Ziffernoten reduzieren komplexe Lernprozesse auf eine Zahl und werden der Vielfalt von Lernwegen, Lerntempi und individuellen Fortschritten nicht gerecht. Sie erzeugen Vergleich und Leistungsdruck, ohne tatsächlich sichtbar zu machen, was Kinder können, wie sie sich entwickeln oder wo sie gezielt Unterstützung brauchen.
Kompetenzbasiertes Lernfeedback rückt dagegen Stärken, Fortschritte und nächste Lernschritte in den Mittelpunkt. Es fördert Motivation, Selbstreflexion und eigenverantwortliches Lernen und unterstützt eine Lernkultur, die nicht aussortiert, sondern ermutigt. Die Einfügung macht deutlich, dass wir Schule perspektivisch weiterentwickeln wollen – hin zu mehr Gerechtigkeit, Transparenz und einem pädagogischen Blick auf Lernen statt reiner Bewertung.