Die Änderungen beruhen auf dem Beschluss des Landesausschusses vom 10.12.2025 ("Wenn’s dir nicht gefällt, mach neu - juristische Ausbildung endlich zukunftsfest machen"). Wie dort bereits beschrieben, ist eine Reform der juristischen Ausbildung längst überfällig. Berlin kann und sollte an der Spitze der Reformbemühungen stehen und zeigen, wie eine moderne, zukunftsfähige juristische Ausbildung aussehen kann.
Es muss auch endlich in der Ausbildung abgebildet werden, dass Vielfalt kein Selbstzweck ist, sondern zu einer gerechteren Justiz führt. Die Förderung von Inklusion und Diversität in der juristischen Ausbildung muss in den Fokus gerückt werden, sowohl in der Lehre und den Studierenden, als auch bei den Prüfer*innen in den Examina. Dazu gehört auch, dass gute Noten keine Frage des Geldbeutels sein dürfen.
Deshalb müssen wir die Lösungen für einige der drängendsten Probleme in Studium und Referendariat auch eindeutig benennen, wie es dieser Änderungsantrag versucht. Auch wenn es nicht mit den aufgeführten Maßnahmen getan ist und der Reformbedarf breiter ist, als es in einem Wahlprogramm abgebildet werden kann.