Die von der Landesregierung ermöglichten Kürzungen bei den Schwimmbussen, unter anderem im Bezirk Neukölln, gefährden den verpflichtenden Schwimmunterricht massiv und verschärfen soziale Ungleichheiten. Zahlreiche Grundschulen sind nicht fußläufig an Schwimmhallen angebunden, sodass ohne organisierten Transport faktisch kein verlässlicher Schwimmunterricht stattfinden kann. Der Wegfall der Schwimmbusse trifft insbesondere Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien, für die Alternativen wie die eigenständige Nutzung des ÖPNV keine zumutbare Lösung darstellen. Schulsozialarbeiter*innen, Schulleitungen und Eltern warnen bereits vor Unterrichtsausfall und einem Rückschritt beim Schwimmenlernen, obwohl Schwimmen eine lebenswichtige Kompetenz der Daseinsvorsorge ist. Deshalb ist es notwendig, die gestrichenen Schwimmbusse wieder zu ermöglichen und landesweit verbindlich abzusichern, um Bildungs- und Chancengerechtigkeit herzustellen
| Antrag zum Wahlprogramm: | Kapitel 1: Berlin bleibt lebenswert |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Landesvorstand GRÜNE JUGEND Berlin (dort beschlossen am: 16.01.2026) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 16.01.2026, 19:39 |