Viel hilft viel - dass dieses Motto für den Umgang mit Hausaufgaben nicht gilt, zeigt uns nicht nur die Forschung, sondern wissen auch die Lehrkräfte vor Ort. Nicht die Masse, sondern die Qualität und Zielrichtung von Hausaufgaben bestimmt ihre Qualität.
Wo Hausaufgaben an KI delegiert werden, werden sie sinnlos. Wo sie nur mit Elternunterstützung erledigt werden können, sind sie ungerecht. Und wo sie ganze Nachmittage ausfüllen, setzen sie Kinder und Familien unter Druck.
Gleichzeitig gilt: Berliner Schulen sind vielfältig. Um passgenaue Lösungen für ihre Schülerschaft zu entwickeln, brauchen sie Spielräume - keine Pauschalregelungen. Schulleitungen und Lehrkräfte vor Ort können am besten entscheiden, ob und in welcher Form Hausaufgaben zum Lernerfolg beitragen und leistbar sind.
Und vielerorts nutzen sie schon heute die Möglichkeit, auf Schulebene sinnvolle Regelungen zu finden. Die Umsetzungen sind ebenso vielfältig wie die Schulen: Sie reichen vom Verzicht auf Hausaufgaben über Regelungen für Obergrenzen und Verständigungen über die Art der gestellten Aufgaben. Mit einer verlässlichen Nachmittagsbetreuung stärken wir diese sinnvollen Spielräume.