen Ländern breiten Anklang und Unterstützung und eröffnen so die Chance einer länderübergreifenden Einführung. Des Weiteren sprechen wir uns auf Bundesebene für eine Reform der Erbschaftsteuer zur Schließung von Gerechtigkeitslücken und Verhinderung unbegrenzt steigender Vermögenskonzentration aus.
Von Zeile 55 bis 58:
sind auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, um sich in der Stadt bewegen zu können. Wir wollen daher eine kostenlose Klimakarte für die BVG und die S-Bahn einführen. Alle Menschen, die soziale Grundsicherungen beziehen, sowie Auszubildende und Studierende, sollen ein Anrecht auf die Klimakarte haben.Wir Grüne werden uns auf Bundesebene für den Erhalt des Deutschlandtickets und eine dauerhafte Rückkehr zum Ursprungspreis von neun Euro im Monat einsetzen. Den Anfang machen wir mit dem bundesweit gültigen Berliner Klimaticket: Menschen mit wenig Geld, die heute noch über 27 Euro für das Sozialticket zahlen müssen, bieten wir bezahlbare und klimafreundliche Mobilität für neun Euro im Monat an. Schüler*innen und Freiwilligendienstleistende fahren mit dem Berliner Klimaticket bundesweit sogar kostenlos. Außerdem setzen wir uns für ein Azubiticket nach dem Vorbild des Semestertickets ein. Bei Azubi- und Semesterticket machen wir die Fahrradmitnahme außerhalb der Spitzenzeiten kostenlos. Außerdem forcieren wir die Ausweitung des Jobtickets als von Arbeitgeber*innen mitfinanziertes, vergünstigtes Deutschlandticket.
Von Zeile 94 bis 95:
Das Bäume-Plus-GesetzUnser Ziel, eine Million neue Bäume in Berlin zu pflanzen und die Bäume unserer Stadt verlässlich zu pflegen, muss konsequent und vor allem sozial gerecht umgesetzt werden: Alle Maßnahmen, die mehr Grünflächen, Bäume und Natur, mehr Entsiegelung
Original-Änderungsantrag: Titel
Ändern in:
Den Klimaschutz sozial und gerecht gestalten
Original-Änderungsantrag: Antragstext
Von Zeile 23 bis 34:
auszublenden und ungerechte Härten zu kreieren. Klimaschutzpolitik hat auch für mehr Verteilungsgerechtigkeit im Land zu sorgen. Als ersten Schritt sprechen wir uns für eine Mindeststeuer für Personen mit mehr als 100 Millionen Euro Vermögen nach dem Modell des französischen Ökonomen Gabriel Zucman aus. Mit ihr zahlen Vermögende im Besitz von mindestens 100 Mio Euro darauf eine Mindeststeuer von 2% jährlich. In Deutschland ergibt das eine jährliche Summe von geschätzt 25 Mrd. €, die für Ausgaben der Zukunftssicherung, also insbesondere auch für Klimaschutzmaßnahmen zu nutzen sind. Des weiteren sprechen wir uns auf Bundesebene für eine Reform der Erbschaftssteuer zur Schließung von Gerechtigkeitslücken und Verhinderung unbegrenzt steigender Vermögenskonzentration aus, sowie für die Einführung einer jährlich zu erhebenden Vermögenssteuer.Wir setzen uns auf Bundesebene für eine Vermögensteuer ein, die die Superreichen der Gesellschaft dazu verpflichtet, einen kleinen Teil ihres Vermögens abzugeben. So entstehen neue Einnahmen, die für die Zukunftssicherung, insbesondere auch für Klimaschutzmaßnahmen, genutzt werden können. Des Weiteren sprechen wir uns auf Bundesebene für eine Reform der Erbschaftsteuer zur Schließung von Gerechtigkeitslücken und Verhinderung unbegrenzt steigender Vermögenskonzentration aus.
Von Zeile 55 bis 58:
sind auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, um sich in der Stadt bewegen zu können. Wir wollen daher eine kostenlose Klimakarte für die BVG und die S-Bahn einführen. Alle Menschen, die soziale Grundsicherungen beziehen, sowie Auszubildende und Studierende, sollen ein Anrecht auf die Klimakarte haben.Wir Grüne werden uns auf Bundesebene für den Erhalt des Deutschlandtickets und eine dauerhafte Rückkehr zum Ursprungspreis von neun Euro im Monat einsetzen. Den Anfang machen wir mit dem bundesweit gültigen Berliner Klimaticket: Menschen mit wenig Geld, die heute noch über 27 Euro für das Sozialticket zahlen müssen, bieten wir bezahlbare und klimafreundliche Mobilität für neun Euro im Monat an. Schüler*innen und Freiwilligendienstleistende fahren mit dem Berliner Klimaticket bundesweit sogar kostenlos. Außerdem setzen wir uns für ein Azubiticket nach dem Vorbild des Semestertickets ein. Bei Azubi- und Semesterticket machen wir die Fahrradmitnahme außerhalb der Spitzenzeiten kostenlos. Außerdem forcieren wir die Ausweitung des Jobtickets als von Arbeitgeber*innen mitfinanziertes, vergünstigtes Deutschlandticket.
Von Zeile 94 bis 95:
Das Bäume-Plus-GesetzUnser Ziel, eine Million neue Bäume in Berlin zu pflanzen und die Bäume unserer Stadt verlässlich zu pflegen, muss konsequent und vor allem sozial gerecht umgesetzt werden: Alle Maßnahmen, die mehr Grünflächen, Bäume und Natur, mehr Entsiegelung