Die Verteilung von Fläche im öffentlichen Raum ist eine Gerechtigkeitsfrage. Oft erleben wir, dass von Gegenern des ÖPNV-Ausbaus das Argument angeführt wird man könne eine Tram z.B. nicht bauen, da es den Autofahrern Platz wegnähme. Dabei steht eine Stadt mit vielen verschiedenen Verkehrsangeboten nicht im Widerspruch zur individuellen Entscheidung weiterhin mit dem Auto zu fahren. Aber es gibt allen anderen (die Mehrheit der Berliner) die Möglichkeit genauso unbeschwert von A nach B zu kommen. Die Diskussion v.a. in Bezug auf den Tramausbau stellt damit v.a. eine Frage um Flächengerechtigkeit dar und wer welche Flächen/Privilegien aus Gründen des Allgemeinwohls und der Gerechtigkeit abgeben muss. Diesen Fokus sollte man in der Argumentation beachten.
| Antrag zum Wahlprogramm: | Kapitel 3: Berlin gestaltet Zukunft |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Daniela Wolter (KV Berlin-Spandau) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 16.01.2026, 05:33 |