Dieser Antrag wurde von der GJ Tempelhof-Schöneberg am 08.01. beschlossen. Ich konnte keine Regelung zum Antragsrecht von GJ Kreisverbänden finden, deswegen bringen wir den Antrag über den Weg der natürlichen Personen ein.
Wenn man Beteiligung von jungen Personen ernst meint, muss man nicht nur die Einrichtung von Beteiligungsgremien ermöglichen, sondern sie wirklich einrichten und mit ausreichend Mitteln ausstatten, damit sie ihre Arbeit erfüllen können. Die bislang existierenden Parlamente sind leider häufig kaum mehr als ein Aushängeschild, da es keine Verpflichtung der Beteiligung gibt. Wir fordern, dass bei für junge Menschen relevanten Themen mindestens das Gremium gehört werden muss, welches als Vertreter*in der jungen Menschen auftritt.
Wir brauchen Jugendvertretungen nicht nur auf Bezirksebene, sondern auch auf Landesebene. Gerade, weil das für Jugendliche so relevante Thema Bildungspolitik Landessache ist. Wir können uns zum Beispiel ein Gremium ähnlich des Bundesrats vorstellen, in welches jedes Kinder- und Jugendparlament aus den Bezirken eine*e Deligierte*n nominiert.
Kinder und Jugendliche müssen sich häufig ihr Taschengeld aufbessern oder komplett selbst verdienen. Wenn man die knappe Freizeit in das politische Engagement stecken möchte, kann man nicht noch nebenbei in einem Schüler*innenjob arbeiten. Deswegen ist es nötig, die investierte Zeit auch zu vergüten. Dabei schlagen wir in Anlehnung an die Vergütung der Bezirksverordneten einen prozentualen Anteil von 1% der Diät eine*r Abgeordnete*n vor.