Wir streamen bereits jetzt alle Gremien, bei denen das möglich ist. Die FLINTA-VV wird bewusst nicht gestreamt, da sie ein Schutzraum für FLINTA-Personen sein soll, der durchbrochen würde, sobald andere Personen die Versammlung online streamen. Bei Parteirat, Landesfinanzrat und Diversity-Rat sind hybride Sitzungen ohnehin schon Standard.
Eine Beteiligung an den Diskussionen ist aus technischen Gründen jedoch nicht in allen Gremien, wie beispielsweise bei der LDK, umsetzbar und digitale Abstimmung und Wahlverfahren sind aus rechtlichen und/oder organisatorischen Gründen nicht in allen Gremien möglich, da diese an klare Anforderungen gebunden sind. Dazu gehören unter anderem die eindeutige Mandatsprüfung, die Sicherstellung der Stimmberechtigung sowie die Wahrung von Wahlgrundsätzen wie Geheimheit und Nachvollziehbarkeit. Nicht zuletzt besteht das Risiko, dass Beschlüsse oder Wahlen, die unter solchen Bedingungen zustande kommen, rechtlich anfechtbar sind. Dies würde die Verlässlichkeit unserer Entscheidungen und damit auch unsere politische Handlungsfähigkeit beeinträchtigen.