Ob das London Symphony Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, das WDR Funkhausorchester, das Münchener Rundfunkorchester, das Orchestre Philharmonique de Marseille, das RTÉ National Symphony Orchestra (Irland), Das Dänische Radio-Sinfonieorchester, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das Orquestra Simfònica del Vallès (Spanien) - und viele mehr - überall auf der Welt werden mittlerweile auch von öffentlichen Orchestern Videospielsoundtracks aufgeführt.
Nur in Berlin gibt es lediglich überteuerte, private Konzerte für Videospielsoundtracks. Berlin ist europaweit eine traurige Ausnahme. Das ist insbesondere einer modernen, kreativen, jungen und "hippen" Hauptstadt absolut unwürdig. Erschwingliche Videospiel-Konzerte, insbesondere mit einem jüngeren Publikum als Ziel, kann eine neue Generation mit den älteren Kenner*innen der klassischen Musik verbinden und echte Brücken bauen. Wer die Gamer*innen in unsere schönen Musikhäuser bringen möchte, fängt hiermit an. 🎻
Mindestens das RSB, das aus öffentlichen Stellen finanziert wird und einen öffentlichen, gemeinnützigen Auftrag hat, verpasst dadurch große Chancen. Setzen wir uns dafür ein, dass sich das ändert!