In Berlin befinden sich schätzungsweise bis zu eine halbe Million FLINTA* in den Wechseljahren.
Um den Umgang mit Wechseljahresbeschwerden in der Arbeitswelt zu verbessern braucht es dringend Aufklärung, Forschung und wirksame Maßnahmen. In Deutschland fehlt bislang eine umfassende Strategie, es mangelt an Wissen, Ressourcen und Unterstützung für betroffene FLINTA* im Arbeitsleben. Beispielsweise könnten durch Ruheräume oder die Integration des Themas in die Personaljahresgespräche Verbesserungen erzielt werden. Viele FLINTA* leiden während der Wechseljahre unter einer Vielzahl an Beschwerden wie körperlicher und geistiger Erschöpfung, Schlafstörungen, Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen, Hitzewallungen und Problemen mit der Sexualität, die oft über Jahre hinweg anhalten und den Alltag sowie den Beruf stark beeinträchtigen. Laut einer repräsentativen Umfrage aus dem Jahr 2023 sprechen nur 47 % der Betroffenen offen darüber, obwohl 93 % von Beschwerden berichten. Mehr als die Hälfte der FLINTA* fühlt sich von Arbeitgeber*innen kaum unterstützt und ein Drittel denkt wegen der Beschwerden über berufliche Veränderungen nach. Um den Umgang mit Wechseljahresbeschwerden in der Arbeitswelt zu verbessern braucht es dringend Aufklärung, Forschung und wirksame Maßnahmen. In Deutschland fehlt bislang eine umfassende Strategie, es mangelt an Wissen, Ressourcen und Unterstützung für betroffene FLINTA* im Arbeitsleben. Beispielsweise könnten durch Ruheräume oder die Integration des Themas in die Personaljahresgespräche Verbesserungen erzielt werden.