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            <title>Landesdelegiertenkonferenz am 7. Dezember 2019: Änderungsanträge</title>
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                <title>Landesdelegiertenkonferenz am 7. Dezember 2019: Änderungsanträge</title>
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            </image><item>
                        <title>V-15-056: Das Berliner Hochschulgesetz für moderne, nachhaltige Lehre und Forschung neu aufstellen!</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Das_Berliner_Hochschulgesetz_fuer_moderne_nachhaltige_Lehre_und_Forsch-16267/23142</link>
                        <author>AG Bunt-Grün (dort beschlossen am: 24.11.2019)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 56 bis 57 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Nachhaltigkeitskonzepte <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Diversitätsorientierung </ins>in den Aufgaben, Strukturen und in der Organisation der Hochschule sowie in Studium, Lehre und Forschung verankern</li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 12:36:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L-02-233: Wer vernünftig ist, handelt radikal! Jetzt entschlossen das Klima schützen</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Wer_vernuenftig_ist_handelt_radikal_Jetzt_entschlossen_das_Klima_schue-44297/23141</link>
                        <author>Landesvorstand Grüne Jugend Berlin (dort beschlossen am: 28.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Wer_vernuenftig_ist_handelt_radikal_Jetzt_entschlossen_das_Klima_schue-44297/23141</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4455_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 232 bis 234 einfügen:</h4><div><p>werden. Dafür stellen wir für alle landeseigenen Gebäude verbindliche Sanierungsfahrpläne auf und preisen den Klimaschutz bei Kosten-Nutzen-Betrachtungen zum CO<sub>2</sub>-Schadenspreis <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von mindestens 180 €/t </ins>ein. Gleiches gilt für die Wohnungsbestände der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und alle </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 12:28:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-07-002: Für ein solidarisches Europa:  Geflüchtete von griechischen Inseln aufnehmen </title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_ein_solidarisches_Europa__Gefluechtete_von_griechischen_Inseln_auf-55417/23123</link>
                        <author>Frank Schmuntzsch  (KV Tempelhof Schöneberg)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_ein_solidarisches_Europa__Gefluechtete_von_griechischen_Inseln_auf-55417/23123</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 14:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Seit einigen Monaten kommen wieder mehr Menschen auf der Flucht auf griechischen Inseln an. Die Situation in den überfüllten Flüchtlingslagern auf Lesbos und Moria ist katastrophal. Aber auch auf dem griechischen Festland kann oftmals keine ausreichende und menschenwürdige Versorgung garantiert werden. Griechenland kämpft noch mit den Konsequenzen der Finanzkrise und ist sowohl mit angemessener Unterbringung und Betreuung als auch mit schneller Durchführung von Asylverfahren überfordert. Zugleich spitzt sich die Situation weiter zu. Der türkische Staatschef Erdogan droht unverhohlen damit, den EU-Türkei-Deal aufzukündigen und Geflüchtete nach Griechenland zu schicken, sollte die EU seine Offensive gegen die Kurden in Nordsyrien zu verhindern suchen. Besonders unerträglich ist die Situation der unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Es gibt nur 1000 altersgerechte Unterbringungsplätze für sie in ganz Griechenland. Deshalb leben mittlerweile tausende geflüchtete Kinder und Jugendliche auf der Straße, in Lagern für Erwachsene ohne jeden Kinderschutz oder sind gar in Haft.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><span class="underline">Streiche von Zeile 1 bis 56 und ersetze durch Globalalternative:</span><br><br>Seit einigen Monaten kommen wieder mehr Menschen auf der Flucht auf griechischen Inseln an und stranden an verschiedenen EU Außengrenzen.<br><br>Die Situation in überfüllten Flüchtlingslagern wie auf Lesbos, Samos und Chios oder an den osteuropäischen Landgrenzen ist katastrophal. So will die Regierung in Athen z.B. die großen Hotspots wie Moria schließen – die Situation, kurz vor dem Winter, gerät außer Kontrolle.<br><br>Oftmals kann keine ausreichende und menschenwürdige Versorgung garantiert werden. Die Erstaufnahmeländer sind sowohl mit angemessener Unterbringung und Betreuung als auch mit schneller Durchführung von Asylverfahren überfordert. Besonders unerträglich ist die Situation der unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Aktuell leben tausende geflüchtete Kinder und Jugendliche auf der Straße, in Lagern für Erwachsene ohne jeden Kinderschutz – oder sitzen als Illegale in Haft.<br><br>Wir brauchen endlich mehr Solidarität in Europa: Solidarität aller Mitgliedstaaten, um Geflüchtete menschenwürdig aufnehmen, unterbringen und versorgen zu können.<br><br>Wir begrüßen den Vorstoß von Bundesinnenminister Seehofer, 25% der Seenotgeretteten in Deutschland aufzunehmen und erwarten, dass seinen Worten nun schnell Taten folgen. Aber der Widerstand gegen diesen Vorschlag, von anderen EU-Staaten und aus Seehofers eigener Fraktion im Bundestag zeigt, dass wir eigene Anstrengungen unternehmen müssen.<br><br>Die Metropolen sind hier besonders gefragt. Berlin als internationales, freie und diverse Stadt im Herzen Europas, muss beispielhaft sein. Berlin unterstützt die Forderungen der Seebrücke nicht nur, Berlin setzt sie um:<br><br>- Unterstützung von Aufnahmeprogrammen über die bestehenden Anordnungen hinaus.<br>- Aufnahme von Geflüchteten über die Quote des Bund hinaus.<br>- Aktive Unterstützung der Seenotrettung.<br><br>Die Ablehnungsquote von Asylanträgen lag in Deutschland in 2019 (bis Oktober) bei über 60%. Dies betrifft häufig auch Kinder und Jugendliche, die nicht zu hier lebenden Verwandten weiterreisen durften. Das EU-Resettlement Programm wird nicht angemessen umgesetzt, eine signifikante Erhöhung der Aufnahmeplätzen ist nicht in Sicht.<br><br><strong>Berlin kann das besser.</strong><br><br>- Berlin muss jetzt seinen Zusagen, u.a. aus der „Seebrücke“, Handlungen folgen lassen und darf die Erstaufnahmeländer und die Geflüchteten nicht länger allein lassen.<br><br>- Berlin muss jetzt sofort seinen Beitrag leisten und zumindest Kinder, Jugendliche sowie Familienangehörige von nach Deutschland geflüchteten Menschen im Zuge der Dublin-III-Verordnung aufnehmen.<br><br>- Berlin muss die Bundesratsinitiative „die Aufnahme Geflüchteter ohne Zustimmung des Bundesministeriums zu ermöglichen“ durchsetzen.<br><br><strong>Deshalb fordern wir:</strong><br><br>- Berlin soll als Zeichen der Solidarität, sofort 100 unbegleitete Minderjährige - ungeachtet des Herkunftslandes und des asylrechtlichen Status- aus Flüchtlingslager wie Vucjak oder Moria aufnehmen.<br><br>- Berlin soll darüber hinaus, unbegleitete Minderjährige und Verwandte von in Berlin lebenden anerkannten bzw. subsidiär geschützten Geflüchteten ungeachtet des Herkunftslandes aufnehmen.<br><br>- Berlin soll sein europaweites Städtenetzwerk gezielt nutzen, um eine zügige und nachhaltige Inklusion der Geflüchteten zu realisieren - über das Resettlement-Programm der EU hinaus.<br><br>- Berlin soll ein internationales Netz der „Solidarity Cities“ anführen und sich insbesondere dafür einsetzen, dass unbegleitete Jugendliche bzw. ihre Vormünd*innen unterstützt werden, damit sie schneller wieder mit ihren Familien vereinte, frei, ohne Angst und mit einer positiven Perspektive lebenden können.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>gesamter Antrag soll gelöscht werden, dafür Globalalternative ganz oben eingefügt.</p>
<p></p>
<p><strong>Begründung für die zum V-07:</strong></p>
<p>Wir wollen die Forderungen nicht auf in Griechenland lebende Geflüchtete einschränken. Wir wollen Berlin stärker in eine aktive Vorreiterrolle drängen. Die aktuellen Entwicklungen erfordern eine grundsätzlichere Herangehensweise.</p>
<p></p>
<p><span class="underline">weiterer Antragsteller</span>: Notker Schweikhardt (LAG Kultur)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 10:27:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L-01-266: Schluss mit Kinderarmut – gute Startchancen für alle Kinder in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Schluss_mit_Kinderarmut__gute_Startchancen_fuer_alle_Kinder_in_Berlin-58713/23121</link>
                        <author>Katrin Schmidberger (KV Friedrichshain-Kreuzberg)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Schluss_mit_Kinderarmut__gute_Startchancen_fuer_alle_Kinder_in_Berlin-58713/23121</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4455_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 265 bis 267 einfügen:</h4><div><p>Wir kämpfen außerdem für mehr bezahlbaren Wohnraum. Dafür wollen wir den Bau neuer Wohnungen beschleunigen, setzen uns aber auch für den Erhalt von bezahlbaren Wohnungen ein<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> - dazu haben wir eine ausführliche Beschlusslage, die alle Instrumente vom Wohnraumschutz, preisgünstigen Neubau, den Ankauf bzw. der Rekommunalisierung bis hin zum Mietendeckel und der Vergesellschaftung von Wohnraum umfasst </ins>. Unsere grünen Stadträt*innen schaffen deshalb immer mehr Milieuschutzgebiete und ziehen immer </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:59:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-06NEU-073 zu V-06_: Klimawandel ist tödlich – Flugwerbung in Berlin verbieten und CO2-Kennzeichnung von Flügen einführen</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Klimawandel_ist_toedlich__Flugwerbung_in_Berlin_verbieten_und_CO2-Kenn-48440/23120</link>
                        <author>Klemens Griesehop (KV Pankow)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Klimawandel_ist_toedlich__Flugwerbung_in_Berlin_verbieten_und_CO2-Kenn-48440/23120</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 72 bis 73 einfügen:</h4><div><p>Fluggesellschaften dürfen unser Bild von der Welt nicht mehr beeinflussen, damit es auch in Zukunft noch schön sein wird, sie zu bereisen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Wir streben zur Eröffnung des BER an, die Fluggesellschaften zu verpflichten, für die gebuchten Flüge eine CO2-Kompensiton zu entrichten.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Billigflieger easy Jet hat in der letzten Woche mit einer groß angelegten weltweiten Werbekampagne angekündigt den CO2-Ausstoß für alle Flüge auszugleichen (siehe: <a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&amp;v=ROCpXC0Pl9M&amp;feature=emb_logo">https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&amp;v=ROCpXC0Pl9M&amp;feature=emb_logo</a>). Weltweit haben die Medien darüber berichtet. &quot;Von heute an wird Easyjet die erste große Airline sein, die die CO2-Emissionen aus Treibstoff für alle ihre Flüge für alle ihre Kunden ausgleicht&quot;, kündigte Easyjet in einem Kommuniqué an. Es handelt sich jedoch dabei um Greenwashing, also den Versuch, sich durch Geldspenden für ökologische Projekte, PR-Maßnahmen a. Ä. als besonders umweltbewusst und umweltfreundlich darzustellen. Das Unternehmen will in diesem Jahr 29 Mio. EUR dafür bereitstellen. Es handelt sich letztlich um eine preisgünstige weltweite Werbe- und PR-Aktion des Unternehmens. &quot;29 Millionen Euro, das sind pro verkauftem Easyjet-Flugticket umgerechnet 30 Cent. Ein Schnäppchen. (...) wer selbst kompensiert, muss dafür ein Vielfaches von 30 Cent zahlen. Beim Anbieter myclimate beispielsweise kostet die Kurzstrecke von Berlin nach Wien 4 Euro - oder die nach Mallorca 7 Euro.&quot; Experten sehen darin eine Mogelpackung. &quot;Die Klimawirkung des Luftverkehrs geht weit über die CO2-Emissionen hinaus&quot;, sagt Martin Schmied, Abteilungsleiter Verkehr, Lärm und räumliche Entwicklung beim Umweltbundesamt. &quot;Wasserdampf, Stickoxide und andere Abgase haben bedeutende Auswirkungen auf das Klima&quot; - besonders in großen Flughöhen. Außergewöhnlich niedrig sind auch die Preise pro kompensierter Tonne CO2, die Easyjet angibt. Nur ungefähr 3,50 Euro will das Unternehmen für Zertifikate aus Klimaschutzprojekten zahlen. &quot;Wenn man die Zertifikate aus dem europäischen Emissionshandel herauskaufen würde, würde eine Tonne deutlich mehr als 20 Euro kosten&quot;, sagt Experte Schmied vom Umweltbundesamt. Führende Kompensationsanbieter wie myclimate oder atmosfair verlangen 23 Euro pro Tonne.</p>
<p>&quot;Easyjet versucht hier, etwas richtig zu machen, es aber nicht zu teuer werden zu lassen&quot;, sagt Klimaforscher Creutzig. Dabei könnte das Unternehmen schon heute all seine klimaschädlichen Emissionen kompensieren. Nur würde das ein Vielfaches der 25 Millionen Pfund kosten. Und dazu ist Easyjet offensichtlich nicht bereit.&quot; Die Emissionen der Fluggesellschaften stiegen in den letzten drei Jahren um mehr als 20 % an. &quot;Greta Thunberg und ihre Anhänger haben &quot;Flugscham&quot; zum geflügelten und in der Branche verhassten Wort gemacht. Schlimmer noch für Easyjet und Co.: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EU-Vizekommissionschef Frans Timmermans, das deutsche Umweltbundesamt, das niederländische Parlament, internationale Wissenschaftler und Naturschützer fordern eine <strong>Kerosinsteuer</strong> - die gerade Billigflüge spürbar verteuern würde.&quot; (siehe: <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/easyjet-und-co2-kompensationen-klima-retten-zum-billigpreis-a-1297657.html">https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/easyjet-und-co2-kompensationen-klima-retten-zum-billigpreis-a-1297657.html</a>).</p>
<p>Wir sollten easy Jet beim Wort nehmen und eine Kompensation für alle Flüge am BER verlangen, denn dies schafft dann auch gleiche Wettbewerbschancen und vermeidet Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Fluggesellschaften in einem oligolpolistischen Markt, denn bei voller Kompensation würden die Flugpreise bei den Billigfliegern steigen, was ja von uns erwünscht ist - auch wenn in unseren Kreisen Reden und Handeln manchmal noch weit auseinander liegen. Deshalb heißt es bzgl. des Fliegens, reden und Handeln in Einklang zu bringen.</p>
<p>Dies gilt auch für die Fluggesellschaften. Nebeneffekt wäre, das die zahlreichen Berlintouristen*innen und Geschäftsreisenden bereit sind, sich für eine nachhaltige Entwicklung des Berlintourismus, des Flugverkehrs einzusetzen und für die externatilierten Kosten des Flugverkehrs Verantwortung übernehmen. Diese nachhaltig handelnde Gäste sind uns in Berlin sehr willkommen. Nebeneffekt wäre auch, dass der von Visit Berlin entfachte, mittlerweile überbordende Boom im Berlintourismus (Negativeffekte in den Stadtteilen z. B. airnb, zu viele Party-Wochenendtouris, Gentrifizierung etc.) begrenzt werden könnte. Berlin ist als Metropole ist eine Marke in der Welt und zieht viele Menschen wegen der noch guten Lebensqualität und Kultur an. Damit wären auch die ständigen Debatten um die Erweiterung des BER beendet, obwohl der BER noch gar nicht eröffnet ist. Der BER ist ja bisher seit vielen Jahren der einzige Flughafen auf der Welt, der CO2-frei ist. So fordert der Chef von &quot;Visit Berlin&quot;, Burkhard Kieker, in der Morgenpost vom 28. Nov. 2019 in seiner sog. Potentialanalyse min. 15 weitere Langstreckenflüge: &quot;Jede zusätzliche Langstreckenverbindung bringt mehr Arbeitsplätze und mehr Wertschöpfung in die Region&quot;. Da kann ich als Volks- und Betriebswirtschaftler nur antworten, dass dies nun wirklich eine sehr verkürzte Darstellung unseres Wirtschaftssystems und neoliberaler Bullshit ist!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:58:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-053-2: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23119</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23119</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 53 bis 56:</h4><div><ol start="6"><li value="6"><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Im eigenen Stadtgebiet verfügt </ins>Berlin <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">über 3.633 Hektar landwirtschaftliche Fläche. Zudem </ins>ist <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Berlin </ins>Eigentümerin der Berliner Stadtgüter und besitzt damit rund 16.500 Hektar eigene Fläche<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> in Brandenburg</ins>, wovon 13.610 Hektar als landwirtschaftliche Fläche genutzt werden<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">.</del>. Die Flächen sind langfristig verpachtet, dennoch sollten die Möglichkeiten geprüft werden, </li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Landwirtschaftsfläche im eigenen Stadtgebiet stellt nochmals knapp ein Fünftel der Flächen der Berliner Stadtgüter dar. Auch auf diese sollte Berlin Einfluss nehmen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:53:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-059-4: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23118</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23118</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 58 bis 59 einfügen:</h4><div><ol start="6"><li value="6">Außerdem setzen wir uns dafür ein, neue Pachtverträge nur noch mit Landwirt*innen zu schließen, die zertifizierten Biolandbau betreiben.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Wir möchten Landwirt*innen bei der Umstellung auf eine ökologische und klimaschonende Bewirtschaftung stärker unterstützen, indem wir z.B. Anreize durch die weitere Ausgestaltung entsprechender Landes-Förderprogramme schaffen oder die Planungssicherheit der Betriebe durch mehrjährige Pachtverlängerungen erhöhen.</ins></li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Landwirt*innen benötigen Unterstützung bei der Umstellung auf eine ökologische Bewirtschaftung. Das Land kann hier Einfluss nehmen. Die genauen Details (zu Förderprogramme, Pachtzeiten) können im Nachgang geklärt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:52:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-059-5: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23117</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23117</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 58 bis 59 einfügen:</h4><div><ol start="6"><li value="6">Außerdem setzen wir uns dafür ein, neue Pachtverträge nur noch mit Landwirt*innen zu schließen, die zertifizierten Biolandbau betreiben.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Für Neu-Einsteiger*innen oder Umsteiger*innen können Übergangsfristen bestimmt werden.</ins></li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Flächen die umgestellt werden, sind formal noch nicht biozertifiziert. Diese sollten wir m.E. nicht ausschließen. Auch lassen sich Neu-Einsteiger*innen nicht gleich zu Beginn der Betriebsgründung zertifizieren (aus Kostengründen), auch wenn sie nach bio-Standard oder sogar nach Kriterien eines Anbauverbands wirtschaften. Diese würden mit der aktuellen Formulierung ausgeschlossen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:50:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L-01-275: Schluss mit Kinderarmut – gute Startchancen für alle Kinder in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Schluss_mit_Kinderarmut__gute_Startchancen_fuer_alle_Kinder_in_Berlin-58713/23116</link>
                        <author>Klemens Griesehop (KV Pankow)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Schluss_mit_Kinderarmut__gute_Startchancen_fuer_alle_Kinder_in_Berlin-58713/23116</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4455_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 274 bis 275 einfügen:</h4><div><p>Genossenschaften und Stiftungen gefördert werden. Wir wollen einen höheren Anteil an Sozialwohnungen; davon profitieren vor allem auch einkommensschwächere Familien.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Gemeinwohlorientierte Bauträger*innen wie Genossenschaften und Stiftungen sind finanziell zu unterstützen, damit sie geflüchtete Familien aufnehmen und integrieren können, d. h. es sind sowohl die Genossenschaftsanteile - die im Eigentum des Landes Berlin verbleiben - als auch ein Zuschuss zu zahlen, der die Differenz zwischen der Kostenmiete der Genossenschaft und den vom Sozialamt zu zahlenden Unterkunftskosten ausgleicht.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>s. o.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:50:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-037-4: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23115</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23115</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 36 bis 37 einfügen:</h4><div><ol start="2"><li value="2">Gemeinschaftsverpflegung von den Schulen bis in die Krankenhäuser bis 2030 auf 100% anzuheben<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, möglichst aus der Metropolregion Berlin-Brandenburg</ins>.</li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Im ersten Satz wird von bioregionalen Produkten gesprochen. Im zweiten Satz wird dieser Bezug nicht deutlich. Mit Ergänzung soll deutlich gemacht werden, dass wir Bioregionalität aus BB anstreben – wohlwissend, dass wir dies natürlich nicht direkt steuern können (abhängig vom Angebot in Brandenburg).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:49:18 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-023-2: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23114</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23114</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 22 bis 23 einfügen:</h4><div><p>Ernährungswende in der Stadt beginnen und zu einer echten Agrarwende auf dem Land werden lassen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Mit einem Fokus auf vegetarische und insbesondere vegane Lebensmittel wollen wir den Flächenverbrauch reduzieren und Tierleid minimieren.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Vgl. einstimmigen Beschluss der BDK &quot;Klimaziele ernst nehmen, Agrarwende ermöglichen: mehr Pflanzen auf die Teller!&quot; <a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf</a></p>
<p>Durch eine Verbesserung des pflanzlichen Ernährungsangebots ernähren wir uns deutlich öfter nachhaltig, ohne dass unsere Entscheidungsfreiheit eingeschränkt ist und ohne dass wir Einbußen beim Genuss und der Bequemlichkeit in Kauf nehmen müssen. Die pflanzliche Ernährung soll gefördert werden, indem der Stellenwert der pflanzlichen Küche institutionell und gesellschaftlich erhöht wird. Ein solcher struktureller und freiheitlicher Ansatz bewegt die Gesellschaft zielführend zu einer nachhaltigeren Ernährung.</p>
<p>Klimawandel:<br>
Die Massentierhaltung ist ein relevanter Treiber des Klimawandels. Laut UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO ist die Tierhaltung für bis zu 15 Prozent der Treibhausgas-emissionen verantwortlich und damit ähnlich klimaschädlich wie der Verkehr- &amp; Transportsektor mit ebenfalls 15% der Treibhausgasemissionen.</p>
<p>Ressourceneffizienz:<br>
Für eine pflanzliche Ernährung wird eine 5-mal kleinere Agrarfläche benötigt als für die aktuelle Durchschnittsernährung. Die Nutztierhaltung beansprucht 70% des weltweiten Kulturbodens und 30% der Erdoberfläche. 70% des abgeholzten Amazonaswaldes werden zu Viehweiden und ein Großteil der restlichen 30% wird für den Futteranbau verwendet. Der Import von Soja als Kraftfutter mehrheitlich aus Südamerika trägt damit zu dieser Abholzung bei. Auch in der der Bio-Tierhaltung stammt über 80% des Kraftfutters aus dem Ausland. Die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt bis zu 13kg Getreide, für 1kg Schweinefleisch sind es bis zu 6kg Getreide. Global werden 85% der Sojaernte und 35% der Getreideproduktion an Nutztiere verfüttert – eine Nahrungsverschwendung. Würde man die Getreideernten der menschlichen Ernährung zur Verfügung stellen, könnten bereits heute 4 Mrd. Menschen mehr ernährt werden.</p>
<p>Wasserverschmutzung &amp; -knappheit:<br>
Tierexkremente (Ammoniak), Antibiotika, Hormone und Düngemittel sowie Pestizide für den Futteranbau machen die Nutztierhaltung zu einer der größten Quellen der Wasserverschmutzung. In Regionen, in denen Futterpflanzen künstlich bewässert werden müssen, verschärft die Nutztierhaltung die Wasserknappheit. Wird der Wasserverbrauch berücksichtigt, der in die Produktion eingeht, so werden für 1kg Rindfleisch über 15’000 l Wasser benötigt. Für 1kg Weizen sind es nur 1’600 l.</p>
<p>Gesundheit:<br>
Aus medizinischer Sicht werden in Europa gegenwärtig zu viele tierische Nahrungsmittel konsumiert, was zu zahlreichen Gesundheitsproblemen, wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hohen Kosten führt. Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung ist gesund und verringert das Risiko für diverse Erkrankungen. Bei einer gänzlich fleischlosen Ernährung liegt das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken fast 50% tiefer. Multiresistente Keime sind unter Nutztieren entsprechend weit verbreitet – auch in der Bio-Tierhaltung und in 36% der Gewässer. Werden sie durch den Konsum tierischer Produkte auf Menschen übertragen, sind die Behandlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Bereits heute sterben jedes Jahr mehrere hundert Personen an resistenten Keimen. Die Keimdichte in der Nutztierindustrie begünstigt außerdem die Entstehung von Pandemien wieder Vogelgrippe.</p>
<p>Tierrechte:<br>
In der Schweiz werden jährlich über 26’000 Rinder und Kälber sowie über 2’800 Schweine bei Bewusstsein aufgeschlitzt bzw. gebrüht. Dies steht in krassem Widerspruch zum Tierschutzgesetz, dass Säugetiere nur geschlachtet werden dürfen, wenn sie vor Beginn des Blut-entzugs betäubt worden sind. Die Milchtierhaltung führt aufgrund von Überzüchtung zu vielen Gesundheitsproblemen. Hat eine Kuh ursprünglich 8l Milch/Tag gegeben, um ihr Kalb zu ernähren, so liegt die “Milchleistung” heute bei 25l/Tag. Auch jede dritte Bio-Milchkuh leidet an Euterentzündungen. In der Schweinehaltung leidet das Tierwohl ebenfalls. Pro Geburt werden 1-2 Ferkel von ihrer Mutter erdrückt. Zuchtbedingte Krankheiten wie Gelenkschäden und Herzversagen sind verbreitet. Ob konventionell oder biologisch, eine solche Massenproduktion bedeutet für die Tiere unvermeidlich enormes Leid. Durch die Förderung der pflanzlichen Ernährung nehmen wir den Tierschutz ernst.</p>
<p>(Sentience Politics (2016): Nachhaltige Ernährung, <a href="http://gruenlink.de/1h0k">http://gruenlink.de/1h0k</a>)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:47:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-037-5: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23113</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23113</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 37 einfügen:</h4><div><ol class="inserted" start="3" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Für eine Verbesserung des pflanzlichen Speisenangebots in der gesamten Gemeinschaftsverpflegung, fordern wir, dass in allen öffentlichen Betrieben und Einrichtungen (Mensen an Schulen und Universitäten, Betriebskantinen der öffentlichen Verwaltung, Gefängnisse, Militär etc.) verpflichtend zu jeder Mahlzeit mindestens eine vollwertige pflanzliche Speise angeboten wird.</li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Vgl. einstimmigen Beschluss der BDK &quot;Klimaziele ernst nehmen, Agrarwende ermöglichen: mehr Pflanzen auf die Teller!&quot; <a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf</a></p>
<p>Durch eine Verbesserung des pflanzlichen Ernährungsangebots ernähren wir uns deutlich öfter nachhaltig, ohne dass unsere Entscheidungsfreiheit eingeschränkt ist und ohne dass wir Einbußen beim Genuss und der Bequemlichkeit in Kauf nehmen müssen. Die pflanzliche Ernährung soll gefördert werden, indem der Stellenwert der pflanzlichen Küche institutionell und gesellschaftlich erhöht wird. Ein solcher struktureller und freiheitlicher Ansatz bewegt die Gesellschaft zielführend zu einer nachhaltigeren Ernährung.</p>
<p>Klimawandel:<br>
Die Massentierhaltung ist ein relevanter Treiber des Klimawandels. Laut UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO ist die Tierhaltung für bis zu 15 Prozent der Treibhausgas-emissionen verantwortlich und damit ähnlich klimaschädlich wie der Verkehr- &amp; Transportsektor mit ebenfalls 15% der Treibhausgasemissionen.</p>
<p>Ressourceneffizienz:<br>
Für eine pflanzliche Ernährung wird eine 5-mal kleinere Agrarfläche benötigt als für die aktuelle Durchschnittsernährung. Die Nutztierhaltung beansprucht 70% des weltweiten Kulturbodens und 30% der Erdoberfläche. 70% des abgeholzten Amazonaswaldes werden zu Viehweiden und ein Großteil der restlichen 30% wird für den Futteranbau verwendet. Der Import von Soja als Kraftfutter mehrheitlich aus Südamerika trägt damit zu dieser Abholzung bei. Auch in der der Bio-Tierhaltung stammt über 80% des Kraftfutters aus dem Ausland. Die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt bis zu 13kg Getreide, für 1kg Schweinefleisch sind es bis zu 6kg Getreide. Global werden 85% der Sojaernte und 35% der Getreideproduktion an Nutztiere verfüttert – eine Nahrungsverschwendung. Würde man die Getreideernten der menschlichen Ernährung zur Verfügung stellen, könnten bereits heute 4 Mrd. Menschen mehr ernährt werden.</p>
<p>Wasserverschmutzung &amp; -knappheit:<br>
Tierexkremente (Ammoniak), Antibiotika, Hormone und Düngemittel sowie Pestizide für den Futteranbau machen die Nutztierhaltung zu einer der größten Quellen der Wasserverschmutzung. In Regionen, in denen Futterpflanzen künstlich bewässert werden müssen, verschärft die Nutztierhaltung die Wasserknappheit. Wird der Wasserverbrauch berücksichtigt, der in die Produktion eingeht, so werden für 1kg Rindfleisch über 15’000 l Wasser benötigt. Für 1kg Weizen sind es nur 1’600 l.</p>
<p>Gesundheit:<br>
Aus medizinischer Sicht werden in Europa gegenwärtig zu viele tierische Nahrungsmittel konsumiert, was zu zahlreichen Gesundheitsproblemen, wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hohen Kosten führt. Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung ist gesund und verringert das Risiko für diverse Erkrankungen. Bei einer gänzlich fleischlosen Ernährung liegt das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken fast 50% tiefer. Multiresistente Keime sind unter Nutztieren entsprechend weit verbreitet – auch in der Bio-Tierhaltung und in 36% der Gewässer. Werden sie durch den Konsum tierischer Produkte auf Menschen übertragen, sind die Behandlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Bereits heute sterben jedes Jahr mehrere hundert Personen an resistenten Keimen. Die Keimdichte in der Nutztierindustrie begünstigt außerdem die Entstehung von Pandemien wieder Vogelgrippe.</p>
<p>Tierrechte:<br>
In der Schweiz werden jährlich über 26’000 Rinder und Kälber sowie über 2’800 Schweine bei Bewusstsein aufgeschlitzt bzw. gebrüht. Dies steht in krassem Widerspruch zum Tierschutzgesetz, dass Säugetiere nur geschlachtet werden dürfen, wenn sie vor Beginn des Blut-entzugs betäubt worden sind. Die Milchtierhaltung führt aufgrund von Überzüchtung zu vielen Gesundheitsproblemen. Hat eine Kuh ursprünglich 8l Milch/Tag gegeben, um ihr Kalb zu ernähren, so liegt die “Milchleistung” heute bei 25l/Tag. Auch jede dritte Bio-Milchkuh leidet an Euterentzündungen. In der Schweinehaltung leidet das Tierwohl ebenfalls. Pro Geburt werden 1-2 Ferkel von ihrer Mutter erdrückt. Zuchtbedingte Krankheiten wie Gelenkschäden und Herzversagen sind verbreitet. Ob konventionell oder biologisch, eine solche Massenproduktion bedeutet für die Tiere unvermeidlich enormes Leid. Durch die Förderung der pflanzlichen Ernährung nehmen wir den Tierschutz ernst.</p>
<p>(Sentience Politics (2016): Nachhaltige Ernährung, <a href="http://gruenlink.de/1h0k">http://gruenlink.de/1h0k</a>)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:46:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L-02-373-2: Wer vernünftig ist, handelt radikal! Jetzt entschlossen das Klima schützen</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Wer_vernuenftig_ist_handelt_radikal_Jetzt_entschlossen_das_Klima_schue-44297/23112</link>
                        <author>Isaro Idris (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Wer_vernuenftig_ist_handelt_radikal_Jetzt_entschlossen_das_Klima_schue-44297/23112</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4455_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 372 bis 374 einfügen:</h4><div><p>Bewegung, die eine Ernährungswende hin zu mehr saisonal, regional und biologisch produzierten Lebensmitteln fordert. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ein weiterer wichtiger Punkt wäre, Bioprodukte steuerlich zu begünstigen, damit mehr Verbraucher darauf umsteigen können.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Steuergesetzgebung ist ein wesentliches Element bei der Gestaltung der Strukturen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:46:18 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-061-2: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23111</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23111</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 60 bis 64:</h4><div><ol start="7"><li value="7">Massentierhaltung ist aus ethischen und ökologischen Gründen abzulehnen. Wir setzen uns dafür ein, im Rahmen neuer Pachtverträge für landeseigene Flächen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die Anzahl der Tiere zu beschränken und weitere Anforderungen an die Tierhaltung zu stellen, mindestens analog zu den Kriterien des Tierschutzlabels des Deutschen Tierschutzbundes.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">durch eine flächengebundene Tierhaltung die Anzahl der Tiere zu beschränken.</ins></li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Kriterien des Tierschutzlabels sind Niedrigststandards, die wir nicht als Ausgangsbasis nehmen sollten - zudem gibt es auch Labels anderer Tierschutz-NGO. Eine flächengebundene Tierhaltung beschränkt nicht nur die Anzahl der Tiere sondern fördert zudem noch die regionale Landwirtschaft</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:44:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-089-2: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23110</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23110</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 88 bis 89 einfügen:</h4><div><ol start="11"><li value="11">Saisonalität, sowie die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, in der Ausbildung stärker berücksichtigt werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Durch finanzielle Unterstützung von Fortbildungen in pflanzlicher Küche sowie eine Anpassung der Ausbildung von Köch*innen, sodass die Zubereitung pflanzlicher Lebensmittel einen höheren Stellenwert erhält und eine vegane Kochausbildung (auch durch rein pflanzliche Prüfungsmenüs), soll die Verbesserung der pflanzlichen Kochkünste in der Berufs- und Schulausbildung ermöglicht werden.</ins></li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Vgl. einstimmigen Beschluss der BDK &quot;Klimaziele ernst nehmen, Agrarwende ermöglichen: mehr Pflanzen auf die Teller!&quot; <a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf</a></p>
<p>Durch eine Verbesserung des pflanzlichen Ernährungsangebots ernähren wir uns deutlich öfter nachhaltig, ohne dass unsere Entscheidungsfreiheit eingeschränkt ist und ohne dass wir Einbußen beim Genuss und der Bequemlichkeit in Kauf nehmen müssen. Die pflanzliche Ernährung soll gefördert werden, indem der Stellenwert der pflanzlichen Küche institutionell und gesellschaftlich erhöht wird. Ein solcher struktureller und freiheitlicher Ansatz bewegt die Gesellschaft zielführend zu einer nachhaltigeren Ernährung.</p>
<p>Klimawandel:<br>
Die Massentierhaltung ist ein relevanter Treiber des Klimawandels. Laut UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO ist die Tierhaltung für bis zu 15 Prozent der Treibhausgas-emissionen verantwortlich und damit ähnlich klimaschädlich wie der Verkehr- &amp; Transportsektor mit ebenfalls 15% der Treibhausgasemissionen.</p>
<p>Ressourceneffizienz:<br>
Für eine pflanzliche Ernährung wird eine 5-mal kleinere Agrarfläche benötigt als für die aktuelle Durchschnittsernährung. Die Nutztierhaltung beansprucht 70% des weltweiten Kulturbodens und 30% der Erdoberfläche. 70% des abgeholzten Amazonaswaldes werden zu Viehweiden und ein Großteil der restlichen 30% wird für den Futteranbau verwendet. Der Import von Soja als Kraftfutter mehrheitlich aus Südamerika trägt damit zu dieser Abholzung bei. Auch in der der Bio-Tierhaltung stammt über 80% des Kraftfutters aus dem Ausland. Die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt bis zu 13kg Getreide, für 1kg Schweinefleisch sind es bis zu 6kg Getreide. Global werden 85% der Sojaernte und 35% der Getreideproduktion an Nutztiere verfüttert – eine Nahrungsverschwendung. Würde man die Getreideernten der menschlichen Ernährung zur Verfügung stellen, könnten bereits heute 4 Mrd. Menschen mehr ernährt werden.</p>
<p>Wasserverschmutzung &amp; -knappheit:<br>
Tierexkremente (Ammoniak), Antibiotika, Hormone und Düngemittel sowie Pestizide für den Futteranbau machen die Nutztierhaltung zu einer der größten Quellen der Wasserverschmutzung. In Regionen, in denen Futterpflanzen künstlich bewässert werden müssen, verschärft die Nutztierhaltung die Wasserknappheit. Wird der Wasserverbrauch berücksichtigt, der in die Produktion eingeht, so werden für 1kg Rindfleisch über 15’000 l Wasser benötigt. Für 1kg Weizen sind es nur 1’600 l.</p>
<p>Gesundheit:<br>
Aus medizinischer Sicht werden in Europa gegenwärtig zu viele tierische Nahrungsmittel konsumiert, was zu zahlreichen Gesundheitsproblemen, wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hohen Kosten führt. Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung ist gesund und verringert das Risiko für diverse Erkrankungen. Bei einer gänzlich fleischlosen Ernährung liegt das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken fast 50% tiefer. Multiresistente Keime sind unter Nutztieren entsprechend weit verbreitet – auch in der Bio-Tierhaltung und in 36% der Gewässer. Werden sie durch den Konsum tierischer Produkte auf Menschen übertragen, sind die Behandlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Bereits heute sterben jedes Jahr mehrere hundert Personen an resistenten Keimen. Die Keimdichte in der Nutztierindustrie begünstigt außerdem die Entstehung von Pandemien wieder Vogelgrippe.</p>
<p>Tierrechte:<br>
In der Schweiz werden jährlich über 26’000 Rinder und Kälber sowie über 2’800 Schweine bei Bewusstsein aufgeschlitzt bzw. gebrüht. Dies steht in krassem Widerspruch zum Tierschutzgesetz, dass Säugetiere nur geschlachtet werden dürfen, wenn sie vor Beginn des Blut-entzugs betäubt worden sind. Die Milchtierhaltung führt aufgrund von Überzüchtung zu vielen Gesundheitsproblemen. Hat eine Kuh ursprünglich 8l Milch/Tag gegeben, um ihr Kalb zu ernähren, so liegt die “Milchleistung” heute bei 25l/Tag. Auch jede dritte Bio-Milchkuh leidet an Euterentzündungen. In der Schweinehaltung leidet das Tierwohl ebenfalls. Pro Geburt werden 1-2 Ferkel von ihrer Mutter erdrückt. Zuchtbedingte Krankheiten wie Gelenkschäden und Herzversagen sind verbreitet. Ob konventionell oder biologisch, eine solche Massenproduktion bedeutet für die Tiere unvermeidlich enormes Leid. Durch die Förderung der pflanzlichen Ernährung nehmen wir den Tierschutz ernst.</p>
<p>(Sentience Politics (2016): Nachhaltige Ernährung, <a href="http://gruenlink.de/1h0k">http://gruenlink.de/1h0k</a>)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:41:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-105-5: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23109</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23109</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 105 einfügen:</h4><div><ol class="inserted" start="16" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Eine umfassende, unabhängige Ernährungsbildung gehört zu grüner Klima-, Landwirtschafts- und Ernährungspolitik und soll daher ein fester Bestandteil der Lehrpläne in der Schul- und Erwachsenenbildung sowie Öffentlichkeitsarbeit sein. Insbesondere soll über die Folgen der Tierhaltung und die Vorteile pflanzlicher Ernährung informiert werden.</li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Vgl. einstimmigen Beschluss der BDK &quot;Klimaziele ernst nehmen, Agrarwende ermöglichen: mehr Pflanzen auf die Teller!&quot; <a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf</a></p>
<p>Durch eine Verbesserung des pflanzlichen Ernährungsangebots ernähren wir uns deutlich öfter nachhaltig, ohne dass unsere Entscheidungsfreiheit eingeschränkt ist und ohne dass wir Einbußen beim Genuss und der Bequemlichkeit in Kauf nehmen müssen. Die pflanzliche Ernährung soll gefördert werden, indem der Stellenwert der pflanzlichen Küche institutionell und gesellschaftlich erhöht wird. Ein solcher struktureller und freiheitlicher Ansatz bewegt die Gesellschaft zielführend zu einer nachhaltigeren Ernährung.</p>
<p>Klimawandel:<br>
Die Massentierhaltung ist ein relevanter Treiber des Klimawandels. Laut UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO ist die Tierhaltung für bis zu 15 Prozent der Treibhausgas-emissionen verantwortlich und damit ähnlich klimaschädlich wie der Verkehr- &amp; Transportsektor mit ebenfalls 15% der Treibhausgasemissionen.</p>
<p>Ressourceneffizienz:<br>
Für eine pflanzliche Ernährung wird eine 5-mal kleinere Agrarfläche benötigt als für die aktuelle Durchschnittsernährung. Die Nutztierhaltung beansprucht 70% des weltweiten Kulturbodens und 30% der Erdoberfläche. 70% des abgeholzten Amazonaswaldes werden zu Viehweiden und ein Großteil der restlichen 30% wird für den Futteranbau verwendet. Der Import von Soja als Kraftfutter mehrheitlich aus Südamerika trägt damit zu dieser Abholzung bei. Auch in der der Bio-Tierhaltung stammt über 80% des Kraftfutters aus dem Ausland. Die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt bis zu 13kg Getreide, für 1kg Schweinefleisch sind es bis zu 6kg Getreide. Global werden 85% der Sojaernte und 35% der Getreideproduktion an Nutztiere verfüttert – eine Nahrungsverschwendung. Würde man die Getreideernten der menschlichen Ernährung zur Verfügung stellen, könnten bereits heute 4 Mrd. Menschen mehr ernährt werden.</p>
<p>Wasserverschmutzung &amp; -knappheit:<br>
Tierexkremente (Ammoniak), Antibiotika, Hormone und Düngemittel sowie Pestizide für den Futteranbau machen die Nutztierhaltung zu einer der größten Quellen der Wasserverschmutzung. In Regionen, in denen Futterpflanzen künstlich bewässert werden müssen, verschärft die Nutztierhaltung die Wasserknappheit. Wird der Wasserverbrauch berücksichtigt, der in die Produktion eingeht, so werden für 1kg Rindfleisch über 15’000 l Wasser benötigt. Für 1kg Weizen sind es nur 1’600 l.</p>
<p>Gesundheit:<br>
Aus medizinischer Sicht werden in Europa gegenwärtig zu viele tierische Nahrungsmittel konsumiert, was zu zahlreichen Gesundheitsproblemen, wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hohen Kosten führt. Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung ist gesund und verringert das Risiko für diverse Erkrankungen. Bei einer gänzlich fleischlosen Ernährung liegt das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken fast 50% tiefer. Multiresistente Keime sind unter Nutztieren entsprechend weit verbreitet – auch in der Bio-Tierhaltung und in 36% der Gewässer. Werden sie durch den Konsum tierischer Produkte auf Menschen übertragen, sind die Behandlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Bereits heute sterben jedes Jahr mehrere hundert Personen an resistenten Keimen. Die Keimdichte in der Nutztierindustrie begünstigt außerdem die Entstehung von Pandemien wieder Vogelgrippe.</p>
<p>Tierrechte:<br>
In der Schweiz werden jährlich über 26’000 Rinder und Kälber sowie über 2’800 Schweine bei Bewusstsein aufgeschlitzt bzw. gebrüht. Dies steht in krassem Widerspruch zum Tierschutzgesetz, dass Säugetiere nur geschlachtet werden dürfen, wenn sie vor Beginn des Blut-entzugs betäubt worden sind. Die Milchtierhaltung führt aufgrund von Überzüchtung zu vielen Gesundheitsproblemen. Hat eine Kuh ursprünglich 8l Milch/Tag gegeben, um ihr Kalb zu ernähren, so liegt die “Milchleistung” heute bei 25l/Tag. Auch jede dritte Bio-Milchkuh leidet an Euterentzündungen. In der Schweinehaltung leidet das Tierwohl ebenfalls. Pro Geburt werden 1-2 Ferkel von ihrer Mutter erdrückt. Zuchtbedingte Krankheiten wie Gelenkschäden und Herzversagen sind verbreitet. Ob konventionell oder biologisch, eine solche Massenproduktion bedeutet für die Tiere unvermeidlich enormes Leid. Durch die Förderung der pflanzlichen Ernährung nehmen wir den Tierschutz ernst.</p>
<p>(Sentience Politics (2016): Nachhaltige Ernährung, <a href="http://gruenlink.de/1h0k">http://gruenlink.de/1h0k</a>)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:40:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L-01-253-2: Schluss mit Kinderarmut – gute Startchancen für alle Kinder in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Schluss_mit_Kinderarmut__gute_Startchancen_fuer_alle_Kinder_in_Berlin-58713/23107</link>
                        <author>Katrin Schmidberger (KV Friedrichshain-Kreuzberg)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Schluss_mit_Kinderarmut__gute_Startchancen_fuer_alle_Kinder_in_Berlin-58713/23107</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4455_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 253 bis 256:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Bezahlbarer</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Mangel an leistbarem</ins> Wohnraum ist für viele Berliner Familien ein <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">immer größer werdendes </ins>Problem – aber <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">gerade für</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">besonders schwer haben es</ins> Familien, die von Armut betroffen sind. Immer häufiger werden sie aus ihrem <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">gewohnten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sozialen</ins> Umfeld verdrängt<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, auf das sie angewiesen sind</ins>. In Extremfällen werden Familien sogar wohnungslos, weil sie zwangsgeräumt wurden. Sie leben oft in Unterkünften, die nicht an die Bedarfe von Kindern angepasst sind: Familien </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 260 bis 264:</h4><div><p>beschämend. Wir fordern deshalb, dass bei kommunalen Wohnungsgesellschaften grundsätzlich keine <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Familien geräumt werden</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Räumungen stattfinden wie dies auch im Wohnraumversorgungsgesetz vorgeschrieben ist</ins> und wollen prüfen, inwiefern über eine Härtefallregelung auch bei privaten Vermieter*innen verhindert werden kann, dass Familien durch Zwangsräumung wohnungslos werden.<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins>Ein entscheidender Baustein ist hier die Prävention, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">die wir landesweit durch aufsuchende Hilfe ausbauen wollen. Zudem soll die Aör "Soziale Wohnraumversorgung Berlin" gemeinsam mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern das Präventionsprogramm der landeseigenen Wohnungsunternehmen verbessern und stärken, auch </ins>damit Mietschulden gar nicht erst entstehen – dabei sehen wir auch die Jobcenter in der Pflicht<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Denn wenn die Aussicht auf die Fortführung des Mietvertrages besteht, sollten diese die Mietschulden auch übernehmen. Wir begrüßen, dass der Senat bei den Kosten der Unterkunft die Härtefallregelung für Familien ausgebaut hat</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:40:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-10-027-2: Neubesetzung BVG-Vorstandsvorsitz transparent gestalten und im Neu-Vertrag die &quot;Verkehrswende&quot; verankern</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Neubesetzung_BVG-Vorstandsvorsitz_transparent_gestalten_und_im_Neu-Ver-2273/23108</link>
                        <author>Daniela Ehlers (KV Lichtenberg)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Neubesetzung_BVG-Vorstandsvorsitz_transparent_gestalten_und_im_Neu-Ver-2273/23108</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 27 einfügen:</h4><div><p>5.: Bei gleicher Qualifikation ist die Besetzung durch eine Frau vorzuziehen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Darüber hinaus soll gezielt bei Frauen und Menschen mit Rassismuserfahrungen geworben werden.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:40:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-11-105-6: Für eine Ernährungs- und Agrarwende in Berlin</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23106</link>
                        <author>LAG Tierschutzpolitik (dort beschlossen am: 27.11.2019)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Fuer_eine_Ernaehrungs-_und_Agrarwende_in_Berlin-36192/23106</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4446_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 105 einfügen:</h4><div><ol class="inserted" start="16" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Um eine pflanzliche Ernährungsweise erschwinglicher zu machen, setzen wir uns dafür ein pflanzliche Produkte gegenüber Tierprodukten steuerlich mindestens gleichzustellen.</li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Vgl. einstimmigen Beschluss der BDK &quot;Klimaziele ernst nehmen, Agrarwende ermöglichen: mehr Pflanzen auf die Teller!&quot; <a href="https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/documents/Verschiedenes-Klimaziele-ernst-nehmen-Agrarwende-ermoeglichen-Beschluss-BDK-11-2019.pdf</a></p>
<p>Durch eine Verbesserung des pflanzlichen Ernährungsangebots ernähren wir uns deutlich öfter nachhaltig, ohne dass unsere Entscheidungsfreiheit eingeschränkt ist und ohne dass wir Einbußen beim Genuss und der Bequemlichkeit in Kauf nehmen müssen. Die pflanzliche Ernährung soll gefördert werden, indem der Stellenwert der pflanzlichen Küche institutionell und gesellschaftlich erhöht wird. Ein solcher struktureller und freiheitlicher Ansatz bewegt die Gesellschaft zielführend zu einer nachhaltigeren Ernährung.</p>
<p>Klimawandel:<br>
Die Massentierhaltung ist ein relevanter Treiber des Klimawandels. Laut UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO ist die Tierhaltung für bis zu 15 Prozent der Treibhausgas-emissionen verantwortlich und damit ähnlich klimaschädlich wie der Verkehr- &amp; Transportsektor mit ebenfalls 15% der Treibhausgasemissionen.</p>
<p>Ressourceneffizienz:<br>
Für eine pflanzliche Ernährung wird eine 5-mal kleinere Agrarfläche benötigt als für die aktuelle Durchschnittsernährung. Die Nutztierhaltung beansprucht 70% des weltweiten Kulturbodens und 30% der Erdoberfläche. 70% des abgeholzten Amazonaswaldes werden zu Viehweiden und ein Großteil der restlichen 30% wird für den Futteranbau verwendet. Der Import von Soja als Kraftfutter mehrheitlich aus Südamerika trägt damit zu dieser Abholzung bei. Auch in der der Bio-Tierhaltung stammt über 80% des Kraftfutters aus dem Ausland. Die Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt bis zu 13kg Getreide, für 1kg Schweinefleisch sind es bis zu 6kg Getreide. Global werden 85% der Sojaernte und 35% der Getreideproduktion an Nutztiere verfüttert – eine Nahrungsverschwendung. Würde man die Getreideernten der menschlichen Ernährung zur Verfügung stellen, könnten bereits heute 4 Mrd. Menschen mehr ernährt werden.</p>
<p>Wasserverschmutzung &amp; -knappheit:<br>
Tierexkremente (Ammoniak), Antibiotika, Hormone und Düngemittel sowie Pestizide für den Futteranbau machen die Nutztierhaltung zu einer der größten Quellen der Wasserverschmutzung. In Regionen, in denen Futterpflanzen künstlich bewässert werden müssen, verschärft die Nutztierhaltung die Wasserknappheit. Wird der Wasserverbrauch berücksichtigt, der in die Produktion eingeht, so werden für 1kg Rindfleisch über 15’000 l Wasser benötigt. Für 1kg Weizen sind es nur 1’600 l.</p>
<p>Gesundheit:<br>
Aus medizinischer Sicht werden in Europa gegenwärtig zu viele tierische Nahrungsmittel konsumiert, was zu zahlreichen Gesundheitsproblemen, wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hohen Kosten führt. Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung ist gesund und verringert das Risiko für diverse Erkrankungen. Bei einer gänzlich fleischlosen Ernährung liegt das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken fast 50% tiefer. Multiresistente Keime sind unter Nutztieren entsprechend weit verbreitet – auch in der Bio-Tierhaltung und in 36% der Gewässer. Werden sie durch den Konsum tierischer Produkte auf Menschen übertragen, sind die Behandlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Bereits heute sterben jedes Jahr mehrere hundert Personen an resistenten Keimen. Die Keimdichte in der Nutztierindustrie begünstigt außerdem die Entstehung von Pandemien wieder Vogelgrippe.</p>
<p>Tierrechte:<br>
In der Schweiz werden jährlich über 26’000 Rinder und Kälber sowie über 2’800 Schweine bei Bewusstsein aufgeschlitzt bzw. gebrüht. Dies steht in krassem Widerspruch zum Tierschutzgesetz, dass Säugetiere nur geschlachtet werden dürfen, wenn sie vor Beginn des Blut-entzugs betäubt worden sind. Die Milchtierhaltung führt aufgrund von Überzüchtung zu vielen Gesundheitsproblemen. Hat eine Kuh ursprünglich 8l Milch/Tag gegeben, um ihr Kalb zu ernähren, so liegt die “Milchleistung” heute bei 25l/Tag. Auch jede dritte Bio-Milchkuh leidet an Euterentzündungen. In der Schweinehaltung leidet das Tierwohl ebenfalls. Pro Geburt werden 1-2 Ferkel von ihrer Mutter erdrückt. Zuchtbedingte Krankheiten wie Gelenkschäden und Herzversagen sind verbreitet. Ob konventionell oder biologisch, eine solche Massenproduktion bedeutet für die Tiere unvermeidlich enormes Leid. Durch die Förderung der pflanzlichen Ernährung nehmen wir den Tierschutz ernst.</p>
<p>(Sentience Politics (2016): Nachhaltige Ernährung, <a href="http://gruenlink.de/1h0k">http://gruenlink.de/1h0k</a>)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:39:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L-02-302: Wer vernünftig ist, handelt radikal! Jetzt entschlossen das Klima schützen</title>
                        <link>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Wer_vernuenftig_ist_handelt_radikal_Jetzt_entschlossen_das_Klima_schue-44297/23105</link>
                        <author>Isaro Idris (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://berlin.antragsgruen.de/ldk192/Wer_vernuenftig_ist_handelt_radikal_Jetzt_entschlossen_das_Klima_schue-44297/23105</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4455_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 301 bis 303 einfügen:</h4><div><p>Mobilitätsdienstleistungen entwickelt sich ebenso rasant wie die Forschung zu neuen Fahrzeugtechnologien und macht Berlin zu einem Reallabor und internationalem Schaufenster. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Es ist eine Überlegung wert, sich nicht allein auf die Elektromobilität festzulegen, sondern auch den Betrieb von Biogasautos zumindest zu erwägen, denn die E-Mobilität hat eine wesentlich schlechtere CO2 Bilanz, ganz zu schweigen von der Problematik der Herstellung der Batterien etc.<br><br><br>Es wäre durchaus möglich, Biogasautos herzustellen (wie FIAT in Norditalien), weil die Herstellung das Klima weitaus weniger belasten würde. Die Herstellung von Biogas wird zur Zeit von der Firma Verbio betrieben. Dieses Biogas erreicht eine CO<sub>2</sub>-Einsparung von bis zu 90% und es vermeidet eine Feinstaub- und Stickoxid-Belastung. Außerdem stehen die dafür benötigten Rohstoffe nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln, denn es handelt sich dabei um Stroh oder Schlempe.<br><br><br>Bisher ist dieses Unternehmen der größte Biogaslieferant in Deutschland und weltweit der einzige Produzent, der die Produktion von Biogas aus Stroh technologisch im großtechnischen Maßstab betreiben kann. Würde man mit dieser Firma ein Kooperationsprojekt mit dem Land Berlin entwickeln, könnte Biogas durchaus eine gewichtige Komponente im erneuerbaren Energiemix sein.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die verfrühte Festlegung auf E-mobilität seitens einiger Autohersteller und der Politik ist ein Fehler, da sich jetzt herausstellt, dass die Elektroautos eine viel schlechtere CO2-Bilanz als Biogasautos aufweisen.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/plus/warum-das-erdgasauto-besser-ist-als-das-e-auto-a-00000000-0002-0001-0000-000163155875">https://www.spiegel.de/plus/warum-das-erdgasauto-besser-ist-als-das-e-auto-a-00000000-0002-0001-0000-000163155875</a></p>
<p>Für die Batterieherstellung der Elektroautos wird das Metall Cobalt benötigt. Laut Amnesty International kommen hier wiederholte Menschenrechtsverletzungen und Kinderarbeit in den Minen vor. Schon dies alleine ist inakzeptabel.</p>
<p>Wegen der Giftigkeit der abbgebauten Rohstoffe ergeben sich Gesundheitsrisiken sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die Batterien zum großen Teil in China, Japan und Südkorea hergestellt werden, wo die Stromerzeugung noch mit fossilen Brennstoffen erfolgt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 09:38:17 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>