| Veranstaltung: | LA am 19. Oktober 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 3. Verschiedenes |
| Antragsteller*in: | Kreismitgliederversammlung Kreisverband Steglitz-Zehlendorf (dort beschlossen am: 13.10.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 17.10.2026, 19:14 |
D-3: Nach der Berlin-Wahl 2026 – Partei stark aufstellen für die kommende Legislatur
Titel
Antragstext
Die Partei muss sich daher nun neu aufstellen, um mit einer starken Mannschaft
und einer überzeugenden Ausrichtung in die anstehende Legislaturperiode zu
gehen. Wir müssen daher die Zeit jetzt nutzen, um in einem geordneten Prozess zu
entscheiden, wie wir uns für die kommenden Jahre aufstellen wollen. Einen
Automatismus, insbesondere bei der Bestimmung des Spitzenpersonals für die
Regierung, darf es dabei nicht geben.
Das am besten geeignete Spitzenpersonal für eine mögliche Regierung soll
stattdessen von einer unabhängig besetzten Findungskommission gesucht werden,
die bis zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen einen Vorschlag erarbeitet.
Das betrifft neben den Senatsposten auch die 2. Reihe der Staatssekretäre.
Sowohl über den Koalitionsvertrag als auch das vorgeschlagene Spitzenpersonal
sollen alle Mitglieder in einer Urabstimmung entscheiden können. So stellen wir
sicher, dass die Ergebnisse der Verhandlungen von der Breite der Partei getragen
werden. Um die Mitglieder an der von uns gewünschten Neuausrichtung aktiv zu
beteiligen, soll der Landesvorstand zusammen mit den Kreisvorständen
Werkstattgespräche für die Mitglieder ausrichten, um die letzten Kampagnen
auszuwerten und inhaltliche Impulse für den Aufbruch 2031 entwickeln zu können.
Es ist wichtig, dass in unserer Partei sichergestellt wird, dass alle Bezirke in
den Entscheidungsprozessen auf Landesebene angemessen eingebunden und
repräsentiert sind. Das betrifft insbesondere auch die Listenaufstellung. Dafür
sollte nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen ein Strukturprozess aufgesetzt
werden, der sicherstellt, dass die regionale Repräsentation in der Partei
dauerhaft verbessert wird, darunter auch die Einführung von Bezirkslisten.
Begründung der Dringlichkeit
Mit dem Sondierungspapier, das am 17.10. geeint wurde, empfiehlt der Landesvorstand die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen, auf die sich der vorliegende Antrag bezieht. Entsprechend konnte der Antrag erst mit dem Vorliegen des Sondierungspapiers gestellt werden.