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            <title>LDK am 22. November 2025: Alles</title>
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                <title>LDK am 22. November 2025: Alles</title>
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                        <title>SÄA-1: Wahl der*des Delegierten zum Bundesdiversitätsrat</title>
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                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 22.11.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung des Landesverbandes Bündnis 90/Die Grünen Berlin wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach § 18 Absatz 2 Satz 2 wird der folgende Satz 3 eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;Er wählt eine*n Delegierte*n zum Diversitätsrat des Bundesverbandes.&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 10:25:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-3: Mehr Beton, weniger Zukunft - dieser Haushalt schadet Berlin</title>
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                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 22.11.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der aktuellen Haushaltsaufstellung zementiert die schwarz-rote Koalition ihre rückwärtsgewandte Politik. Die Verkehrswende wird zurückgedreht, im Sozialen wird gekürzt, die Bezirke sind grundlegend unterfinanziert und für das Grün in der Stadt gibt es zu wenig Geld, um es dauerhaft nachhaltig zu pflegen. So wird Berlin dreckiger, gefährlicher und grauer. Statt die drängenden Probleme Berlins endlich entschieden und mutig anzugehen, werden beim Klima-, Tier- und Umweltschutz drastische Einschnitte vorgenommen, Mittel bei sozialen Trägern sowie Beratungseinrichtungen erheblich gekürzt und die Verkehrswende faktisch gestoppt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig werden teure Prestigeprojekte finanziert, die weder sozial noch ökologisch nachhaltig sind. In der Sicherheitspolitik setzt die Koalition auf Repression statt Prävention und plant 16 Millionen Euro für Videoüberwachung ein, statt grundlegend notwendige Strukturen zur Strafverfolgung zu sichern, und betreibt so reine Symbolpolitik, während präventiv wirksame Maßnahmen reihenweise gestrichen werden. Statt in die Verkehrswende und den Klimaschutz zu investieren, investiert sie in den Neubau der Tangentialverbindung Ost, die Sanierung des Schlangenbader Tunnels und den autogerechten Neubau des Tempelhofer Dammes. Hinzu kommen Großprojekte wie eine aussichtslose Olympiabewerbung, die finanziell ein Fass ohne Boden wird - was auch die aktuelle Regierung weiß, die das Parlament und die Öffentlichkeit über die Gesamtkosten im Dunkeln tappen lässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch finanzpolitisch fehlt diesem Haushalt jede Zukunftsperspektive. Er hinterlässt der kommenden Regierung eine schwere Hypothek ohne verbliebene Rücklagen und mit einem milliardenschweren strukturellen Defizit. Benzin und Beton statt Herz und Verstand ist für CDU und SPD auch die Devise bei der Verteilung der Berliner Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes: Dieses wird zum Großteil für Straßenbauprojekte verausgabt. Für Klimaschutz und die soziale Infrastruktur ist hingegen bisher viel zu wenig Geld vorgesehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Sahnehäubchen obendrauf inszeniert sich die Koalition als Retterin von Einzelprojekten, die erst dem Senatsentwurf oder sogar der parlamentarischen Beratung in den Fachausschüssen zum Opfer gefallen sind. Diese Finanzpolitik nach Gutsherrenart ist maximal unseriös und degradiert Menschen, die wichtige Arbeit vor Ort leisten, etwa als Parkläufer*innen, Frauenhausmitarbeiterinnen oder an den Schulen oder in den Geburtskliniken, zu Statist*innen in einem sehr schlechten Haushalts-Film. Wir Grüne stehen für Stabilität und kritisieren die Koalition dafür, diesen finanzpolitischen Weg zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir kritisieren insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>dass die gravierenden Kürzungen beim Klima-, Umwelt- und Naturschutz dazu führen, dass die Berliner Klimaziele für 2030 nicht mehr erreicht werden können!</strong> Während den Berliner*innen von CDU und SPD zu Beginn der Regierungszeit noch ein Sondervermögen für Klimaschutz über bis zu zehn Milliarden Euro versprochen worden ist, das bis heute nicht existiert, werden stattdessen ganz real bis zu 80 % der bisher verfügbaren Gelder für den Klimaschutz gekürzt. Darüber kann auch der groß angekündigte Klimapakt nicht hinwegtäuschen. Das für den Klimaschutz zentrale Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) wird mit diesem Haushalt sogar de facto eingestellt. Bei den Bezirken, die für die Pflege der Grünflächen und des Baumbestandes verantwortlich sind, wird zudem so massiv gespart, dass sie handlungsunfähig sind und ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Das hat direkte Auswirkungen auf den Alltag der Berliner*innen in unseren Kiezen. Doch statt in klimaschützende Maßnahmen wie Bäume, Radwege und die Entsiegelung von Flächen investiert die schwarz-rote Regierung lieber in klimaschädliche Holzkraftwerke und neue Schnellstraßen. Um Bäume und Hitzeschutz kümmert sich dieser Senat nicht freiwillig, sondern muss von der Bevölkerung über den BaumEntscheid dazu gezwungen werden. Leidtragende des Doppelhaushalts sind auch die Tiere in unserer Stadt. Die Mittel für den Tierschutz werden für 2026/2027 deutlich gekürzt. Diese Fahrlässigkeit zeigt sich exemplarisch am Umgang mit dem Tierheim Berlin: dieses versorgt im Auftrag des Landes Berlin jedes Jahr über 3.000 Tiere – und geht dennoch fast vollständig leer aus.<br>
Ebenso vernachlässigen CDU und SPD ein zentrales Instrument für effizienteren und kostensparenden Tierschutz: das Stadttaubenkonzept. Betreute Taubenschläge nach dem erfolgreichen Augsburger Modell reduzieren dauerhaft Reinigungs-, Sanierungs- und Verwaltungskosten und entlasten Bezirke wie landeseigene Betriebe. Dennoch setzt der Senat das vorliegende Konzept der Landestierschutzbeauftragten nicht um – und stellt dafür noch dazu keine ausreichenden Mittel bereit.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>dass die gravierenden Kürzungen bei der sozialen Infrastruktur unter anderem dazu führen, dass das von der Regierung selbst gesteckte Ziel, in Berlin bis 2030 Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit zu beenden, nicht mehr zu halten ist.</strong> Die Zahl der Wohnungslosen steigt in den Prognosen des Senats bis 2029 unaufhaltsam an, bezahlbarer Wohnraum nimmt ab und das Hilfesystem kommt an seine Grenzen. Der schwarz-rote Senat setzt damit seinen Kurs der sozialen Kälte fort. Mit dem Doppelhaushalt 2026/2027 verschärfen CDU und SPD die Armut in Berlin, statt sie zu bekämpfen. Während die Lebenshaltungskosten weiter steigen und viele Berliner*innen kaum wissen, wie sie über den Monat kommen sollen, kürzt dieser Senat dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird: Bei den Ärmsten. So streicht die Koalition unter anderem Präventionsprogramme im Suchtbereich und zur Vorbeugung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Auch bei der Schulsozialarbeit wird massiv gekürzt. Mobilität wird ebenso teurer, insbesondere für alle, die ohnehin jeden Cent umdrehen müssen: Der BVG-Einzelfahrschein kostet künftig über 4 Euro und das Sozialticket verteuert sich um über 40 %. Besonders problematisch ist der Umgang mit dem großen Sicherheitsversprechen von Kai Wegner. Durch den Sicherheitsgipfel wurden in allen 12 Bezirken soziale Maßnahmen neu aufgebaut. Nun sollten diese vor dem Aus stehen. Ganz nach der Devise: Metallische Kälte statt menschliche Politik. Die nun erfolgte Rücknahme der sozialen Kürzungen beim Sicherheitsgipfel ist keinen Applaus wert. Das Geld war Bezirken und sozialen Trägern versprochen worden. Es ist keine Wohltat, ein Versprechen erst zu brechen und dann zähneknirschend doch zu zahlen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>die Kürzungen im Bereich der politischen Bildung und der Stärkung von Demokratie und Zivilgesellschaft.</strong> Besonders betroffen sind digitale und Medienbildung, kulturelle und queere Bildung sowie politische Bildungsarbeit und Projekte im Bereich der Antidiskriminierung und Gleichstellung. Aber auch die Berliner Kultur greift die schwarz-rote Koalition massiv an, in dem sie bewährte Förderstrukturen untergräbt, Beiräte und Jurys entmachtet, Vergabepraxen intransparent ausführt und parteipolitisch instrumentalisiert. Die angekündigten Kürzungen zerstören zivilgesellschaftliche Strukturen und Räume für politische Teilhabe in einer Zeit, in der unsere demokratischen Institutionen von rechts angegriffen werden und Antisemitismus und Rassismus wieder massiv zunehmen. Insbesondere die CDU-geführte Bildungsverwaltung geht bei den Kürzungen gezielt gegen, ihrer Ansicht nach, politisch unerwünschte Träger vor und streicht etablierte und erfolgreiche Projektarbeit unter dem Vorwand der Haushaltskonsolidierung radikal zusammen. Besonders fatal daran: Was hier einmal gestrichen wurde, lässt sich nicht mehr so schnell wieder ersetzen. Über Jahre gewachsene und erarbeitete Strukturen werden so zum Einsturz gebracht. Es wird viele Jahre und deutlich höhere finanzielle Ressourcen brauchen, um sie wieder aufzubauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>dass SPD und CDU das Prinzip „Gute Arbeit im öffentlichen Auftrag“ aufgegeben haben.</strong> Die Menschen, die in sozialen Projekten, Bildungsinitiativen oder in der für Berlin so wichtigen Kultur arbeiten, haben ein Horrorjahr hinter sich: Sie wissen bis heute nicht, wie ihre Finanzierung für 2025, geschweige denn für 2026 und 2027, aussieht. Es ist unklar, ob geplante Tarifsteigerungen oder Mietexplosionen finanziert werden oder zulasten der Angebote gehen. Mindesthonorare werden gestrichen. Dieses soziale Dumping zieht sich durch die Senatspolitik. Wie auch in den letzten Jahren, wissen heute viele Mitarbeiter*innen in den Beratungsstellen, Familienzentren oder Seniorentreffs nicht, ob sie nächstes Jahr noch eine Arbeit haben. So geht man mit Menschen, die für ein soziales Berlin sorgen, einfach nicht um! Stattdessen braucht es Planungssicherheit für soziale und gesellschaftspolitische Arbeit. Das, was die schwarz-rote Rückschrittskoalition hier treibt, ist Haushaltskonsolidierung auf dem Rücken derer, die das soziale Berlin am Laufen halten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Die Einnahmepotenziale des Landes Berlin müssen endlich konsequent genutzt werden.</strong> Hierzu gehören eine effizientere Steuererhebung, die Überprüfung von Gebührenordnungen sowie die konsequente Eintreibung ausstehender Forderungen des Landes. Unsere Finanzämter müssen gestärkt werden, um konsequent Steuerrückstände eintreiben und Steuerhinterziehung bekämpfen zu können. Die Grunderwerbssteuer erhöhen wir auf das Niveau von Brandenburg und wollen sie in der nächsten Wahlperiode sozial so staffeln, dass wir Berliner*innen erleichtern, im eigenen Heim oder der eigenen Wohnung zu leben - und große Unternehmen müssen dafür mehr zahlen. Zusätzliche Einnahmen können durch die Einführung einer Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen und durch eine Stärkung der Verkehrssicherheit und der Bußgeldstelle, bspw. im Rahmen von verstärkten Geschwindigkeitskontrollen oder Überwachung von Rotlichtverstößen, entstehen. Außerdem fordern wir eine deutliche Erhöhung der Anwohner- und Kurzzeitparkgebühren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Die vom Bund bereitgestellten Gelder aus dem Sondervermögen müssen gezielt in die Zukunft unserer Stadt investiert werden.</strong> Mensch und Klima müssen Priorität haben. Dazu gehört ein Fokus auf Maßnahmen für den Klimaschutz und die Klimaresilienz unserer Stadt, aber auch für die Verkehrswende - um den Ausbau des ÖPNV, des Radwegenetzes und der Fußgängerwege voranzubringen. Auch Investitionen in die soziale Infrastruktur, Kultur, Wissenschaft und in die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude sollten aus dem Sondervermögen des Bundes finanziert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Die Investitionen in den Klima-, Umwelt- und Naturschutz müssen deutlich erhöht werden</strong>. Insbesondere sind folgende Bereiche zu stärken: Das BENE-Programm ist mit mindestens dem Finanzvolumen des Vorjahres fortzuführen und es ist sicherzustellen, dass die EU-Fördermittel in dieser Förderperiode vollständig abgerufen werden können. Die Pflege von Grünflächen sowie die Neupflanzung und Pflege von Stadtbäumen sind angesichts der Klimakrise prioritär zu behandeln und dabei vor allem die bezirklichen Grünflächenämter angemessen auszustatten. Wir gratulieren dem BaumEntscheid zu seinem Erfolg und sehen die Koalition in der Pflicht, ihre Zusagen jetzt auch finanziell in den Haushaltsberatungen zu untersetzen und im Jahr 2026 in die Umsetzung zu kommen. Ein Gesetz ohne entsprechende Finanzmittel im Haushalt bleibt eine Mogelpackung. Programme zur energetischen Sanierung und zum Ausbau erneuerbarer Energien müssen ausgebaut statt gekürzt werden. Der Berliner Senat muss den Tierschutz endlich ernst nehmen und strukturell stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Unser soziales Berlin braucht eine verlässliche Finanzierung</strong>. Viele kleine und große Projekte und Programme setzen sich für unseren sozialen Zusammenhalt ein und unterstützen diejenigen in unserer Stadt, die auf Solidarität und Hilfe angewiesen sind. Seien es Integrationsfonds, Stadtteilmütter, Integrationslots*innen oder Programme wie Parkläufer*innen, diese werden dringender denn je benötigt. Das auf dem Sicherheitsgipfel beschlossene Maßnahmenpaket muss gesichert und fortgeführt werden und die Wohnungs- und Obdachlosenhilfe ausgebaut statt gekürzt werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Auch die teilweise Rücknahme der Kürzungen nach großem Protest von sozialen Trägern und Zivilgesellschaft ist keinen Applaus wert, sondern das Mindeste, was man von einer verantwortungsvollen Regierung erwarten kann.Projekte zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit wie Housing First, das obdachlosen Menschen dauerhaftes Wohnen und Stabilität ermöglicht, müssen dringend gestärkt werden. Denn, wer hier den Rotstift ansetzt, schubst weitere Menschen in die Armut.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Keine Kürzungen auf Kosten der Demokratie, bei der politischen Bildung und der Kultur!</strong> Wir fordern die Rücknahme der Kürzungen bei der politischen, kulturellen und queeren Bildung sowie im Bereich der Antidiskriminierung und Frauenprojekte. Zudem braucht es eine verlässliche Förderung der Programme gegen Rechtsextremismus - für ein demokratisches, offenes und vielfältiges Berlin. Die angekündigte und teilweise erfolgte Reform des Zuwendungsrechts muss jetzt auch umfassend angewendet werden. Dazu sind im Haushalt auch Voraussetzungen für mehrjährige Zuwendungen zu schaffen. Auch das Arbeitsraumprogramm und die freie Szene müssen gesichert werden, um Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bezirke sollen mit immer weniger Mitteln immer mehr absichern: Verkehrssicherheit, Hitzeschutz durch Stadtgrün, sichere Schulwege, soziale Infrastruktur. <strong>Wir fordern, dass Aufgaben und Finanzierung der Bezirke endlich zusammen gedacht werden.</strong> Wenn der Senat Aufgaben an die Bezirke überträgt, muss er sie vollständig finanzieren - inklusive notwendiger Personalstellen, Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung. Statt viel Geld für plakative Kampagnen wie &quot;Sauber geht nur gemeinsam&quot; oder &quot;Werde kein Verkehrsmonster&quot; auszugeben, brauchen die Bezirke endlich ausreichend Mittel für saubere Grünflächen, sichere Spielplätze und Schulwege und eine funktionierende Infrastruktur.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Berlin braucht Zusammenhalt, nicht Zynismus - und einen Haushalt, der in die Zukunft investiert, soziale Gerechtigkeit fördert, unsere lebendige Zivilgesellschaft stärkt und die klimagerechte, nachhaltige ökologische Transformation vorantreibt. Doch der schwarz-rote Haushalt 2026/2027 wird diesen Anforderungen nicht im mindesten gerecht: CDU und SPD regieren mit dem Rotstift - gegen die Schwächsten, gegen die Zukunft, gegen das soziale Berlin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir werden uns im Abgeordnetenhaus für einen zukunftsfähigen, sozial gerechten und klimafreundlichen Haushalt einsetzen und entsprechende Anträge in die Haushaltsberatungen einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Denn wir Grüne kämpfen für ein Berlin, das gerecht, solidarisch und menschlich bleibt.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 10:25:05 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA-4: Antragsberechtigung des Diversity-Rats</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/antragsberechtigung-diversity-rat-24154</link>
                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 22.11.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung des Landesverbandes Bündnis 90/Die Grünen Berlin wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. In § 13 Absatz 6 Satz 1 werden nach dem Wort &quot;Kleiko,&quot; die Wörter &quot;der Diversity-Rat&quot; eingefügt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 13 Absatz 6 Satz 1 lautet dann wie folgt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;Antragsberechtigt sind Bezirksgruppen, Landesarbeitsgemeinschaften, der Landesvorstand, der Landesausschuss, die FLINTA-Vollversammlung/FLINTA-Konferenz, die Kleiko, <strong>der Diversity-Rat</strong> sowie der Landesvorstand der Grünen Jugend Berlin, Aktiventreffen und Mitgliederversammlungen der Grünen Jugend Berlin, die Antragskommission im Rahmen ihrer Aufgaben und mindestens fünf Mitglieder, die gemeinschaftlich einen Antrag stellen, darunter mindestens drei Frauen, wobei der Anteil an Frauen auszuweisen ist.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. In § 18 Absatz 6 Satz 4 werden nach dem Wort &quot;Kleiko,&quot; die Wörter &quot;der Diversity-Rat,&quot; eingefügt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 18 Absatz 6 Satz 4 lautet dann wie folgt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;Antragsberechtigt sind Bezirksgruppen, Landesarbeitsgemeinschaften, die Kleiko, <strong>der Diversity-Rat,</strong> der Landesvorstand sowie der Landesvorstand, Aktiventreffen und Mitgliederversammlungen der Grünen Jugend Berlin und die Antragskommission im Rahmen ihrer Aufgaben.&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 18:29:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA-3: Änderungsantragsfrist für die FLINTA-Vollversammlung </title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/flinta-vv-und-konferenz-anderungsantragsfristen-57181</link>
                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 22.11.2025)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/flinta-vv-und-konferenz-anderungsantragsfristen-57181</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung des Landesverbandes Bündnis 90/Die Grünen Berlin wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 14 Absatz 7 wird wie folgt neu gefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;Anträge müssen drei Wochen vor Tagungstermin <strong>und Änderungsanträge sieben Tage</strong><strong>vor der FLINTA-Vollversammlung</strong> dem Landesvorstand vorliegen. Sie werden den Gliederungen, innerparteilichen Vereinigungen und Mitgliedern <strong>frühestmöglich zugänglich</strong> gemacht. Über die Behandlung nicht fristgerecht gestellter Anträge <strong>und Änderungsanträge</strong> entscheidet die FLINTA-Vollversammlung. Anträge <strong>und Änderungsanträge</strong> zur FLINTA-Vollversammlung sollen vorher in den FLINTA-Gruppen der Bezirksgruppen, Abteilungen und innerparteilichen Vereinigungen diskutiert werden. Gleiches gilt für Vorschläge zur Kandidatinnen*aufstellung.&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 18:26:49 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA-1: Wahl der*des Delegierten zum Bundesdiversitätsrat</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/motion/95451</link>
                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 22.11.2025)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/motion/95451</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung des Landesverbandes Bündnis 90/Die Grünen Berlin wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach § 18 Absatz 2 Satz 2 wird der folgende Satz 3 eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;Er wählt eine*n Delegierte*n zum Diversitätsrat des Bundesverbandes.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 18:24:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-1: Landesliste</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/landesliste-32325</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/landesliste-32325</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesverband Bündnis 90/Die Grünen Berlin wird zur Abgeordnetenhauswahl 2026 mit einer Landesliste antreten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 14:36:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-3: Mehr Beton, weniger Zukunft - dieser Haushalt schadet Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/motion/95437</link>
                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 22.11.2025)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/motion/95437</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der aktuellen Haushaltsaufstellung zementiert die schwarz-rote Koalition ihre rückwärtsgewandte Politik. Die Verkehrswende wird zurückgedreht, im Sozialen wird gekürzt, die Bezirke sind grundlegend unterfinanziert und für das Grün in der Stadt gibt es zu wenig Geld, um es dauerhaft nachhaltig zu pflegen. So wird Berlin dreckiger, gefährlicher und grauer. Statt die drängenden Probleme Berlins endlich entschieden und mutig anzugehen, werden beim Klima-, Tier- und Umweltschutz drastische Einschnitte vorgenommen, Mittel bei sozialen Trägern sowie Beratungseinrichtungen erheblich gekürzt und die Verkehrswende faktisch gestoppt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig werden teure Prestigeprojekte finanziert, die weder sozial noch ökologisch nachhaltig sind. In der Sicherheitspolitik setzt die Koalition auf Repression statt Prävention und plant 16 Millionen Euro für Videoüberwachung ein, statt grundlegend notwendige Strukturen zur Strafverfolgung zu sichern, und betreibt so reine Symbolpolitik, während präventiv wirksame Maßnahmen reihenweise gestrichen werden. Statt in die Verkehrswende und den Klimaschutz zu investieren, investiert sie in den Neubau der Tangentialverbindung Ost, die Sanierung des Schlangenbader Tunnels und den autogerechten Neubau des Tempelhofer Dammes. Hinzu kommen Großprojekte wie eine aussichtslose Olympiabewerbung, die finanziell ein Fass ohne Boden wird - was auch die aktuelle Regierung weiß, die das Parlament und die Öffentlichkeit über die Gesamtkosten im Dunkeln tappen lässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch finanzpolitisch fehlt diesem Haushalt jede Zukunftsperspektive. Er hinterlässt der kommenden Regierung eine schwere Hypothek ohne verbliebene Rücklagen und mit einem milliardenschweren strukturellen Defizit. Benzin und Beton statt Herz und Verstand ist für CDU und SPD auch die Devise bei der Verteilung der Berliner Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes: Dieses wird zum Großteil für Straßenbauprojekte verausgabt. Für Klimaschutz und die soziale Infrastruktur ist hingegen bisher viel zu wenig Geld vorgesehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Sahnehäubchen obendrauf inszeniert sich die Koalition als Retterin von Einzelprojekten, die erst dem Senatsentwurf oder sogar der parlamentarischen Beratung in den Fachausschüssen zum Opfer gefallen sind. Diese Finanzpolitik nach Gutsherrenart ist maximal unseriös und degradiert Menschen, die wichtige Arbeit vor Ort leisten, etwa als Parkläufer*innen, Frauenhausmitarbeiterinnen oder an den Schulen oder in den Geburtskliniken, zu Statist*innen in einem sehr schlechten Haushalts-Film. Wir Grüne stehen für Stabilität und kritisieren die Koalition dafür, diesen finanzpolitischen Weg zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir kritisieren insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>dass die gravierenden Kürzungen beim Klima-, Umwelt- und Naturschutz dazu führen, dass die Berliner Klimaziele für 2030 nicht mehr erreicht werden können!</strong> Während den Berliner*innen von CDU und SPD zu Beginn der Regierungszeit noch ein Sondervermögen für Klimaschutz über bis zu zehn Milliarden Euro versprochen worden ist, das bis heute nicht existiert, werden stattdessen ganz real bis zu 80 % der bisher verfügbaren Gelder für den Klimaschutz gekürzt. Darüber kann auch der groß angekündigte Klimapakt nicht hinwegtäuschen. Das für den Klimaschutz zentrale Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) wird mit diesem Haushalt sogar de facto eingestellt. Bei den Bezirken, die für die Pflege der Grünflächen und des Baumbestandes verantwortlich sind, wird zudem so massiv gespart, dass sie handlungsunfähig sind und ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Das hat direkte Auswirkungen auf den Alltag der Berliner*innen in unseren Kiezen. Doch statt in klimaschützende Maßnahmen wie Bäume, Radwege und die Entsiegelung von Flächen investiert die schwarz-rote Regierung lieber in klimaschädliche Holzkraftwerke und neue Schnellstraßen. Um Bäume und Hitzeschutz kümmert sich dieser Senat nicht freiwillig, sondern muss von der Bevölkerung über den BaumEntscheid dazu gezwungen werden. Leidtragende des Doppelhaushalts sind auch die Tiere in unserer Stadt. Die Mittel für den Tierschutz werden für 2026/2027 deutlich gekürzt. Diese Fahrlässigkeit zeigt sich exemplarisch am Umgang mit dem Tierheim Berlin: dieses versorgt im Auftrag des Landes Berlin jedes Jahr über 3.000 Tiere – und geht dennoch fast vollständig leer aus.<br>
Ebenso vernachlässigen CDU und SPD ein zentrales Instrument für effizienteren und kostensparenden Tierschutz: das Stadttaubenkonzept. Betreute Taubenschläge nach dem erfolgreichen Augsburger Modell reduzieren dauerhaft Reinigungs-, Sanierungs- und Verwaltungskosten und entlasten Bezirke wie landeseigene Betriebe. Dennoch setzt der Senat das vorliegende Konzept der Landestierschutzbeauftragten nicht um – und stellt dafür noch dazu keine ausreichenden Mittel bereit.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>dass die gravierenden Kürzungen bei der sozialen Infrastruktur unter anderem dazu führen, dass das von der Regierung selbst gesteckte Ziel, in Berlin bis 2030 Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit zu beenden, nicht mehr zu halten ist.</strong> Die Zahl der Wohnungslosen steigt in den Prognosen des Senats bis 2029 unaufhaltsam an, bezahlbarer Wohnraum nimmt ab und das Hilfesystem kommt an seine Grenzen. Der schwarz-rote Senat setzt damit seinen Kurs der sozialen Kälte fort. Mit dem Doppelhaushalt 2026/2027 verschärfen CDU und SPD die Armut in Berlin, statt sie zu bekämpfen. Während die Lebenshaltungskosten weiter steigen und viele Berliner*innen kaum wissen, wie sie über den Monat kommen sollen, kürzt dieser Senat dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird: Bei den Ärmsten. So streicht die Koalition unter anderem Präventionsprogramme im Suchtbereich und zur Vorbeugung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Auch bei der Schulsozialarbeit wird massiv gekürzt. Mobilität wird ebenso teurer, insbesondere für alle, die ohnehin jeden Cent umdrehen müssen: Der BVG-Einzelfahrschein kostet künftig über 4 Euro und das Sozialticket verteuert sich um über 40 %. Besonders problematisch ist der Umgang mit dem großen Sicherheitsversprechen von Kai Wegner. Durch den Sicherheitsgipfel wurden in allen 12 Bezirken soziale Maßnahmen neu aufgebaut. Nun sollten diese vor dem Aus stehen. Ganz nach der Devise: Metallische Kälte statt menschliche Politik. Die nun erfolgte Rücknahme der sozialen Kürzungen beim Sicherheitsgipfel ist keinen Applaus wert. Das Geld war Bezirken und sozialen Trägern versprochen worden. Es ist keine Wohltat, ein Versprechen erst zu brechen und dann zähneknirschend doch zu zahlen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>die Kürzungen im Bereich der politischen Bildung und der Stärkung von Demokratie und Zivilgesellschaft.</strong> Besonders betroffen sind digitale und Medienbildung, kulturelle und queere Bildung sowie politische Bildungsarbeit und Projekte im Bereich der Antidiskriminierung und Gleichstellung. Aber auch die Berliner Kultur greift die schwarz-rote Koalition massiv an, in dem sie bewährte Förderstrukturen untergräbt, Beiräte und Jurys entmachtet, Vergabepraxen intransparent ausführt und parteipolitisch instrumentalisiert. Die angekündigten Kürzungen zerstören zivilgesellschaftliche Strukturen und Räume für politische Teilhabe in einer Zeit, in der unsere demokratischen Institutionen von rechts angegriffen werden und Antisemitismus und Rassismus wieder massiv zunehmen. Insbesondere die CDU-geführte Bildungsverwaltung geht bei den Kürzungen gezielt gegen, ihrer Ansicht nach, politisch unerwünschte Träger vor und streicht etablierte und erfolgreiche Projektarbeit unter dem Vorwand der Haushaltskonsolidierung radikal zusammen. Besonders fatal daran: Was hier einmal gestrichen wurde, lässt sich nicht mehr so schnell wieder ersetzen. Über Jahre gewachsene und erarbeitete Strukturen werden so zum Einsturz gebracht. Es wird viele Jahre und deutlich höhere finanzielle Ressourcen brauchen, um sie wieder aufzubauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>dass SPD und CDU das Prinzip „Gute Arbeit im öffentlichen Auftrag“ aufgegeben haben.</strong> Die Menschen, die in sozialen Projekten, Bildungsinitiativen oder in der für Berlin so wichtigen Kultur arbeiten, haben ein Horrorjahr hinter sich: Sie wissen bis heute nicht, wie ihre Finanzierung für 2025, geschweige denn für 2026 und 2027, aussieht. Es ist unklar, ob geplante Tarifsteigerungen oder Mietexplosionen finanziert werden oder zulasten der Angebote gehen. Mindesthonorare werden gestrichen. Dieses soziale Dumping zieht sich durch die Senatspolitik. Wie auch in den letzten Jahren, wissen heute viele Mitarbeiter*innen in den Beratungsstellen, Familienzentren oder Seniorentreffs nicht, ob sie nächstes Jahr noch eine Arbeit haben. So geht man mit Menschen, die für ein soziales Berlin sorgen, einfach nicht um! Stattdessen braucht es Planungssicherheit für soziale und gesellschaftspolitische Arbeit. Das, was die schwarz-rote Rückschrittskoalition hier treibt, ist Haushaltskonsolidierung auf dem Rücken derer, die das soziale Berlin am Laufen halten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Die Einnahmepotenziale des Landes Berlin müssen endlich konsequent genutzt werden.</strong> Hierzu gehören eine effizientere Steuererhebung, die Überprüfung von Gebührenordnungen sowie die konsequente Eintreibung ausstehender Forderungen des Landes. Unsere Finanzämter müssen gestärkt werden, um konsequent Steuerrückstände eintreiben und Steuerhinterziehung bekämpfen zu können. Die Grunderwerbssteuer erhöhen wir auf das Niveau von Brandenburg und wollen sie in der nächsten Wahlperiode sozial so staffeln, dass wir Berliner*innen erleichtern, im eigenen Heim oder der eigenen Wohnung zu leben - und große Unternehmen müssen dafür mehr zahlen. Zusätzliche Einnahmen können durch die Einführung einer Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen und durch eine Stärkung der Verkehrssicherheit und der Bußgeldstelle, bspw. im Rahmen von verstärkten Geschwindigkeitskontrollen oder Überwachung von Rotlichtverstößen, entstehen. Außerdem fordern wir eine deutliche Erhöhung der Anwohner- und Kurzzeitparkgebühren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Die vom Bund bereitgestellten Gelder aus dem Sondervermögen müssen gezielt in die Zukunft unserer Stadt investiert werden.</strong> Mensch und Klima müssen Priorität haben. Dazu gehört ein Fokus auf Maßnahmen für den Klimaschutz und die Klimaresilienz unserer Stadt, aber auch für die Verkehrswende - um den Ausbau des ÖPNV, des Radwegenetzes und der Fußgängerwege voranzubringen. Auch Investitionen in die soziale Infrastruktur, Kultur, Wissenschaft und in die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude sollten aus dem Sondervermögen des Bundes finanziert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Die Investitionen in den Klima-, Umwelt- und Naturschutz müssen deutlich erhöht werden</strong>. Insbesondere sind folgende Bereiche zu stärken: Das BENE-Programm ist mit mindestens dem Finanzvolumen des Vorjahres fortzuführen und es ist sicherzustellen, dass die EU-Fördermittel in dieser Förderperiode vollständig abgerufen werden können. Die Pflege von Grünflächen sowie die Neupflanzung und Pflege von Stadtbäumen sind angesichts der Klimakrise prioritär zu behandeln und dabei vor allem die bezirklichen Grünflächenämter angemessen auszustatten. Wir gratulieren dem BaumEntscheid zu seinem Erfolg und sehen die Koalition in der Pflicht, ihre Zusagen jetzt auch finanziell in den Haushaltsberatungen zu untersetzen und im Jahr 2026 in die Umsetzung zu kommen. Ein Gesetz ohne entsprechende Finanzmittel im Haushalt bleibt eine Mogelpackung. Programme zur energetischen Sanierung und zum Ausbau erneuerbarer Energien müssen ausgebaut statt gekürzt werden. Der Berliner Senat muss den Tierschutz endlich ernst nehmen und strukturell stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Unser soziales Berlin braucht eine verlässliche Finanzierung</strong>. Viele kleine und große Projekte und Programme setzen sich für unseren sozialen Zusammenhalt ein und unterstützen diejenigen in unserer Stadt, die auf Solidarität und Hilfe angewiesen sind. Seien es Integrationsfonds, Stadtteilmütter, Integrationslots*innen oder Programme wie Parkläufer*innen, diese werden dringender denn je benötigt. Das auf dem Sicherheitsgipfel beschlossene Maßnahmenpaket muss gesichert und fortgeführt werden und die Wohnungs- und Obdachlosenhilfe ausgebaut statt gekürzt werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Auch die teilweise Rücknahme der Kürzungen nach großem Protest von sozialen Trägern und Zivilgesellschaft ist keinen Applaus wert, sondern das Mindeste, was man von einer verantwortungsvollen Regierung erwarten kann.Projekte zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit wie Housing First, das obdachlosen Menschen dauerhaftes Wohnen und Stabilität ermöglicht, müssen dringend gestärkt werden. Denn, wer hier den Rotstift ansetzt, schubst weitere Menschen in die Armut.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><strong>Keine Kürzungen auf Kosten der Demokratie, bei der politischen Bildung und der Kultur!</strong> Wir fordern die Rücknahme der Kürzungen bei der politischen, kulturellen und queeren Bildung sowie im Bereich der Antidiskriminierung und Frauenprojekte. Zudem braucht es eine verlässliche Förderung der Programme gegen Rechtsextremismus - für ein demokratisches, offenes und vielfältiges Berlin. Die angekündigte und teilweise erfolgte Reform des Zuwendungsrechts muss jetzt auch umfassend angewendet werden. Dazu sind im Haushalt auch Voraussetzungen für mehrjährige Zuwendungen zu schaffen. Auch das Arbeitsraumprogramm und die freie Szene müssen gesichert werden, um Berlins vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Bezirke sollen mit immer weniger Mitteln immer mehr absichern: Verkehrssicherheit, Hitzeschutz durch Stadtgrün, sichere Schulwege, soziale Infrastruktur. <strong>Wir fordern, dass Aufgaben und Finanzierung der Bezirke endlich zusammen gedacht werden.</strong> Wenn der Senat Aufgaben an die Bezirke überträgt, muss er sie vollständig finanzieren - inklusive notwendiger Personalstellen, Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung. Statt viel Geld für plakative Kampagnen wie &quot;Sauber geht nur gemeinsam&quot; oder &quot;Werde kein Verkehrsmonster&quot; auszugeben, brauchen die Bezirke endlich ausreichend Mittel für saubere Grünflächen, sichere Spielplätze und Schulwege und eine funktionierende Infrastruktur.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Berlin braucht Zusammenhalt, nicht Zynismus - und einen Haushalt, der in die Zukunft investiert, soziale Gerechtigkeit fördert, unsere lebendige Zivilgesellschaft stärkt und die klimagerechte, nachhaltige ökologische Transformation vorantreibt. Doch der schwarz-rote Haushalt 2026/2027 wird diesen Anforderungen nicht im mindesten gerecht: CDU und SPD regieren mit dem Rotstift - gegen die Schwächsten, gegen die Zukunft, gegen das soziale Berlin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir werden uns im Abgeordnetenhaus für einen zukunftsfähigen, sozial gerechten und klimafreundlichen Haushalt einsetzen und entsprechende Anträge in die Haushaltsberatungen einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Denn wir Grüne kämpfen für ein Berlin, das gerecht, solidarisch und menschlich bleibt.</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 14:07:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-14: Helen Maruhn</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Helen-Maruhn-3039</link>
                        <author>Helen Maria Maruhn (KV Berlin-Reinickendorf)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Helen-Maruhn-3039</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LDK25-2/Helen-Maruhn-3039/embeddedpdf?file=%2FLDK25-2%2FHelen-Maruhn-3039%2Fviewpdf%3FsectionId%3D50327"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 19:39:05 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-3-059: Mehr Beton, weniger Zukunft - dieser Haushalt schadet Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/motion/91740/amendment/98056</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 21.11.2025)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/motion/91740/amendment/98056</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_50311_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 58 bis 63 löschen:</h4><div><ul><li value="1">über den Monat kommen sollen, kürzt dieser Senat dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird: Bei den Ärmsten. So streicht die Koalition unter anderem <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">bei der Schuldnerberatung sowie </del>Präventionsprogramme im Suchtbereich und zur Vorbeugung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Auch bei der Schulsozialarbeit <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">und den Welcome-Baby-Bags für Mütter mit Gewalterfahrungen oder psychischen Erkrankungen </del>wird massiv gekürzt. Mobilität wird ebenso teurer, insbesondere für alle, die ohnehin jeden Cent </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 66 bis 69:</h4><div><ul><li value="1">dem großen Sicherheitsversprechen von Kai Wegner. Durch den Sicherheitsgipfel wurden in allen 12 Bezirken soziale Maßnahmen neu aufgebaut. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Am Ende des Jahres stehen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Nun sollten</ins> diese vor dem Aus<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, sodass schlussendlich nicht mehr als ein Zaun im Görlitzer Park bleibt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> stehen</ins>. Ganz nach der Devise: Metallische Kälte statt menschliche Politik<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. </ins><strong><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die nun erfolgte Rücknahme der sozialen Kürzungen beim Sicherheitsgipfel ist keinen Applaus wert. Das Geld war Bezirken und sozialen Trägern versprochen worden. Es ist keine Wohltat, ein Versprechen erst zu brechen und dann zähneknirschend doch zu zahlen</ins>.</strong></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 127 bis 129:</h4><div><ul><li value="1">den Haushaltsberatungen zu untersetzen und im Jahr 2026 in die Umsetzung zu kommen. Ein Gesetz ohne entsprechende Finanzmittel im Haushalt <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wäre</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bleibt</ins> eine Mogelpackung. Programme zur energetischen Sanierung und zum Ausbau erneuerbarer Energien müssen </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 137 bis 139 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">und die Wohnungs- und Obdachlosenhilfe ausgebaut statt gekürzt werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong> Auch die teilweise Rücknahme der Kürzungen nach großem Protest von sozialen Trägern und Zivilgesellschaft ist keinen Applaus wert, sondern das Mindeste, was man von einer verantwortungsvollen Regierung erwarten kann. </strong></ins>Projekte zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit wie Housing First, das obdachlosen Menschen dauerhaftes Wohnen und Stabilität ermöglicht, </li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die schwarz-rote Koalition hat heute noch einmal Änderungen am Haushaltsentwurf beschlossen. Diese werden in diesem Änderungsantrag nachvollzogen.</p>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-koalition-stoppt-kurzungen-nun-soll-es-mehr-geld-fur-polizei-und-kultur-geben-14912603.html">https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-koalition-stoppt-kurzungen-nun-soll-es-mehr-geld-fur-polizei-und-kultur-geben-14912603.html</a></p>
<p><a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/11/berlin-senat-haushalt-kuerzungen-cdu-spd.html">https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/11/berlin-senat-haushalt-kuerzungen-cdu-spd.html</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 17:54:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-13: Daniela Ehlers </title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Daniela-Ehlers-7482</link>
                        <author>Daniela Ehlers (KV Berlin-Lichtenberg)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Daniela-Ehlers-7482</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LDK25-2/Daniela-Ehlers-7482/embeddedpdf?file=%2FLDK25-2%2FDaniela-Ehlers-7482%2Fviewpdf%3FsectionId%3D50327"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 13:32:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1-020-2: Wehrpflicht? Nein, danke! - Freiwilligendienste strukturell stärken</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/98001</link>
                        <author>Hanna Steinmüller (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/98001</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_50323_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 20 bis 26:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong><em>Als Bündnis 90/Die Grünen Berlin lehnen wir eine Wiedereinführung der Wehrpflicht oder die Einführung anderweitiger Pflichtdienste entschieden ab. Ein verpflichtendes Dienstjahr, wie es von konservativen Kreisen gefordert wird, ist ein gesellschaftspolitischer Rückschritt und steht in klarem Widerspruch zu unseren Grundwerten von Selbstbestimmung und Freiheit. Stattdessen setzen wir darauf, bestehende Angebote des freiwilligen, gesellschaftlichen Engagements zu stärken, bestehende Hürden abzubauen und Strukturen, die echte Beteiligung und Zusammenhalt ermöglichen, zu stärken. </em></strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong><em>Als Bündnis 90/Die Grünen Berlin begrüßen wir die freiwilligen Elemente zur Stärkung der Bundeswehr. Wir setzen uns auf Bundesebene dafür ein, dass es eine Enquete-Kommission im Bundestag gibt, die unter Einbezug aller relevanter Gruppen, insbesondere junger Menschen, Vorschläge erarbeitet, wie eine gerechte Beteiligung aller Altergruppen und Geschlechter an der zivilen und militärischen Verteidigungsfähigkeit aussehen kann. Wir setzen auf ein Recht auf Freiwilligendienste, denn wer sich einbringen möchte, soll das ohne Hürden tun. Wir stärkenbestehende Angebote des freiwilligen, gesellschaftlichen Engagements und Strukturen, die echte Beteiligung und Zusammenhalt ermöglichen. </em></strong></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 23:05:31 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1-020-3: Wehrpflicht? Nein, danke! - Freiwilligendienste strukturell stärken</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/97978</link>
                        <author>Peter Schaar (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/97978</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_50323_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 20 bis 26:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong><em>Als Bündnis 90/Die Grünen Berlin lehnen wir eine Wiedereinführung der Wehrpflicht oder die Einführung anderweitiger Pflichtdienste entschieden ab. Ein verpflichtendes Dienstjahr, wie es von konservativen Kreisen gefordert wird, ist ein gesellschaftspolitischer Rückschritt und steht in klarem Widerspruch zu unseren Grundwerten von Selbstbestimmung und Freiheit. Stattdessen setzen wir darauf, bestehende Angebote des freiwilligen, gesellschaftlichen Engagements zu stärken, bestehende Hürden abzubauen und Strukturen, die echte Beteiligung und Zusammenhalt ermöglichen, zu stärken. </em></strong></del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong><em><strong><em>Das im Grundgesetz garantierte Recht auf Verweigerung des Wehrdienstes mit der Waffe ist für uns unantastbar. </em></strong>Als Bündnis 90/Die Grünen Berlin sehen wir eine - quasi automatische - Wiedereinführung der Wehrpflicht nach dem von der Bundesregierung vorgesehenen Modell kritisch, insbesondere wenn es mit einem Losverfahren gekoppelt wird. Auch ein verpflichtendes Dienstjahr, das allein jüngere Menschen betreffen würde, halten wir nicht für angemessen.<br>Wir setzen darauf, Angebote des freiwilligen, gesellschaftlichen Engagements zu verbessern, bestehende Hürden abzubauen und Strukturen, die echte Beteiligung und Zusammenhalt ermöglichen, zu stärken. Dienste inner- und außerhalb der Bundeswehr müssen so gestaltet werden, dass sie die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.</em></strong></ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Mit dem Änderungsantrag soll die besondere Bedeutung des Rechts auf Wehrdienstverweigerung unterstrichen und die von der Bundesregierung im WDModG vorgesehene Wiedereinführung der Wehrpflicht abgelehnt werden. Zugleich wird klargestellt, dass für uns freiwillige Dienste - sei es innerhalb oder außerhalb der Bundeswehr - im Vordergrund stehen</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 17:02:35 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-12: Doreen Frowitter</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Doreen-Frowitter-52203</link>
                        <author>Doreen Frowitter (KV Berlin-Spandau)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Doreen-Frowitter-52203</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LDK25-2/Doreen-Frowitter-52203/embeddedpdf?file=%2FLDK25-2%2FDoreen-Frowitter-52203%2Fviewpdf%3FsectionId%3D50327"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 13:47:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1-146: Wehrpflicht? Nein, danke! - Freiwilligendienste strukturell stärken</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/97943</link>
                        <author>Peter Schaar (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/97943</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_50323_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 146 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><strong>Einrichtung eines bundesweiten Freiwilligenregisters</strong><ul><li><p>Die LDK setzt sich für die Einrichtung eines bundesweiten Freiwilligenregisters ein, in das sich all jene – unabhängig von ihrem Geschlecht und Alter - eintragen können, die bereit sind, im Verteidigungs- und Krisenfall in der Bundeswehr zu dienen oder einen Sozialdienst zu leisten</p></li></ul></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ein bundesweites Freiwilligenregister würde es erleichtern, lagebildabhängig die Personen anzusprechen, die zur Leistung eines Wehr- oder Sozialdienstes bereit und in der Lage sind</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 11:57:47 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-2: Dringlichkeitsantrag: „Listen to the Science!“ Gemeinsam in Berlin für eine Migrations- und Asylpolitik der humanitären Vernunft</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Listen-to-the-Science-Gemeinsam-in-Berlin-fur-eine-Migrations-und-51354</link>
                        <author>LAG Migration &amp; Flucht (dort beschlossen am: 19.11.2025)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Listen-to-the-Science-Gemeinsam-in-Berlin-fur-eine-Migrations-und-51354</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine Politik, die der Wissenschaft zuhört: „Listen to the Science!“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Migrations- und Asylpolitik der humanitären Vernunft setzt auf Aufklärung. Dabei lassen wir uns von Wissenschaftler*innen beraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gesetzesvorhaben prüfen wir dahingehend, ob sie mit Grund- und Europarecht in Einklang stehen. Das gilt auch für die beiden Gesetzentwürfe der schwarz-roten Bundesregierung zur Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 3. November 2025 hat sich der Sachverständigenrat für Integration und Migration zu den Gesetzentwürfen der Bundesregierung für ein GEAS-Anpassungsgesetz sowie ein GEAS-Anpassungsfolgegesetz zu Wort gemeldet. Der Sachverständigenrat äußert dabei scharfe Kritik an den geplanten gesetzlichen Neuregelungen im Bereich <em>„freiheitsbeschränkender und freiheitsentziehender Maßnahmen, die aus unserer Sicht für eine wirksame Umsetzung der GEAS-Reform weder zwingend erforderlich noch förderlich“</em> seien (Prof. Dr. Birgit Glorius, Stellvertretende Vorsitzende).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus legt der Sachverständigenrat besonderes Augenmerk auf die wirksame Umsetzung des unabhängigen Menschenrechts-Monitorings gemäß Artikel 10 der neuen Screening-Verordnung: <em>„Ein flächendeckender und unabhängiger Monitoring-Mechanismus, also ein systematisches Kontrollsystem, das die Einhaltung der Grundrechte überwacht, ist besonders wichtig, insbesondere da Rechtsschutz gegen Entscheidungen im Screening-Verfahren ausgeschlossen ist. Hier sollte der Gesetzgeber im parlamentarischen Verfahren dringend nachsteuern“</em> (Prof. Dr. Winfried Kluth, Vorsitzender).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Landesverband Berlin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schließen wir uns diesen Forderungen des Sachverständigenrats vorbehaltlos an. Dies gilt auch mit Blick auf die neuen europarechtlichen Verpflichtungen der Länder, in ihren Aufnahmeeinrichtungen künftig geeignete Vorkehrungen zu treffen, um die besonderen Bedürfnisse vulnerabler Gruppen besser berücksichtigen zu können: <em>„Einrichtungen für entsprechende Fallzahlen müssen auch gebaut oder bestehende ertüchtigt und mit mehr Personal betrieben werden. Es liegt jetzt bei den Ländern, das umzusetzen“</em> (Prof. Dr. Kluth).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für uns ist klar: Menschen dürfen nicht inhaftiert werden, nur weil sie Asyl beantragen. Das GEAS-Anpassungsgesetz muss so ausgestaltet werden, dass jede Form der Inhaftierung von Kindern ausgeschlossen wird. Kinder müssen kindgerecht untergebracht und versorgt werden. Haft ist mit dem Kindeswohl grundsätzlich nicht vereinbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen, dass die Überwachung der Einhaltung der Grundrechte in der Bundesrepublik Deutschland den Leitlinien der Agentur für Grundrechte der Europäischen Union (FRA) entsprechend gesetzlich geregelt wird. Der unabhängigen Nationalen Menschenrechtsinstitution Deutschlands müssen in diesem Zusammenhang dauerhaft zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die besonderen Bedürfnisse vulnerabler Gruppen wie beispielsweise Kinder, queerer Menschen oder Menschen mit Behinderung müssen im Aufnahme- und Asylverfahren berücksichtigt werden. Bei der Durchführung der neuen Screening-Verfahren ist sicherzustellen, dass die entscheidende Bewertung der Vulnerabilität von entsprechend qualifiziertem Fachpersonal außerhalb der Sicherheitsbehörden durchgeführt wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Migrations- und Asylpolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN basiert – analog zur Klimapolitik von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – auf dem Prinzip: „Listen to the Science!“. Vgl. dazu im Einzelnen den BDK-Beschluss „Für eine Migrations- und Asylpolitik der humanitären Vernunft“ vom 16. November 2024: <a href="https://gruene.berlin/nachrichten-lag-migration-flucht/bdk-beschluss-fuer-eine-migrations-und-asylpolitik-der-humanitaeren-vernunft_3476">https://gruene.berlin/nachrichten-lag-migration-flucht/bdk-beschluss-fuer-eine-migrations-und-asylpolitik-der-humanitaeren-vernunft_3476</a>, „1. Säule: listen to the science“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die in diesem Antrag erhobenen Forderungen zu den Themenkomplexen Haft, Menschenrechts-Monitoring und Vulnerabilitätsprüfungen entsprechen 1:1 der Beschlusslage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Sachverständigenrat für Integration und Migration ist ein unabhängiges und interdisziplinär besetztes Gremium der wissenschaftlichen Politikberatung. Er wird vollständig institutionell vom Bund gefördert. Das Bundesministerium des Innern hat die Finanzierung übernommen. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.svr-migration.de">www.svr-migration.de</a></p></div></div><h2>Begründung der Dringlichkeit</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der unabhängige und interdisziplinär besetzte Sachverständigenrat für Integration und Migration hat seine Positionen zum sogenannten GEAS-Anpassungsgesetz-Entwurf und GEAS-Anpassungsfolgegesetz-Entwurf der Bundesregierung erst am 3. November 2025, d.h. nach Ablauf der Antragsfrist, veröffentlicht: <a href="https://www.svr-migration.de/presse/geas-anpassung/">https://www.svr-migration.de/presse/geas-anpassung/</a> Die im Antrag dargelegten Positionen des Sachverständigenrats sind außerordentlich wichtig und sollten – gemäß Beschlusslage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – unbedingt berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regierungsentwürfe zum GEAS-Anpassungsgesetz und GEAS-Anpassungsfolgegesetz stellen die bedeutendsten und mit Abstand härtesten Reformen im Bereich Asyl seit über 30 Jahren dar. Trotz erheblicher Bedenken und Vorbehalte gegenüber den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwürfen soll die Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems nach dem Willen von CDU, CSU und SPD „noch in diesem Jahr“ vollzogen werden (Koalitionsvertrag 2025 von CDU, CSU und SPD, S. 94).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 22:52:48 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-3-025: Mehr Beton, weniger Zukunft - dieser Haushalt schadet Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/motion/91740/amendment/97829</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 18.11.2025)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/motion/91740/amendment/97829</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_50311_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 24 bis 25:</h4><div><p>des Bundes: Dieses wird zum Großteil für Straßenbauprojekte verausgabt. Für Klimaschutz und die soziale Infrastruktur ist hingegen bisher <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">kein einziger Cent</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">viel zu wenig Geld</ins> vorgesehen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Schwarz-rote Regierung hat sich am Abend des 13.11.25 auf die Ausgabenverteilung aus dem Sondervermögen des Bundes geeinigt und damit den bisherigen Haushaltsentwurf überholt. Dies wird durch diesen Änderungsantrag im Antrag nachvollzogen.</p>
<p><a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/11/berlinsenat-cdu-spd-einigung-sondervermoegen-ausgaben-kliniken-sozialer-wohnungsbau-bvg-polizei-feuerwehr.html">https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/11/berlinsenat-cdu-spd-einigung-sondervermoegen-ausgaben-kliniken-sozialer-wohnungsbau-bvg-polizei-feuerwehr.html</a></p>
<p><a href="https://www.welt.de/regionales/berlin/article6916f3b6cc12c94ca4e4252c/milliarden-fuer-wohnraum-klima-und-verkehr.html">www.welt.de/regionales/berlin/article6916f3b6cc12c94ca4e4252c/milliarden-fuer-wohnraum-klima-und-verkehr.html</a></p>
<p><a href="https://www.morgenpost.de/berlin/article410460223/berlin-booster-diese-projekte-profitieren-vom-sondervermoegen.html">www.morgenpost.de/berlin/article410460223/berlin-booster-diese-projekte-profitieren-vom-sondervermoegen.html</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 09:32:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-11: Enad Altaweel</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Enad-Altaweel-49060</link>
                        <author>Enad Altaweel (KV Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Enad-Altaweel-49060</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LDK25-2/Enad-Altaweel-49060/embeddedpdf?file=%2FLDK25-2%2FEnad-Altaweel-49060%2Fviewpdf%3FsectionId%3D50327"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 23:51:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1-020: Wehrpflicht? Nein, danke! - Freiwilligendienste strukturell stärken</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/97722</link>
                        <author>Daniel Eliasson (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/97722</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_50323_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 20 bis 21 einfügen:</h4><div><p><strong><em>Als Bündnis 90/Die Grünen Berlin <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bekennen wir uns zu einer handlungsfähigen, demokratisch kontrollierten Bundeswehr und zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands im europäischen und internationalen Verbund. Unter den heutigen Rahmenbedingungen </ins>lehnen wir eine Wiedereinführung der Wehrpflicht oder die Einführung anderweitiger Pflichtdienste entschieden ab. Ein verpflichtendes Dienstjahr, wie </em></strong></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 13:05:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1-067: Wehrpflicht? Nein, danke! - Freiwilligendienste strukturell stärken</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/97721</link>
                        <author>Daniel Eliasson (KV Berlin-Steglitz/Zehlendorf)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Wehrpflicht-Nein-danke-Freiwilligendienste-strukturell-starken-8742/97721</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_50323_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 66 bis 73:</h4><div><p>Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit zeigen, dass die Bundeswehr strukturell noch weit von einem inklusiven, diskriminierungsfreien Umfeld entfernt ist.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Zugleich gilt es, das Engagement der großen Mehrheit der Soldat*innen anzuerkennen, die tagtäglich unter oft schwierigen Bedingungen professionell Dienst leisten und Verantwortung für die Sicherheit Deutschlands und Europas übernehmen. Eine zukunftsfähige Bundeswehr muss sich durch hohe Professionalität, Verfassungstreue und Sensibilität für Vielfalt und Demokratie auszeichnen. Daher braucht es gezielte Reformen in Ausbildung, Supervision und interner Kontrolle, um Fehlentwicklungen strukturell zu verhindern und Vertrauen zu stärken.</ins> Anstatt junge Menschen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">per Pflichtdienst </ins>in <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">solche</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">nicht ausreichend reformierte</ins> Strukturen zu zwingen, braucht es konsequente Aufarbeitung und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">transparente Kontrollmechanismen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">starke interne und externe Kontrollmechanismen, sowie eine Kultur, die Fehlverhalten klar sanktioniert und Betroffene schützt</ins>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Darüber hinaus braucht es</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dazu gehört auch</ins> eine umfassende und verpflichtende Weiterbildung aller Angehörigen der Bundeswehr zu Diskriminierung<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, Vielfalt und demokratischer Kultur.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">-</ins> <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">undVielfaltskompetenz </ins>Wer in staatlicher Verantwortung steht und mit Waffen ausgebildet wird, muss <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">besonders sensibel </ins>für Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und jede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">sensibilisiert werden</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sein und entsprechend handeln</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 13:00:21 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-10: Axel von Zepelin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Axel-von-Zepelin-52330</link>
                        <author>Axel von Zepelin (KV Berlin-Neukölln)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/LDK25-2/Axel-von-Zepelin-52330</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LDK25-2/Axel-von-Zepelin-52330/embeddedpdf?file=%2FLDK25-2%2FAxel-von-Zepelin-52330%2Fviewpdf%3FsectionId%3D50327"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 11:21:19 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>