Der bisherige Satz bleibt in einem Bildungsverständnis stehen, das vor allem auf Stoffvermittlung und Leistungsdruck setzt und Zukunftskompetenzen nur „mitdenkt“. Das wird der Realität in Schulen und den gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen Kinder und Jugendliche heute stehen, nicht gerecht.
Kooperation, kritisches Denken, Kommunikation und Kreativität sind keine Zusatzqualifikationen, sondern grundlegende Fähigkeiten, die junge Menschen brauchen – für demokratisches Miteinander, für gesellschaftliche Teilhabe und für ein selbstbestimmtes Leben. Schule muss diese Kompetenzen ins Zentrum rücken.
Die neue Formulierung macht deutlich, dass wir Schülern weiterentwickeln wollen: weg von Auslese, Notendruck und überfrachteten Lehrinhalten, hin zu einer Lernkultur, die stärkt, ermutigt und Vielfalt als Chance begreift. Damit passt sie besser zu unserem Anspruch auf ein inklusives, gerechtes und zukunftsfähiges Bildungssystem.