Es gab in der Vergangenheit bereits Initiativen, in Berlin einen gemeinsamen Dialog von Religionsgemeinschaften / Religionsvereinigungen und Weltanschauungsgemeinschaften zu schaffen, was aber leider gescheitert ist. In einer sich mehr und mehr spaltenden Gesellschaft ist der breite Dialog zwischen Vereinigungen auf religiösem und weltanschaulichem Gebiet eine wichtige Angelegenheit, um gesellschaftlichen Frieden zu sichern bzw. wiederherzustellen.
Zur Erinnerungskultur wird auf die identische Forderung im Wahlprogramm 2021 verwiesen. Leider hat sich auf diesem Gebiet bislang nichts wesentliches getan.
Die Abschiednahmefeiern für Menschen ohne Verwandte sind Schritte zu mehr Humanität / Empathie in einer ethisch zunehmend verwahrlosenden Gesellschaft. Verstorbene Menschen sollen nicht einfach wie Müll entsorgt werden. Eine Abschiednahmefeier, in der in einem angemessenen Rahmen die Namen der Verstorbenen verlesen werden, nimmt ihnen die Anonymität und ermöglicht einen würdigen Abschied von ihnen, der ihrer Menschenwürde angemessen ist. Bislang finden derartige Feiern nur in einigen Bezirken statt. Wir streben eine Ausweitung auf alle Bezirke an.